Die beiden Eroberungen Israels zeigen auf, dass an der Unterordnung unter Babael kein Weg vorbei führt - Jeremia 23,34-25,30 - ca. 598 - 560 vor Christus

2.Könige 25,1+2 Da zog Nebukadnezar erneut mit seinem Heer gegen Jerusalem und lies einen Belagerzungswall rings um die Stadt aufschütten. Die Belagerung begann im neunten Regierungsjahr König Zidkijas, am 15.Januar, und dauerte bis ins elfte Regierungsjahr

Foto Fotolia

2.Könige 25,1-4

Freitag 16.11.2018 – Fokus: 2.Könige 24+252.Könige 25,1-4FISJER 220 – Die Geschichte Israels / 2.Eroberung Jerusalems / 587 vor Christus

Verzweiflung und Gerichte uns zulassen, wenn sie über uns kommen, weil uns Gott dadurch erneuern will.

Die Tragik:

2.Könige 25,1-4 Und es begab sich im neunten Jahre seines Königreichs, am zehnten Tage des zehnten Monats, da kam Nebukadnezar, der König von Babel, mit aller seiner Macht wider Jerusalem und belagerte die Stadt; und sie bauten Belagerungstürme um sie her. Und die Stadt wurde belagert bis ins elfte Jahr des Königs Zedekia. Am neunten Tage des [vierten] Monats aber ward die Hungersnot in der Stadt so stark, daß das Landvolk nichts zu essen hatte. Da brach [der Feind] in die Stadt ein, …

Der babylonischen Herrschaft war nicht mehr zu entkommen. Die Belagerungspause ist nur vorübergehend, und selbst wenige, sogar verwundete, zurückkehrende Chaldäer würden die Stadt noch zerstören können. König Zedekia gegenüber wiederholt Jeremia, dass er keine Chance hat, dem bablylonischen König zu entgehen. Die einzige jetzt noch bestehende Rettung liegt im Überlaufen bzw. in der Kapitulation durch den König. Kein Weg führt an Babel vorbei! Georg Fischer – Jeremia S.220