Die erste Christengemeinschaft - Apg.2,42-47 - Apg.5,1-11 - Mai 30 nach Christus

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Dienstag 20.8.2019 – Aktuelle StudienDer Fokus: Apg.2,42-47 Die erste Christengemeinschaft - Apg.2,42 / Römer 14,17KOLHEA 48 – Die Gemeinde als Reich Gottes

Die Glut im direkten Umfeld in der Gemeinde, von Glied zu Glied neu entfachen, dass das Reich Gottes sie ganz durchdringen kann.

Die Ermutigung:

Apostelgeschichte 2,42 Sie hielten beharrlich an der Lehre der Apostel fest, an der geschwisterlichen Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den gemeinsamen Gebeten. – Römer 14,17 Denn das Reich Gottes ist nicht Essen und Trinken, sondern Gerechtigkeit und Friede und Freude im heiligen Geist.

Ein guter Freund, freikirchlicher Pastor, sagte einst seufzend zu mir: „Die Gemeinden sind die Sackgassen des Reiches Gottes.“ Und warum findet sich umgekehrt bisweilen auch in landeskirchlichen oder katholischen Gemeinde eine geistliche und missionarische Ausstrahlung, eine Kreativität der Basis, als handle es sich um eine wirklich freie evangelische Gemeinde? Das muss damit zusammenhängen, dass das charismatische Modell der Urkirche insgeheim auch unter auch unter patriarchalen und hierarchischen Strukturen virulent und wirksam sein kann. Es ist niemals und nirgendwo ganz erloschen. Es schimmert immer und überall immer wieder durch. Wenn ich nicht geglaubt hätte, dass im innersten Kern jeder Gemeinde die pfingstliche Urgemeinde schlummert und wartet, hätte ich nicht Pfarrer sein können, egal, wie viel oder wenig von dem geglaubten ich auch kommen sehen durfte. Dietrich Koller aus „Heilige Anarchie“ Seite 48

Ja abba Vater, leider musste ich mein ganzes Leben in Gemeinden erleben, dass das Reich Gottes sie nicht durchdringen konnte. Aber ich durfte immer wieder erleben, dass es eine Glut der Urgemeinde gab und gibt, die aber leider nicht stark genug war, eine Gemeinde zu durchdringen. Ja das will ich jetzt noch in meiner freikirchlichen Gemeinde erleben. Lass die Glut urchristlichen Lebens neu aufflammen und sie so durchdringen, dass die Kennzeichen des Reiches Gottes wahrgenommen werden können: Gerechtigkeit, Friede und Freude im Heiligen Geist. Das bedeutet, dass wir einander als Glieder Christi gerecht werden, mit unseren Stärken und Schwächen. Das bedeutet auch, dass das Gemeindehaus ein Ort ist, wo Freude und Friede wahrnehmbar wird.

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Freitag 22.12.2017 – Die Chronik: Die Verherrlichung des Königs - Der Fokus: Die erste Christengemeinschaft Apostelgeschichte 2,42-47 - Apostelgeschichte 2,46+47 - SCHGDK 24 - RUTEAT 17.02. - Die Gemeinschaft unter Christen

Kleingruppen wie Familie leben, wenn Gott selbst zunehmend an Einfluss gewinnt, dann kann er sie vergrößern, bis sie sich immer wieder teilen müssen.

Die Orientierung:

Tag für Tag kamen sie einmütig im Tempel zusammen, und in ihren Häusern brachen sie das Brot und trafen sich mit jubelnder Freude und redlichem Herzen zu gemeinsamen Mahlzeiten. Sie lobten Gott und waren im ganzen Volk angesehen. Täglich fügte der Herr solche, die gerettet wurden, ihrer Gemeinschaft hinzu.

Durch Hauskreise bekommt jedes Gemeinde-Mitglied die Chance, innerhalb der Gesamt-Gemeinde eine Familiengruppe zu finden. Je stärker die Gemeinde wächst, desto wichtiger werden vertrauensvolle Beziehungen im überschaubaren Rahmen. Hauskreise sollten daher von einem Klima aufrichtiger Liebe, gegenseitiger Annahme und herzlicher Gemeinschaft geprägt sein. Viele Menschen werden hier – gerade in einer Zeit wachsender Mobilität – eine Art Ersatzfamilie finden. Sven Schönheit  aus "Gemeinde die Kreise zieht" Seite 24 - Er hat für mich und meine Familie gesorgt, wie ich es niemals selbst hätte tun können. Seitdem wünsche ich mir nie mehr, die Verantwortung für mich und meine Familie wieder selbst zu übernehmen. Ich bin gewiss, dass ich ihm gehöre und er mir. Tim Ruthven aus "Edelsteine Altes Testament" Datum 17.2

Ja abba Vater, danke für 44 Jahre Hauskreisleben, ja Familienleben in christlichem Sinn. Du bist unser Vater und wir sind Deine Kinder. Du machst uns in den Hauskreisen bzw. Zellen über kurz oder lang zu Familien, wenn wir Deine Vatergüte fließen lassen können. Ich lasse Dich jetzt für meine Familien sorgen, aber auch für meine Hauskreisfamilie. Wann ist es endlich so weit, bis wir wieder Gunst haben in unserem Volk und Du Vater wieder Menschen zu uns führen kannst?