Die Schöpfungsverantwortung

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Donnerstag 31.1.2019 - Studie: Kostbare Erde von Jörg ZinkLukas 12,49-5117. Die Passion Christi für die Welt lebenZINKOE 116 – 25.1.2019 - Maas bei den UN - "Der Klimawandel wird zur Gefahr für den Frieden"

Sich von Jesus entzünden lassen, um Flächenbrände unterschiedlicher Art auszulösen, die die Einstellung von Menschen verändert, auch die zum Klimawandel und seinen Gefahren.

Die Herausforderung:

Lukas 12,49-51 Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu schleudern, und wie wollte ich, es wäre schon entzündet! Aber ich habe eine Taufe zu bestehen, und wie drängt es mich, bis sie vollbracht ist! Meinet ihr, dass ich gekommen sei, Frieden zu spenden auf Erden? Nein, ich sage euch, sondern eher Zwietracht.

Wo läge ein Rest Hoffnung? Vielleicht darin, dass wir modernen Fürsorgeempfänger wieder lernen, für uns selbst verantwortlich zu sein. – Die Frage ist doch die: Warum, da wir doch die Katastrophe kommen sehen, tun wir nichts für die Zukunft? Und die Antwort, weil wir wie die Kleinkinder in der Atmosphäre dumpfer Verwöhnung auf unsere Ansprüche festgelegt werden. Wie lernen wir etwas wünschen, etwas wollen, etwas lieben, das nicht wir selbst sind? - Wäre ein Anfang unter Christen nicht damit zu machen, dass wir die Passion Christi in den Lebensentwurf und die Lebenserwartung unserer Zeitgenossen wieder einfügten. Was sich in unserem Land christliche Politik nennt, hat zwar von Macht, Sicherheit, Ordnung und Stabilität viel gewusst, aber den Weg Christi kaum je in seine Überlegungen einbezogen. Denn das ist von jeher und in der Zukunft das Merkmal von Christen: dass sie unter dem Kreuz anzutreffen sind und nicht auf den Straßen des kurzfristigen Erfolgs, dass sie die Nöte und Schmerzen der Welt aufs Herz nehmen und dass sie sich alle Auswege, Ausflüchte, Verdrängungen und alle Formen der Vergesslichkeit verbieten. Jörg Zink – Kostbare Erde Seite 116f

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Donnerstag 27.9.2018 – Studie: Kostbare Erde von Jörg Zink10 Die Vision vom Gottesreich Hosea 2,20-23ZINKOE 71 – Die Schöpfungsverantwortung

Verlobt mit Gott in Christus, das Mitverlobtsein mit seiner Schöpfung eingehen, genießen und sie durch einen neuen ökologischen Lebensstil lieben.

Die Ermutigung: Hosea 2,20-24 Dann schließe ich einen Bund für sie mit den wilden Tieren, mit den Vögeln und allem Gewürm. Ich zerbreche Bogen und Schwert: Es gibt keinen Krieg mehr im Land,  und sie werden in Sicherheit leben.Ich will dich für immer gewinnen, ich verlobe dich mir in Gerechtigkeit und Recht. Ich schenke dir Gnade und Erbarmen. Ich verlobe dich mir und schenke dir meine Treue. Dann wirst du Jahwe erkennen. An jenem Tag - so spricht Jahwe - da antworte ich. Ich erhöre den Himmel, und der erhört die Erde. Die Erde erhört das Korn, den Wein und das Öl, und diese erhören Jesreel. 

Es ist ein grandioses Bild, wie da die Folge der hörenden Zuwendung herabgeht von Gott bis in den Erdboden und bis zu den Menschen. Die Menschen richten an das Getreide die Bitte um Brot. Das Getreide bittet den Boden um Hergabe seiner Kraft. Der Boden bittet den Himmel um Regen, der Himmel bittet für die Erde bei Gott selbst um Segen, als seien sie alle lebendige Wesen, die mit Stimme und Gehör begabt sind, und als sei die Barmherzigkeit Gottes der Kreatur gestiftet. Jörg Zink ZINKOE 71

