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Freitag 20.3.2020 – Der Fokus: 2.Samuel 17,1-14 Huschai überlistet  Ahitophel2.Samuel 17,14Der Wille GottesCARBDL 116

Das tägliche Geschehen, aber auch wichtige Entscheidungszeiten, als ein Werk bzw. eine Zulassung Gottes wahrnehmen und gleichzeitig sich darauf konzentrieren, seinen Willen zu tun, dass er gute Weichenstellungen vornehmen kann

Die Orientierung:

2.Samuel 17,14 Da riefen Abschalom und alle Männer Israels: "Der Rat des Arkiters Huschai ist besser als der Rat Ahitofels." Doch Jahwe hatte es so kommen lassen, um den guten Rat Ahitofels zunichte zu machen und Unheil über Abschalom zu bringen.

Der Wille Gottes ist ein unheimlich kompliziertes Gewebe, das immer wieder durch den freien Willen des Menschen durchkreuzt wird, das aber darum doch nie reißt. Jeden Augenblick ändert Gott seinen Willen, je nachdem, wie sich die Umstände durch das Dazwischentreten des Menschen wandeln. In jedem Fall beachtet Gott aber auch die unendlichen Wirkungen, die eine Abänderung seines Willens für alle anderen Fälle und Umstände des Universums zur Folge haben können. – Der Wille Gottes ist die Koordinierung aller dieser Wirkungen, die er mit unendlicher Weisheit und unendlicher Liebe kombiniert. Darum sollen wir mit Freuden alles annehmen, was geschieht, so widrig es im Augenblick auch sein mag, weil alles zu unserem besten geschieht, weil es uns zuträglich ist. Ernesto Cardenal aus „Das Buch von der Liebe“ Seite 116

Ja, wer ist solch ein Gott wie Du, der das Weltgeschehen genauso gestalten kann, wie unsere Lebensläufe und die Entwicklung von Gemeinden. Ich will nicht Teil von Problemen,  sein, die Du hast mein Gott, sondern Teil der Lösungen, die Du einfädelst. Gerade muss ich viel geschehen lassen und sehe keine Möglichkeiten einzugreifen. Danke dass Du Werke von Lösungen vorbereitest, die ich inspiriert von Dir - wie Huschai – gestalten kann.

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Psalm 4,4

Freitag 15.1.2021 – Der Fokus: Psalm 4,1-9 Davids Abendgebet mit Freude und Friede trotz AnfeindungenPsalm 4,4Die Führung durch Gott / Das Gebet als Hören - Hermann Friedrich Kohlbrügge

Gottes wunderbare, aber auch ungewöhnliche Lebensführung ersehnen und wahrnehmen, besonders wenn wir uns auf sie eingelassen haben, aber auch wenn wir von ihr abgewichen sind und er uns durch sie erziehen muss

Die Faszination:

Psalm 4,4 Erkennt doch dass der Herr seine Heiligen wunderbar führt, der Herr hört wenn ich ihn anrufe

Gott führt seine Heiligen wunderbar. Immerdar ganz anders, als sie es sich vorgestellt haben. Sein Weg mit ihnen ist durch das tiefe Meer. Verheißt er ihnen das Licht, so macht er alles finster; verheißt er ihnen Raum, so werden sie eingeengt; verheißt er ihnen Hilfe, so wird jede Stütze zerbrochen; verheißt er den Frieden, so wird die Seele in uns ach so unruhig; verheißt er den Segen, so scheinen alle Flüche auf uns zu kommen; verheißt er Ehre, so muss man schreien: Lass mich nicht beschämt werden, oder: Unsere Seele ist der Verachtung sehr voll. Verheißt er Gnade, so scheint er seinen Zorn über uns ausgegossen zu haben; verheißt er Heiligung, so beginnt die Sünde wie nie zuvor in uns zu wüten; verheißt er Leben, so geht es alles in den Tod, so sehen wir alles in ein Grab verscharren. Wo er bauen will, bricht er ab; wo er pflanzen will, rottet er aus; wo er aufrichten will, kehrt er um; wo er trösten will, macht er uns herzensbetrübt; wo er seine Liebe zeigen will, da scheint er ganz hart und lieblos zu sein; und er verwundet tief, wo er heilen will. - Diese Führung kommt seinen Freunden fremd vor. Sie haben es anders erwartet. Sie stellen sich Gottes Führung immer anders vor, als sie ist, und können es nicht begreifen, dass der Weg, den sie zu gehen haben, wirklich der Weg Gottes sei. Dennoch ist es Gottes Weg mit ihnen; und ob sie auch anders darüber denken, sie haben alle Ursache, sich über solchen Weg zu freuen. Sei aber der Weg hart, komme er ihnen auch fremd vor, anschließend werden sie doch mit dem Wege zufrieden sein. Hermann Friedrich Kohlbrügge aus Evangeliums.net