Jeremia 29,7+11

Montag 2.11.2020 – 21.SONNTAG NACH TRINITATIS – Der Predigttext: Jeremia 29,1-14Jeremia 29,7+11Die Coronakrise / Der Christ als Ermutiger - Pfarrer Dr. Christopher Kumitz-Brennecke

Ermutigung – besonders in Krisenzeiten z.B. der Coronakrise - in allen Beziehungen mit unseren Nächsten zunehmend leben lernen, das Beste für unsere Stadt anzustreben, weil wir in diesem Leben und erst recht danach eine gute bzw. überwältigende Zukunft geschenkt bekommen

Die Ermutigung:

Jeremia 29,7 Bemüht euch um das Wohl der Stadt, in die ich euch verbannt habe, und betet für sie zu Jahwe! Denn wenn es ihr gut geht, geht es auch euch gut. Jeremia 29,11 Denn ich weiß ja, was ich mit euch vorhabe', spricht Jahwe. 'Ich habe Frieden für euch im Sinn und kein Unheil. Ich werde euch Zukunft schenken und Hoffnung geben.

Zu den Ermutigungen des Jeremia gehört auch, dass wir uns mit unseren jeweiligen Nachbarn auf die Suche nach dem Besten in unserer Stadt und für unsere Gemeinschaft begeben. Es mag sein, dass wir uns nicht einig sind, ob und wie wir an Gott glauben. Es mag sein, dass wir gar nicht oder zu unterschiedlichen Zeiten fasten. Aber wir wollen alle gesund leben. Wir wollen, dass unsere Kinder und Enkel lernen, spielen und Spaß haben können. Wir wollen unser Auskommen haben und unsere Alten sollen in Würde und Frieden ihren Lebensabend genießen. Das alles können wir gemeinsam angehen. Und Gott möchte auch, dass wir das tun. Die Israeliten hören schließlich die gute Botschaft Gottes: »Ich halte für Euch eine gute Zukunft bereit.« Diese Zukunft hieß für die Vertriebenen: Ihr könnt hier gut leben und eure Enkel werden in Eure alte Heimat zurückkehren. Dies ist sehr deutlich und erfüllt die Wünsche der Vertriebenen wenigstens für künftige Generationen. Pfarrer Dr. Christopher Kumitz-Brennecke aus der aktuellen Lesepredigt aus der aktuellen Lesepredigt des VELKD

Ja abba Vater, jetzt während der Coronakrise möchte ich nicht in die Entmutigung verstricken, sondern zunehmend Ermutigung in allen Bereichen meines Lebens leben, weil Du uns eine Zukunft gibst und wir von ihr geprägt sein sollten. Die Hoffnung für diese Zukunft soll weiter zunehmen! Kreiere Du Werke, die wir für unser nächstes Umfeld, unsere Nachbarn und unseren Stadtteil, aber auch für unsere Stadt umsetzen können, die zu einer Verbesserung der Lebensqualität führen. Wir werden wie die Israeliten unser Umfeld durch unseren Tod verlassen, Du schenkst uns jetzt schon eine Zukunft, aber unsere Zukunft danach wir alles bisherige übersteigen.