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Dienstag 3.2.2015 - Lesung: Matthäus 9,27.34 - Matthäus 9,36-38 - Psalm 23,1  - Die Mission

Jesus gleichzeitig als Herrn der Ernte und als wunderbarer Hirte verstehen lernen, um gleichzeitig geistlich  wachsen, aber auch sich in seine Ernte senden lassen zu können. Foto Fotolia

Die Herausforderung: Mt 9,36-38 Als er aber die Volksscharen sah, jammerten sie ihn, weil sie beraubt und vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben. Da sprach er zu seinen Jüngern: Die Ernte ist groß, aber der Arbeiter sind wenige. Darum bittet den Herrn der Ernte, daß er Arbeiter in seine Ernte aussende! - Ps 23,1 Ein Psalm Davids. Der HERR ist mein Hirte; mir wird nichts mangeln. 

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Dienstag 8.5.2012 - Lesung: Matthäus 9,35-10,15 - Matthäus 10,12 - GRÜWZL 56/58 - L - Die Mission - Der Friede

Den Frieden Gottes unsere Herzen immer mehr ergreifen lassen, um ihn an andere Menschen - als Mission - weitergeben zu wollen und zu können.  

Die Orientierung: Matth.10,12 Wenn Ihr in ein Haus kommt, wünscht seinen Bewohnern Frieden.

Zwölf steht für die Beziehungsfähigkeit und für die Gemeinschaft. Die Jünger treten als Gemeinschaft auf, sie repräsentieren das neue Israel. Jesus brachte es fertig unterschiedliche Menschen  miteinander zu einer Gemeinschaft zu formen. Diese Kunst Jesu, unterschiedliche Menschen zu einem gemeinsamen Auftrag zu verbinden, bräuchten wir heute in unserer Kirche, da die verschiedenen Strömungen eher gegeneinander als miteinander arbeiten. - Mit unserer Botschaft sollen wir den Frieden verkünden, und Frieden in die Häuser der Menschen bringen. Wir wollen die Menschen nicht überfordern, sondern denen, die in sich zerrissen sind, die in Unfrieden sind mit sich selbst und mit ihrer Umgebung einen Weg des Friedens zeigen. Doch wenn Menschen diesen Frieden nicht wollen, sollen wir uns nicht den Kopf zerbrechen und alle Schuld bei uns suchen. Wir sollen sie lassen. „Dann wird der Friede zu Euch zurückkehren.“ Anselm Grün aus "Jesus, Wege zum Leben" Seite 56/58

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Dienstag 5.2.2013 - Lesung: Matthäus 10,16-11,1 - Matthäus 10,39 - FOSNAF 103 - Das Ego sterben lassen

Alles was wir festhalten wollen, auch uns selbst, verlieren und leer werden, dass Gott uns wieder die Hände füllen kann. 

Die Orientierung: Mt 10,39 Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. – Selbstliebe und Selbstverleugnung sind keine Gegensätze. Jesus sagt uns ganz deutlich, dass die Selbstverleugnung der einzig sichere Weg ist, auf dem wir uns selbst lieben können. – Immer wieder müssen wir uns klarmachen, dass Selbstverleugnung die Freiheit bedeutet, anderen nachgeben zu können. – Selbstverleugnung ist nicht das gleiche wie Selbstverachtung. Selbstverachtung bringt zum Ausdruck, dass wir keinen Wert besäßen. Selbstverleugnung hingegen zeigt uns, dass wir von unendlichem Wert sind, und lässt uns erkennen, wie wir ihn einsetzen können. Richard Foster FOSNAF 103

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Markus 8,35 / Matthäus 10,39

Dienstag 7.5.2013 - Der Fokus: Markus 8,34-38 Der Preis der JüngerschaftMarkus 8,35 / Matthäus 10,39  – Die Einstellungen der Nachfolge / Die Voraussetzungen um Liebe leben zu können / Das GlückDUVEZA 208

Sich selbst und alles an dem man sich festhalten kann loslassen und lernen sich zu verflüssigen und abzufließen wie ein sich anwärmender gefrorener Bach 

Die Faszination: 

