Im Klagen über das Unrecht, erwarten lernen, dass Gott die Erde mit seiner Erkenntnis mit Herrlichkeit überflutet - Habakuk 1,1-3,19
Nehemia 9,29 / Habakuk 2,10 – Durch das Halten der Gebote Gottes leben – Martin Schleske SCHDKL 125
Habakuk 2,15-16 / Römer 2,1-4 – Holgus – Die Sünde richten
Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20 – Das Gebet als Stille - MURWAG 84
Nehemia 9,29 / Habakuk 2,10
Montag 7.11.2016 – Der Fokus: Nehemia 9,1-38 Die Umkehr des Volkes und das Gebet der Leviten - Nehemia 9,29 / Habakuk 2,10 – Durch das Halten der Gebote Gottes leben – Martin Schleske SCHDKL 125
Durch die Gebote Gottes gestimmt, durch deren Ausleben vom Geist Gottes dirigiert, die Stimmigkeit unseres Lebens ausleben und genießen
Die Orientierung:
Wenn ich die Gesetze der Akustik achte, so geschieht dies also nicht um ihrer selbst willen, sondern um des Klanges willen, den ich schaffen will. So ist es auch mit der Thora. Ihr geht es nicht um sich selbst, sondern um den Klang, zu dem wir berufen sind: Die Gerechtigkeit durch den Geist zu leben! (Römer 8,4). D.h. die Stimmigkeit unseres Lebens. – Der „klingende“ Mensch ist kein Knecht, sondern ein Diener. Er dient Gott – nicht weil er muss und nicht weil es ihm nützt. Sondern weil er es will. Die Furcht macht uns klein; die Ehrfurcht richtet uns auf: Der Lohn dafür, dass ich die Gebote halte, ist nicht irgendeine Belohnung, auf die man schielen könnte, sondern es ist das Leben selbst! Das ist der Grundtenor. Die Gebote sind es, „durch die der Mensch lebt, wenn er sie tut.“ (Neh.9,29) – Es ist der Klang der Sinnlosigkeit und Unerfülltheit, der in ein Leben ohne Ehrfurcht und Barmherzigkeit einziehen wird! Die Bestrafung für die Sünde ist also die Sünde selbst. Durch sie verletzen wir unser Leben und unsere Mitgeschöpfe. Das bedeutet es, was der Prophet Habakuk sagt. „Du hast gegen Dein Leben gesündigt!“ (Habakuk 2,10) Martin Schleske aus „Der Klang“ Seite 125
Habakuk 2,15+16
Dienstag 5.8.2014 – Fokus: Habakuk 1-3 – Habakuk 2,15-16 / Römer 2,1-4 – Holgus – Die Sünde richten
Entblößt durch die Wut anderer über uns, das Kleid Christus anziehen und so geschützt die Beziehung neu herstellen. Foto Fotolia
Die Warnung: Hab 2,15-16 Wehe dem, der seinem Nächsten zu trinken gibt aus dem Becher seines Grimms und ihn sogar trunken macht, damit er seine Blöße sehe! Du hast dich von Schande gesättigt, statt von Ehre; so trinke auch du und entblöße dich. Die Reihe wird auch an dich kommen, den Becher zu nehmen aus der rechten Hand des HERRN, und Schande wird fallen auf deine Herrlichkeit. - Römer 2,1-4 Aber auch ihr anderen – wer immer ihr seid – könnt euch nicht herausreden. Ihr spielt euch als Richter über alle auf, die Unrecht begehen, und sprecht euch damit euer eigenes Urteil. Denn ihr klagt bei anderen an, was ihr selbst tut. Wir wissen, dass Gott über alle, die so handeln, ein gerechtes Urteil fällen wird. Meint ihr etwa, ihr könntet dem Gericht Gottes entgehen, wo ihr doch genauso wie die handelt, die ihr verurteilt? Ist euch Gottes unendlich reiche Güte, Geduld und Treue denn so wenig wert? Seht ihr denn nicht, dass gerade diese Güte euch zur Umkehr bewegen will?
Es ist schlimm für uns selbst, wenn wir unseren Mut bei anderen kühlen müssen, dass er sich schämen bzw. demütigen muss und wir als Gerechte dastehen können. Das tut uns zuerst sehr gut, aber wir vergessen, was für Nachwirkungen dieser giftige Trunk für uns hat. Wir bekommen ihn spätestens von Gott wieder gereicht. Wir sind uns nicht bewusst, dass wir dasselbe mehr oder weniger tun, was wir beim Anderen verurteilen. Gut ist es richtende Gedanken erst auf uns selbst anzuwenden und überrascht festzustellen, dass wir ähnliche Vorgehensweisen haben. Nur gut, dass wir nicht als Verurteiler oder als Verurteilte verdammt bleiben müssen, sondern umkehren und uns durch Christus gerechtfertigt werden können und so mit Würde mit Angriffen unseren Mitmenschen umgehen können. Holgus 181016
Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20
Mittwoch 8.8.2012 – Der Fokus: Sacharja 2,10-17 Die neue Zeit für Israel und die Völker - Sacharja 2,17 / Habakuk 2,20 – Das Gebet als Stille - MURWAG 84
Nicht nur in besonderen Momenten still werden, um Gott wahrzunehmen, sondern alle unsere Sehnsucht ihn erwartend in der Stille ihm hinhalten, dass er in uns wirken kann
Der Lebensstil:
Sacharja 2,17 Ihr Menschen, seid still vor Jahwe, denn er tritt aus seiner heiligen Wohnung hervor! – Habakuk 2,20 Aber Jahwe ist in seinem heiligen Palast. Alle Welt schweige vor ihm!
Das Wort Gottes gibt in reichem Maße Zeugnis, wie uns der bloße Gedanke an Gott in seiner Majestät und Heiligkeit zum Schweigen bringen sollte. Solange man das Warten auf Gott hauptsächlich als Mittel für wirksameres Beten und die Erlangung unserer Bitten ansieht, wird der Geist völliger Stille nicht erreicht. Aber wenn man erkennt, dass das Warten auf Gott, in sich selbst unaussprechliches Glück bringt, eine der höchsten Formen der Gemeinschaft mit dem Heiligen darstellt, wird die Anbetung Gottes in Seiner Herrlichkeit, die Seele notwendigerweise in heilige Stille demütigen und dabei den Weg vorbereiten, dass Gott spricht und sich offenbart. Andrew Murray aus „Warten auf Gott“ Seite 84