Matthäus 2,11 / Psalm 72,10+11

Montag 16.4.2012 – Der Fokus: Matthäus 2,1-12 Die Weisen aus dem Morgenland huldigen dem Königskind - Matthäus 2,11 / Psalm 72,10+11Jesus als König - GRÜWZL 34

Dem König aller Könige, unsere Liebe, unsere Sehnsucht und unsere Schmerzen bringen, dass er sich mit uns vereinigen und durch uns wirken kann

Der Lebensstil:

Matthäus 2,11 Sie gingen in das Haus und fanden das Kind mit seiner Mutter Maria. Da warfen sie sich vor ihm nieder und erwiesen ihm die Ehre. Dann holten sie ihre mitgebrachten Schätze hervor und legten sie dem Kind hin: Gold, Weihrauch und Myrrhe. – Psalm 72,10+11 Die Könige von Tarschisch und den fernsten Inseln bringen ihm Geschenke. Die Könige von Scheba und Saba bringen Tribut. Alle Herrscher huldigen ihm und alle Völker werden ihm dienen.

Die Gaben können aber auch Gaben sein, die wir Jesus darbringen sollen. Gold verweist dann auf unsere Liebe, Weihrauch auf unsere Sehnsucht und Myrrhe auf unsere Schmerzen, auf die Wunden, die wir mit uns tragen. Myrrhe ist aber nicht nur ein Bild für unsere Schmerzen. Als Heilkraut steht es auch für die Heilung unserer Wunden. Indem wir unsere Wirklichkeit dem göttlichen Kind in der Krippe hinhalten, heilen unsere Verletzungen, und unsere Sehnsucht kommt an ihr Ziel. Wir bringen nicht nur Liebe, sondern erfahren in dem Kind, die menschgewordene Liebe Gotte. Sie lässt uns mitten in der Fremde dieser Welt zuhause sein. Sie schenkt uns Unbehausten Heimat. Anselm Grün aus „Wege zum Leben“ Seite 34

Ja mein lieber König, als Dein Diener möchte ich in der Welt erkannt werden. Danke dass Du immer Zeit für uns hast und uns Audienz gewährst. Nur gut, dass wir zuerst mit unserer Wirklichkeit ohne etwas in den Händen vor Dich treten und uns heilen lassen können. Wir geben unsere Versuche auf, in der Verschmelzung mit Menschen unser Heil und unsere Ganzheit zu finden, sondern nur im Aufgehen in Dir. Wir geben auch auf, uns davon ablenken zu lassen, unsere Liebe, unsere Schmerzen, unsere Krankheiten und unsere Sehnsucht irgendwo anders hinzulenken, außer auf Dich. So heilst Du unsere Zerrissenheit und machst uns ganz. Du bist nicht nur unser König, sondern auch unser Heiland.