Die fertige Stiftshütte wird als Wohnung von Gott und von den Israeliten angenommen - 2.Mose 40,34-38 / 4.Mose 9,15-23 / Psalm 84,1-13 - ca. 1446 vor Christus

2.Mose 39,42+43 / 2.Mose 40,34 Der Christ als Tempel - MACFBM 450 -  Jesus will uns baun zu einem Tempel

4.Mose 9,15-23 Die Wolke über der Stiftshütte als Zeichen der Gegenwart und Führung Gottes

4.Mose 9,19+20 - Gott der Gestalter der Zukunft / Auf Gottes Führung achten - Alfred Christlieb

2.Mose 39,42+43 / 2.Mose 40,34

Mittwoch 14.10.2020 – Der Fokus: 2.Mose 39,41-40,33 Die Einzelteile der Stiftshütte sind fertig und wird aufgebaut - 2.Mose 39,42+43 / 2.Mose 40,34Der Christ als Tempel - MACFBM 450 -  Jesus will uns baun zu einem Tempel

Sich als Gestalt von Jesus zu einem Tempel Gottes – unter voller Mitwirkung – so herstellen lassen, wie es im Wort Gottes klar umrissen ist, dass seine Herrlichkeit uns erleuchten und ihn bezeugen kann

Die Orientierung:

2.Mose 39,42+43 Die Israeliten hatten alles genauso gemacht, wie Jahwe es Mose geworden, wie Jahwe es befohlen hatte. Da segnete Mose sie.

Gott hatte genaueste Anweisungen für die ganze Arbeit an der Stiftshütte gegeben. Jeder Pflock, jede Schleife, jede Klammer, jeder Haken – alles war genau vorgeschrieben. Für den Verstand oder die gewöhnliche Einsicht des Menschen war kein Spielraum gelassen. Gott hatte keine allgemeinen Umrisse gegeben, den der Mensch noch vervollständigen mußte. Er ließ dem menschlichen Erfindergeist keinen Spielraum. – Das ist eine heilsame Lehre für die bekennende Christenheit! ES gibt viele in der Geschichte Israels, die wir mit allem Ernst zu vermeiden suchen sollten. Aber in der Widmung für den Herrn und in dem unbedingten Gehorsam bei der Arbeit am Haus Gottes sollten wir ihre Nachahmer sein. Wir dürfen mit voller Gewissheit behaupten, dass, wenn wir nicht alles nach dem auf dem Berg gezeigten Muster gemacht worden wäre, wir nicht am Ende des Buches lesen würden: 2.Mose 40,34 Da bedeckte die Wolke die Stiftshütte, und die Herrlichkeit des HERRN erfüllte die Wohnung. C.H.Macintosh aus „Die fünf Bücher Mose“ Seite 450

Ja mein Gott, Du willst mich, Du willst uns Christen zu Deinem Tempel machen, auf dem Deine Herrlichkeit wahrgenommen werden kann. Zeige uns, was Du dazu tust und was unsere Aufgabe dazu ist. Der Bauplan steht fest, auch für uns. Du Christus sollst ihn bauen, sollst in uns wohnen, sollst in uns leuchten, sollst in uns beten können. Danke für die Entwicklungen der letzten Jahre, in der ich lerne Deine Gegenwart in meinem Leben immer mehr zuzulassen. Ja mach weiter so!

4.Mose 9,19+20

Donnerstag 15.10.2020 – Der Fokus: 4.Mose 9,15-23 Die Wolke über der Stiftshütte als Zeichen der Gegenwart und Führung Gottes - 4.Mose 9,19+20 - Gott der Gestalter der Zukunft / Auf Gottes Führung achten - Alfred Christlieb

Geduldig und lernfleißig die Zeiten des Wartens zu Zeiten des Erwartens – als Einzelne und als Gemeinschaften – für Aufbrüche machen, die uns und unsere Umfelder bewegen können

Der Lebensstil:

Bei ihrer Wüstenwanderung hinter der Wolkensäule her haben die Kinder Israel Wichtiges gelernt, zunächst Aufmerksamkeit auf die Führungen Gottes. Die Wolkensäule führte oft seltsame, unbegreifliche Umwege. Manchmal blieb sie lange in der Wüste stehen, so sehr die Israeliten darauf brannten, vorwärts zu kommen. Wenn die Wolke viele Tage auf der Wohnung stehen blieb, folgten die Israeliten der Weisung Jahwes und machten einen längeren Aufenthalt. Blieb sie nur wenige Tage, zogen sie entsprechend früher weiter, immer nach Jahwes Befehl.“  Wie hat da manch ein Feuergeist mit seiner Ungeduld kämpfen müssen, ehe er das Warten lernte. - Ein Christ ist ein Mensch, der warten kann. Warten heißt, mit Mose 40 Jahre in der Wüste der göttlichen Berufung ausharren. Warten heißt, mit Joseph geduldig im Gefängnis bleiben, wenn der Mundschenk sein Versprechen vergisst. Warten heißt, mit dem jung bekehrten Eiferer Saulus in Tarsus bleiben, bis Barnabas einen wieder in die Arbeit ruft. Können wir warten? Auch wenn die Wolkensäule monatelang über einem schweren Krankenlager Halt macht? Alfred Christlieb aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, alles hat seine Zeit, Führung hat seine Zeit und Erwarten. In den Zeiten des Wartens sollte die Kultur des Erwartens im Glauben gelernt werden. Dann werden wir die Zeichen der Zeit erkennen, wann wir allein, aber möglichst zusammen aufbrechen ein vorbereitetes Werk Gottes zu tun. Danke für die Zeit des Wartens, sie soll meine Erwartung steigern, durch den Geist Gottes weiter, über alle noch zu vollbringenden Werke, bis an Ziel geführt zu werden.