Das Wiederkommen von Jesus

Donnerstag 21.3.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Lukas 21,25-36Lukas 21,34-36BARLUE 281 - Das Wiederkommen von Jesus

Äußerst wachsam, gut vorbereitet und voller Erwartung den Moment erwarten, an dem plötzlich der Menschensohn vor uns steht und uns durchdringend ansieht.

Die Mahnung:

Lukas 21,34-36 Seht euch also vor, und lasst euch nicht vom Rausch eines ausschweifenden Lebens umnebeln oder von Lebenssorgen gefangen nehmen, damit jener Tag dann nicht plötzlich über euch hereinbrichtwie eine Falle, die zuschnappt. Denn er wird über alle Bewohner der Erde kommen. Seid wachsam und hört nicht auf zu beten, damit ihr die Kraft habt, all dem, was geschehen wird, zu entkommen, und damit ihr zuversichtlich vor den Menschensohn treten könnt."

Die Stoiker hielten den Gang der Weltgeschichte für eine Kreisbewegung. – Das hieße also, dass die Geschichte kein Ziel hätte, sondern dass die Menschen sich wie in einer ewigen Tretmühle immer im Kreis bewegen. – Die christliche Auffassung dagegen besagt, dass die Geschichte auf ein Ziel zusteuert, und dass Jesus Christus der Herr über alles sein wird, wenn dieses Ziel erreicht ist. Das ist alles was wir wissen, und mehr brauchen wir auch nicht zu wissen. – Nachdrücklich wird darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, wachsam zu sein. Als Christen dürfen wir niemals dahin kommen, zu glauben, dass die Verhältnisse auf immer unverändert bleiben. Wir sollen in einem Zustanbd ständiger Erwartung verharren. William Barclay aus „Lukasevangelium“ Seite 281

Dienstag 5.3.2019 – Die Chronik: Die Passion des KönigsDer Fokus: Lukas 17,11-37Lukas 17,26-30Carl EichhornDas Wiederkommen von Jesus

Zunehmend die zukünftige Heimat im Blick haben und sich immer mehr aus Abhängigkeiten dieser Zeit von Jesus lösen lassen, um voller Erwartung leben zu können.

Die Orientierung:

Lukas 17,26-30 Und wie es in den Tagen Noahs zuging, so wird es auch sein in den Tagen des Menschensohnes: Sie aßen, sie tranken, sie freiten und ließen sich freien, bis zu dem Tage, da Noah in die Arche ging; und die Sindflut kam und alle umkamen. Ähnlich wie es in den Tagen Lots zuging: Sie aßen, sie tranken, sie kauften und verkauften, sie pflanzten und bauten; an dem Tage aber, da Lot aus Sodom wegging, regnete es Feuer und Schwefel vom Himmel und vertilgte alle. Gerade so wird es sein an dem Tage, da des Menschen Sohn geoffenbart wird.

Die Leute vor der Sintflut gingen in den weltlichen Beschäftigungen ganz auf, wie die Leute in Sodom und Gomorra. Etwas Höheres kannten sie nicht, nach Gott fragten sie nicht. Dabei lebten sie so sicher dahin, als ob es immer so fortgehen müsse, bis die Katastrophe kam und alle wegraffte. Wenn die Menschen Gott nicht haben, hängen sie sich an die Welt. Wenn sie das Unsichtbare und Ewige verlieren, versinken sie ins Sichtbare und Zeitliche. So war es schon immer, so ist es heute, so wird es besonders gegen das Ende hin sein. Da herrscht der Diesseitigkeitssinn. An ein Wiederkommen von Jesus denken sie nicht. Das erscheint ihnen lächerlich. So ereilt sie dann der Tag des Herrn wie ein Fallstrick. - Wirklich los sein vom Weltlichen: das ist etwas Großes. Da muss Gott nachhelfen und lösende Schnitte machen, dass es blutet. Er muss oft tief hineinschneiden, da wo wir noch hängen und gebunden sind. Sträuben wir uns doch nicht dagegen, winseln wir nicht gar so sehr! Los, von allem los, den Blick vorwärts gerichtet, nicht sehnsüchtig zurückschauen: das ist die Art der Gottesmenschen. Carl Eichhorn aus Evangeliums.net