Die Menschheit ist jetzt aufgerufen, sich auf den Weg zu einer lebensfähigen Weltgemeinschaft zu machen, in der Wissenschaft und Technik dazu dienen, die materiellen und spirituellen Grundbedürfnisse des Menschen zu verwirklichen, der menschlichen Not entgegenzuwirken und eine Umwelt zu schaffen, die allen Menschen unbefristet eine angemessene Lebensqualität garantiert. Hierzu gehört, dass wir unsere Zivilisation grundlegend verändern, neue Techniken entwickeln, neue Einsatzbereiche für die technik entdecken und eine neue internationale Wirtschaftsordnung sowie neue politische Systeme verwirklichen … Die Welt steht am Ende einer Epoche des Triumphalismus in Gebrauch und Entfaltung von Wissenschaft und Technik. Grundsatzprogramm des ökumenischen Rates der Kirchen in Nairobi im Jahr 1975 nach einer Rede des Biologen Charles Birch

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Dienstag 24.7.2018 – Studie: Kostbare Erde von Jörg Zink05 Gibt es eine Umkehr? S.32-38 – Römer 8,22ZINKOE 36 – Die Schöpfungsverantwortung

Voller Trauer, die Misshandlungen mit ihren Folgen in der Vergangenheit wahrnehmen und die in der Zukunft einschätzen, um konkrete Schritte der Umkehr zu finden und gehen zu können.

Die Trauer: Röm 8,22 Denn wir wissen, daß die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt;

Ich möchte, nachdem wir das gute und schlechte Gewissen weggelegt haben, von einem trauernden Gewissen reden. Von einem gewissen, das darüber trauert, wie viel uns daran fehlt, dass wir Menschen oder gar dass wir Christen wären. Das darüber trauert, dass wir Christus kennen und trotzdem die Schöpfung behandeln, als gehöre sie uns. Von einem Gewissen, das unsere Welt ins Auge fasst und darüber trauert, dass gerade wir Christen es sind, die über Milliarden lebendige Wesen – in denen doch Gott ist – Tod und Qual bringen, auf unseren vergifteten Äckern und Wiesen, in unseren erstickenden Bächen und Flüssen, in den Meeren und wo immer wir unseren Fuß hinsetzen. Dieses trauernde Gewissen könnte einstimmen in das Seufzen der Kreatur, von dem schon Paulus spricht, und alle die mit umfassen, denn wir so viel Unheil bringen. – Denn der Trauernde gibt sich wehrlos. Und jene, die sich ohnmächtig fühlen  angesichts der übergroßen Aufgabe, könnten in der Trauer doch einen ersten Schritt gehen. Sie wäre ein Versuch, in das Seufzen der Kreatur einzustimmen, in jenes seufzen, das ja auch in uns selbst ist und uns verbindet mit dem Leiden der Geschöpfe.  Jörg Zink ZINKOE 36

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Montag 16.7.2018

Montag 16.7.2018 - Studie: Kostbare Erde von Jörg Zink04 Gibt es eine Umkehr? S.28-32 – Genesis / 1.Mose 2,15ZINKOE 29 – Die Schöpfungsverantwortung

In Würde als Mensch auf Gottes Erde leben, indem wir jeder auf seine Weise Verantwortung für die Schöpfung übernehmen.

Die Herausforderung: 1.Mose 2,15 Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebauen und bewahren sollte – Wir sind die verantwortlichen Vertreter Gottes in dieser Welt. – Denn die Welt ist die Welt Gottes und nicht das Verbrauchsmaterial des Menschen. Sie ist als ein Garten geschaffen und nicht zur Müllhalde bestimmt. Sie ist eine Heimat unendlich vieler Lebewesen und nicht nur die Rennbahn des Menschen. Sie ist uns anvertraut. Und wir sind, wenn wir uns recht verstehen, ihre Heger und Pfleger. Wir sind mehr, als wir uns zutrauen. Und nähmen wir diese Würde ernst, die Größe , die uns zugedacht ist, dann könnten wir mit anderen Lebewesen – und übrigens auch mit den Menschen – anders umgehen als wir es tun. – Ist es undenkbar, dass wir einmal eine Handvoll Erde aufnehmen und uns fragen: Was müssen wir tun, damit auf diesem Boden auch für unsere Enkel noch was wächst. Jörg Zink ZINKOE  29