Mittwoch 11.2.2015 – Lesung: Matthäus 14,1-21 - Matthäus 14,13 - ROHDAB 44 - Gebet als Zeit mit Gott - Jesus als Sohn

Jeden Tag, in der Zeit mit Gott, seine Atmosphäre in uns aufnehmen und innerlich zutiefst gesättigt werden, um anschließend zunehmend so leben zu können wie er. Foto Fotolia

Die Orientierung: Mt 14,13 Als aber Jesus das hörte, entwich er von dort in einem Schiff abseits an einen einsamen Ort. Und als die Volksmenge es vernahm, folgte sie ihm aus den Städten zu Fuß nach.

Menschen die sehr aktionsorientiert sind, mögen sich fragen, weshalb Jesus das tut. Immer wieder erzählen die Evangelien, wie er sich zurückzieht, um allein zu beten. – Solche Leute begreifen nicht, dass die Kraft, im Reich Gottes zu leben, und die Kraft, dieses Reich an andere weiter zu vermitteln, aus dem Einssein mit Gott kommt. Wenn man den Kontakt mit Gott nicht ständig wieder herstellt und wenn man keine Energie von Gott empfängt, kann man nichts tun. Richard Rohr ROHDAB 44 

Freitag 29.8.2014 - Die Chronik: Die Verherrlichung des Königs - Der Fokus: Das Pfingswunder Apostelgeschichte 2,1-13 - Apostelgeschichte 2,2 - ROHDAB 129 - Die Qualitäten des Heiligen Geistes

Nicht nur wenn unser Leben abgestanden ist, sondern jeden Tag neu unseren Geist mit dem Heiligen Geist eins werden lassen, dass wir innerlich vital seinen Willen in unserem Alltag umsetzen können

Die Faszination:

Apostelgeschichte 2,2 Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind, und erfüllte das ganze Haus, worin sie saßen. 

Der Geist ist immer ein Gratisgeschenk. Er ist immer eine unverdiente Zuwendung. Er ist immer reine Gnade. Er ist unsichtbar wie der Wind. Er ist unverfügbar wie der Rauch. Der Geist ist nicht zu greifen und weht, wo er will. Aber der Geist ist spürbar wie Feuer.  Der Geist ist als Wärme der Liebe Gottes erfahrbar. Und wie Blut, wird auch er als innere Vitalität erlebt. Der Geist ist äußerst intim und zugleich äußerst transzendent. Richard Rohr aus "Das auferstandene Buch" Seite 129