Matthäus 8,2-4/9,1-8 / Markus 1,40-2,12 / Lukas 5,12-26 - Dieeilung eines Aussätzigen und eines Gelähmten - ca. Mai 28 nach Christus

Markus .2,1-12 Die Heilung des Gelähmten

Markus 2,3+4 / Johannes 15,5Das Gebet als SchwachheitHALBET 17f – Der Meilenstein: Aus der Schwäche zur Stärke

Markus 2,3+4

Freitag 22.5.2020 – Der Fokus: Markus .2,1-12 Die Heilung des Gelähmten - Markus 2,3+4 / Johannes 15,5Das Gebet als SchwachheitHALBET 17f – Der Meilenstein: Aus der Schwäche zur Stärke

Schwach vor Gott werden können, der dies als Einladung annimmt auf sie einzugehen und daraus Stärke zu generieren

Der Lebensstil:

Markus 2,3+4 Und man brachte einen Gelähmten zu ihm, der von Vieren getragen wurde. Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab, und nachdem sie durchgebrochen, ließen sie das Bett, darauf der Gelähmte lag, herab.

Die Hilflosigkeit beim Beten ähnelt sehr dem Zustand, indem sich der Lahme und Gichtbrüchige befand. – Zu allem braucht er Hilfe. Das ist demütigend. Aber beachte auch, wie die Demütigung ihn gewandelt hat. Sein Bitten um Hilfe – still und anspruchslos – ist beinahe ein Bitten um Verzeihung dafür, dass er Hilfe in Anspruch nehmen muss. Wie dankbar ist er für die geringste Hilfe! Alle seine Gedanken und Pläne sind von der Hilflosigkeit her bestimmt. – Genauso soll uns unsere Hilflosigkeit an Gott knüpfen, wobei unsere Abhängigkeit von ihm nicht stark genug betont werden kann. Denke nur an Worte von Jesus wie dieses: „Ohne mich könnt ihr nichts tun“ Johannes 15,5. Hier sagt er in einem Satz, woran wir unser ganzes Leben lernen. Ole Hallesby aus „Vom Beten“ Seite 17f

Ja abba Vater, wir lieben es stark zu sein und hassen es schwach zu sein oder zu werden. Dabei sollten wir dieses schwach werden doch lieben, weil daraus Stärke erwächst. Wie Paulus möchte ich lernen dieses schwach werden auf unterschiedliche Weise willkommen zu heißen und daraus stark zu werden. Je schwächer wir werden, desto mehr kann Jesus wirken, wenn wir so zu ihm kommen. Danke für die halbe Stunde heute Morgen, in der ich mich durch Dich wieder aus Schwachheit erholen konnte.

Freitag 15.6.2018 – Der Fokus: Jesus heilt einen Gelähmten - Markus 2,4+5DREMEE 230 – Der Arzt Jesus

Menschen die ein Wunder brauchen  unabweisbar, unübersehbar und zwingend zu Jesus bringen, dann bei ihm lassen, bis es geschieht. Foto Fotolia

Die Herausforderung: Mk 2,4+5 Und da sie wegen der Menge nicht zu ihm herankommen konnten, deckten sie dort, wo er war, das Dach ab, und nachdem sie durchgebrochen, ließen sie das Bett, darauf der Gelähmte lag, herab. Als aber Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Sohn, deine Sünden sind dir vergeben! – In gewissem Sinne ist diese Hilfeleistung der Leute wie ein Gebet. Worum auch immer Menschen beten, sie beten um ein Wunder. Jedes gebet läuft schließlich darauf hinaus, „dass zwei mal zwei nicht vier sei“. Nur ein solches Gebet ist echt von Angesicht zu Angesicht mit Gott. Und diese Männer lassen sich nicht aufhalten. Sie wissen, dass es jetzt unbedingt darauf ankommt, alle äußeren Widerstände zu überwinden, um zu Jesus durchzudringen, mit dem Kranken in seinem Interesse. Man muss die äußeren Sperren ihm aus dem weg räumen; man muss ihn, auf welchem Weg auch immer, unmittelbar vor Jesus stellen; man muss ihn Jesus überlassen, indem man ihn dem Mann von Nazareth ganz buchstäblich vor die Füße legt, unabweisbar, unübersehbar, zwingend. Mehr als diese Leute hier versuchen, kann kein Mensch, kein Seelsorger, kein Arzt, kein Priester, für den anderen tun. Eugen Drevermann DREMEE 230 

Ja abba Vater, ich brauche heute ein Wunder für einen Menschen, der mir sehr nahe steht. Ich bringe Ihn Dir heute Morgen unabweisbar, unübersehbar und zwingend, weil er in äußerer Betriebsamkeit innerlich wie gelähmt ist. Ich lege ihn bei Dir ab und überlasse ihn Dir und deinem wundersamen Handeln. Immer wenn ich dieses Bewusstsein verliere, bringe ich ihn wieder zu Dir zurück. Ja sprich über ihm das Wort: Mensch, deine Sünden sind dir vergeben. Danke dass diese Aussage auch über meinem Leben steht, dadurch befreit zur Selbstannahme und zur Annahme von anderen Menschen.  

Jesus heilt einen Aussätzigen: Matthäus 8,2-4 - Markus 1,40-45 - Lukas 5,12-16

Donnerstag 14.6.2018 - Jesus heilt einen AussätzigenLukas 5,16DEIAGD 101 - Das Leben von Jesus mit seinem Vater 

Im Rückzug von den Menschen, das Alleinsein mit dem Vater im Himmel einüben und sich von seinem Geist bis zum Überfließen erüllen lassen. Foto Fotolia

Die Entspannung: Lk 5,16 Er aber hielt sich zurückgezogen an einsamen Orten und betete. – Was kann Gott angenehmer sein, als dass wir tausend- und abertausendmal den Tag über alle Geschöpfe verlassen, um in unserem Inneren einzukehren, uns dahin zurückzuziehen, um für einen einzigen Augenblick den Schöpfer zu genießen und ihn dort anzubeten? Ganz nebenbei wird auf diese Weise die Eigenliebe ausgerottet. Sie kann ja nur bestehen, wenn wir uns an die Geschöpfe verlieren. Das häufige, wiederholte Einkehren zu Gott wird uns von dieser Abhängigkeit allmählich los und frei machen, ohne dass wir es selber merken. Bruder Lorenz zitiert von Reinhard Deichgräber DEIAGD 101