Matthäus 22,36-39

Mittwoch 25.2.2015 - Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Matthäus 22,15-40 - Matthäus 22,36-39 / 5.Mose 6,4+5 / 3.Mose 19,18 - DUVEZA 264 - 1.Gebot: Du sollst Gott lieben

In der umfassenden und tiefen Liebe zu Gott, den Nächsten und sich lieben lernen.

Die Ermutigung:

Matthäus 22,36-39 Meister, welches ist das größte Gebot im Gesetz? Jesus sprach zu ihm: «Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Gemüt.» Das ist das erste und größte Gebot. Ein anderes aber ist ihm gleich: «Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.»

Wenn wir wissen wollen, wie man gleichzeitig Gott, den Nächsten und sich selbst lieben kann, sehen wir das bei niemandem besser als bei Jesus. Auch wenn wir diese dreidimensionale Liebe oft nur ansatzweise verwirklicht sehen werden. An einer Stelle der Weltgeschichte hat das tatsächlich mal geklappt mit der Einheit von Selbst-, Nächsten- und Gottesliebe. Jesus liebte seinen himmlischen Vater wie kein anderer Mensch das jemals getan hat. Aus der Tatsache, dass er sich als geliebter Sohn dieses Vaters sah, zog er aber auch das entsprechende Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein. Gleichzeitig aber wandte er sich seinen Mitmenschen in einer Weise zu, die ihn über alle Zeiten hinweg geradezu zum Inbegriff praktizierender Nächstenliebe werden ließ, obwohl er durchaus auf sich selbst achtete und Gott über alles stellte. Klaus Douglass / Fabian Vogt aus "Expedition zum Anfang" Seite 264

Ja abba Vater, aus der engen Beziehung mit Dir möchte ich leben, wie Dein erster Sohn Jesus. Von unserem irdischen Vater sollten wir uns lösen, aber von Dir himmlischer Vater nicht. Wer kann für sich selbst sorgen und Verantwortung für sich selbst übernehmen, wenn Du nicht Verantwortung für uns übernimmst und Dich um uns sorgst. Lehre mich Dich mehr und mehr als Vater anzunehmen und Dich zu erfahren, wie Dein Sohn. INJVBZVFDAJ!

Montag 18.3.2019

Ja Vater, in und von Deiner Liebe möchte ich noch mehr leben lernen. Jede Schwäche, aber auch jede Sünde kann ich in ihr, in Christus auflösen und mich stärken. Meine erste Liebe muss dann Dir gelten und in ihr kann ich auch andere, ja auch mich selbst lieben. Dieser Anspruch bleibt ein Gebot und muss unter allen Umständen eingehalten werden. Schenke uns das Wollen und Vollbringen dazu!