Lukas 19,43+44
Mittwoch 15.4.2026 – Der Fokus: Lukas 19,41-44 Jesus weint über Jerusalem - Lukas 19,43+44 – Das Mitgefühl von Jesus / Der Missionar - Samuel Keller
Von Gott heimgesucht, Menschen wie Jesus heimsuchen lernen, weil das sein Herzensanliegen war und ist, das er durch uns verwirklichen will
Die Mahnung
Lukas 19,43+44 Es kommt für dich eine Zeit, da werden deine Feinde einen Wall um dich bauen; sie werden dich belagern und dich von allen Seiten bedrängen. Sie werden dich und deine Bewohner niederwerfen und in der ganzen Stadt keinen Stein mehr auf dem anderen lassen, weil du die Gelegenheit, in der Gott dich heimsuchte, verpasst hast."
Was für ein schöner, tiefer Ausdruck der deutschen Sprache: heimsuchen. Der treue Gott will dich so suchen, dass du dadurch heimkommst, zu ihm kommst. Suchen - das mahnt, an das eigene Verlorensein zu denken, heim - daran, dass wir nicht zu Hause, sondern verirrt in der Fremde sind. Was für eine Treue in der Liebe, die sich herablässt, dem Verlorenen Zeit und Gelegenheit zu schaffen, dass er wieder heimkommt! Da ist ein Kind im nächtlichen Buschwald verirrt; es liegt todmüde am harten Boden und weint. Plötzlich hört es bekannte Stimmen: Vater und Mutter rufen es beim Namen; die Sucher kommen nahe vorbei. Was wird das Kind tun? Versteckspielen? Sich trotzig nach der anderen Seite schleichen? Man sollte es nicht für möglich halten - aber wahr wird's immer wieder, die Leute stoßen sich an der Form der Heimsuchung oder wollen lieber ihre unglückliche Freiheit des Verlorenseins behalten, als heimgebracht werden! So machte es Israel, dass Jesus weinen musste über Jerusalem. So macht es manches uns bekannte Herz, weil es nicht heim will! ließen wir uns heimsuchen, dann geht es nicht anders, wir wollen Jesu helfen, andere suchen und heimbringen! Samuel Keller aus Evangeliums.net
Ja mein lieber Rabbi, ich stehe mit Dir vor Jerusalem und ich möchte sehen und fühlen was Dich bewegt. Ja ich möchte aber auch Dich wahrnehmen, der Du auch dem Thron sitzt, dem alle Macht und Gewalt auf Erden übertragen ist. Ja Du möchtest heute noch Menschen durch uns heimsuchen. Erneuere Du unser Herz und erfülle es mit Dir, dass wir Dich auf der Erde verkörpern können und so wie Du Menschen heimsuchen können.