Leben, so lernen wir hier, finden wir nicht im Haben-Wollen, Besitzen-Wollen, An-uns-Reißen oder Festklammern. Wir finden es nicht, indem wir versuchen, es krampfhaft zu sichern. Das Geheimnis eines erfüllten Lebens heißt vielmehr Hingabe. Wer sein Leben behalten will, wird es verlieren. Die großen und entscheidenden Dinge empfangen wir nur, wenn wir uns hingeben. Was ich meine, wird vielleicht am deutlichsten am Beispiel der Liebe. Liebe ist ein Vorgang, bei dem ein Mensch sich an einen anderen verliert. Und gerade indem er sich verliert, findet er sich. Gerade indem er etwas von sich wegschenkt, empfängt er Liebe ist ihrem Wesen nach Hingabe, und bei unendlich vielen Paaren und Beziehungen kann man sehen, wie wahr die Warnung ist, die Jesus in unserem Vers ausspricht. Denn wer sein Leben will behalten, der wird's verlieren; und wer sein Leben verliert um meinet- und des Evangeliums willen, der wird's behalten. (Markus 8,35) In dem Moment wo wir nur noch auf uns selbst schauen, verlieren wir nicht weniger als alles. Im Festhalten liegt kein Leben. – Das Gleiche gilt auch für das Glück. In der neuen Forschung hat man einen Fachbegriff für das Glück gefunden. Er heißt FLOW – was so viel bedeutet wie Fließen, Strömen. Glücklich bin ich dann, wenn es fließt, wenn ich mich verströme, wenn ich ganz eins bin mit dem, was um mich herum ist. Das heißt, wenn ich mich verliere: an einen Menschen, an meine Arbeit, an ein Musikstück, an die Natur um mich herum … Wenn ich mich verliere und verströme an das, was um mich herum ist, dann bin ich glücklich. Douglass und Vogt aus „Expedition zum Anfang“ Seite 208

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Markus 6,7

Mittwoch 11.3.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Markus 6,7-13 Die Aussendung der 12 Jünger - Markus 6,7Die Macht des Geistes - SCHEVA 287

Die Macht des Geistes voll zuschalten, um dem Bösen gewachsen zu sein und es überwinden zu können

Die Orientierung:

Mk 6,7 Dann rief er die Zwölf zu sich und fing an, sie zu zweit auszusenden. Er gab ihnen Vollmacht über die bösen Geister

Nur der Mächtige kann erobern. Nur der Mächtige kann Gewalt verleihen denen, die er gesendet hat. Mit dem Akt der Machtspendung beginnt die Stiftung der Kirche. Der erste Artikel der Stiftungsurkunde heiß: „Und gab ihnen Macht.“. Er gab ihnen genau die Macht, die er selbst besaß, die Macht über den Bösen. Er gab ihnen den Geist. Die Macht ist der Geist. Der Feind ist der Böse. Die Beute ist die Welt. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 287

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Lukas 9,1

Mittwoch 2.2.2022 – Der Fokus: Lukas 9,1-6 Die Bevollmächtigung und Aussendung der zwölf Jünger - Lukas 9,1Die Vollmacht körperlich und geistig zu heilen - Holgus

In die Gegenwart Gottes treten und sich von Jesus unserem Priester bevollmächtigen lassen umfassend heilsam und aufklärend zu leben, um immer wieder auch Wunder der Freisetzung von Menschen zu erleben

Das Bibliodrama: 

Lukas 9,1 Jesus rief die Zwölf zusammen und gab ihnen Kraft und Vollmacht, alle bösen Geister auszutreiben und die Kranken zu heilen. 

Jesus ich trete jetzt unter Deine Jünger damals und heute mit meinen Glaubensgeschwistern zu Dir mein Christus. Ich bin wie sie damals heute überrascht, was Du heute an uns tun willst. Wie damals möchtest Du uns heute bevollmächtigen Dämonen auszutreiben und Krankheiten zu heilen. Ich überlasse Dir die Inszenierung dieser Bevollmächtigung. Es tut gut in Deiner Nähe zu sein und zu erwarten, was Du an uns tust. Ich knie mich vor Dich hin mein Christus, um Bevollmächtigungen für meinen Alltag zu empfangen: Für die Begleitung einer mir sehr nahestehenden erschöpften Frau, für die Beziehungen mit Kindern die ich heute pflege, für die einmaligen und für die großen Werke die Du durch mich tun willst. Heile durch mich, kläre auf durch mich. Ich lass Dich durch mich geschehen. Holgus 3.2.2022