Gott als Verlobter

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Hosea 2,21+22 / Offenbarung 19,8

Donnerstag 8.7.2021 - Der Fokus: Hosea 2,16-25 Gottes Treue überwindet Israels Untreue  - Hosea 2,21+22 / Offenbarung 19,8 –Gott als Verlobter - Elias Schrenk

Die Verlobung Gottes mit uns durch Christus, trotz unserer Unwürdigkeit, aber unseres vollkommen gemacht seins wahrnehmen, bis wir seine Nähe und seine Liebkosungen erleben und erwidern können 

Die Faszination:

Hosea 2,21+22 Und ich will dich mir verloben auf ewig und will dich mir verloben in Recht und Gerechtigkeit, in Gnade und Erbarmen, und will dich mir verloben in Treue, und du wirst den HERRN erkennen!

Es ist und bleibt das größte Wunder göttlicher Barmherzigkeit, Gnade und Liebe, dass Gott sich mit uns sündigen Menschen in eine Verbindung einlassen will, die er Verlobung nennt. Es ist das für uns tief beugend und beschämend, aber auch herzgewinnend. Er will nicht etwa nur einen Versuch mit uns machen, die wir so treulos waren, sondern für die Ewigkeit will er sich mit uns verloben. Gerade das ist überaus tröstlich und zeigt uns, dass Gottes Gemeinschaft mit uns nichts Schwankendes, nicht immer wieder etwas Fragliches, sondern etwas Festes, Bleibendes sein soll. Der Weg zu dieser innigen Gemeinschaft ist ein heiliger Weg, der unserem heiligen Gott entspricht. Er will eine Braut haben, deren er sich nicht zu schämen braucht, die seiner würdig ist und dastehen soll, in weißer und reiner Seide. Offenbarung19,8 Und es wurde ihr gegeben, sich in feine, glänzend reine Leinwand zu kleiden; denn die feine Leinwand ist die Gerechtigkeit der Heiligen. Deshalb begegnet er ihr erst in Gerechtigkeit und Gericht. Die von ihm Erkorne muss vor allem erkennen lernen, wie ungleich sie ihrem himmlischen Bräutigam ist, und darum stellt er sie, die Ungerechte, in das Licht seiner Gerechtigkeit. Beim Schauen in diesen heiligen Spiegel errötet die Braut und erschrickt; sie fühlt ihre gänzliche Unwürdigkeit und Unreinigkeit und geht durch ein inneres Gericht. Der Bräutigam erschrickt nicht, wenn er die Braut in Tränen sieht; er weiß, es muss so gehen. Er lässt sie aber nicht verzagen, sondern begegnet der Mutlosen in Gnade und Barmherzigkeit. Ihr Zustand ist ja jämmerlich; aber er stößt ihn nicht ab, sein Herz wallt von Erbarmen gegen die Betrübte. Er fühlt mit ihr, und alles, durch das sie jetzt nach innen und außen gehen muss, ist von seiner Seite nur darauf angelegt, sie zu heben, und damit sie Mut bekommt, versichert er sie, dass er ihre ganze Vergangenheit für immer vergessen wolle; er ist ihr gnädig. Elias Schrenk aus Evangeliums.net