Der Christ als Tempel

Donnerstag 4.6.2020 – Der Fokus: 1.Könige 8,22-53 Das Gebet Salomos zur Einweihung des Tempels1.Könige 8,27 / Johannes 14,23Der Christ als Tempel / Gott als SchöpferWilhelm Busch

Unser Leben von Gott zu einem Tempel machen lassen, indem wir auf ihn hören, dass er sich wohl fühlen und sich in unseren Umfeldern durch uns verwirklichen kann

Die Faszination:

1.Könige 8,27 Aber will Gott wirklich bei den Menschen auf der Erde wohnen? Selbst der Himmel und das ganze Universum können dich nicht fassen, geschweige denn dieses Haus, das ich gebaut habe!

Da war in uralter Zeit der junger König Salomo. Der hat mit ganzer Liebe und großem Eifer ein „Gotteshaus" gebaut. Aber bei der Einweihung dieses wundervollen Tempels sprach er es klar aus: Dieser Tempel kann niemals Gottes Wohnung sein. Er ist nur Opfer- und Gebetsstätte. Denn „der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen, wie sollte es denn dies Haus tun, das ich gebaut habe!" Salomo hatte Recht. Unser Gott ist so unendlich groß, herrlich und gewaltig, dass die ganze Schöpfung Ihn nicht fassen und beherbergen kann. Und doch – und das ist wunderbar! – diesem großen Gott hat es gefallen, sich eine Wohnung zu suchen im kleinsten Raum, der nur denkbar ist: im Herzen von Menschen. - Der Sohn Gottes, Jesus, hat gesagt: „Wer mich liebt, der wird mein Wort halten; und mein Vater wird ihn lieben, und wir werden zu ihm kommen und Wohnung bei ihm machen." Johannes 14,23 Das ist ein wunderbares und anbetungswürdiges Ding, dass unser Herz sein soll, was der schönste Tempel nicht sein konnte: Gottes Wohnung. Wilhelm Busch aus Evangeliums.net

Montag 23.2.2020 – SONNTAG LAETARE - Der Predigttext: Jesaja 66,10-14 - Jesaja 66,12-14Der Christ als TempelDer Tempel in Jerusalem - HOLGUS

Als Gottes Wohnungen und Tempel, innerlich voll gesättigt, Trost und Frieden in unseren Umfeldern – besonders in Krisenzeiten – verbreiten, bis der eine Tempel Gottes in Jerusalem voll zur Wirkung kommt

Die Ermutigung:

Jesaja 66,12-14 Denn so spricht Jahwe: "Seht, wie einen Strom leite ich den Frieden zu ihr, den Reichtum der Völker wie einen überfließenden Bach. Trinkt euch an dieser Fülle satt! Auf den Armen werdet ihr getragen, und auf den Knien wird man euch wiegen. Ich will euch trösten, wie nur eine Mutter trösten kann. Und an Jerusalem findet ihr Trost. Wenn ihr das erlebt, werdet ihr voll Freude sein, wie frisches Gras sprosst euer Lebensmut." Seinen Dienern offenbart Jahwe seine Macht, aber seine Feinde sind von ihm bedroht.

Diese Verheißung für Jerusalem wird sicher in der Zukunft erfüllt werden. Diese Stadt wird zu seiner Bestimmung finden, nach einem Kampf um sie während Jahrhunderten ja Jahrtausenden. Was Gott beruft und verheißt, das erfüllt er auch, darauf dürfen wir uns verlassen. Wie gut ist es heute in Christus schon Tempel Gottes sein zu können, den Gott versorgt wie eine Mutter sein Baby und aus dem zunehmend Frieden herausströmt. Dies ist das Markenzeichen von Gottes Tempeln, voll gesättigt sein und aus Frieden heraus zu agieren. Unfassbar ist es, was einmal in Zukunft Gott aus einer Stadt Jerusalem machen wird. Holgus 23.2.2020

Montag 4.6.2018 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 2,13-22 Die TempelsäuberungJohannes 2,14-16Der Christ als Tempel - GRÜWZL 478

Wunderbarer Tempel Gottes werden, indem Jesus zunehmend unser Leben erfüllen und es Gott zu Gefallen führen kann.

Die Alternativen:

Johannes  2,14-16 Und er fand im Tempel die Verkäufer von Ochsen und Schafen und Tauben und die Wechsler, die dasaßen. Und er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle zum Tempel hinaus, samt den Schafen und Ochsen, und den Wechslern verschüttete er das Geld und stieß die Tische um und sprach zu denen, welche die Tauben feilboten: Traget das von dannen! Machet nicht meines Vaters Haus zu einem Kaufhaus! -

Markthalle oder Tempel Gottes zu sein, das ist die Alternative. Beide Bilder drücken jeweils eine andere Selbsterfahrung des Menschen aus. Die Markthalle erinnert uns an den Lärm, an das vergebliche Bemühen, das innere Chaos zu bändigen. In der Markthalle ist es eng, da ist alles angebunden. Sie verweist auf Menschen, die in sich verkrampft sind, weil das innere Durcheinander sie sonst zerreißen würde. Der Tempel Gottes ist weit. Wenn ich mich unter dem Bild des Tempels meditiere, dann erlebe ich meine Würde, meine Schönheit. Ich weiß dass Gott in mir wohnt und Gottes Herrlichkeit in meinem Leib aufstrahlt. Zu dieser Erfahrung des Menschseins will uns Jesus durch seine Menschwerdung und durch seinen Tod führen. Anselm Grün GRÜWZL 478