2.Könige 25,1-4

Freitag 16.11.2018 – Fokus: 2.Könige 24+252.Könige 25,1-4FISJER 220 – Die Geschichte Israels / 2.Eroberung Jerusalems / 587 vor Christus - König Zedekia - Rettung Kapitulation

Verzweiflung und Gerichte uns zulassen, wenn sie über uns kommen, weil uns Gott dadurch erneuern will.

Die Tragik: 2.Könige 25,1-4 Und es begab sich im neunten Jahre seines Königreichs, am zehnten Tage des zehnten Monats, da kam Nebukadnezar, der König von Babel, mit aller seiner Macht wider Jerusalem und belagerte die Stadt; und sie bauten Belagerungstürme um sie her. Und die Stadt wurde belagert bis ins elfte Jahr des Königs Zedekia. Am neunten Tage des [vierten] Monats aber ward die Hungersnot in der Stadt so stark, daß das Landvolk nichts zu essen hatte. Da brach [der Feind] in die Stadt ein, …

Der babylonischen Herrschaft war nicht mehr zu entkommen. Die Belagerungspause ist nur vorübergehend, und selbst wenige, sogar verwundete, zurückkehrende Chaldäer würden die Stadt noch zerstören können. König Zedekia gegenüber widerholt Jeremia, dass er keine Chance hat, dem bablylonischen König zu entgehen. Die einzige jetzt noch bestehende Rettung liegt im Überlaufen bzw. in der Kapitulation durch den König. Kein Weg führt an Babel vorbei! Georg Fischer – Jeremia S.220

Ja abba Vater im Himmel, manchmal gibt es nur einen Weg auch für uns und wir wehren uns zu kapitulieren und uns einer fremden Macht unterzuordnen. Das war ein historischer Tag und in den kommenden wurde die Stadt und der Tempel zerstört. Nur noch das nackte Leben konnte gerettet werden, entweder in der Deportation nach Babel oder durch das Zurückbleiben in der zerstörten Stadt. Das ist oft die menschliche Tragik, dass wir nicht umkehren können, sondern dann das bittere Ende unseres Lebensstils als Individuum, als Gemeinde oder als Stadt erleben müssen.