Der Kampf um den Segen und seine Wirkungen auf Isaaks Familie - Genesis / 1.Mose 27+28 – ca. 1929 nach Christus

Freitag 24.1.2020 – Die Chronik: Der wahre König tritt aufDer Fokus: Johannes 1,35-51 Das Berufung der ersten Jünger - Johannes 1,51 / 1.Mose 28,10-12 - Jesus der Mittler zwischen Himmel und Erde - GRÜWZL 472

Eine Öffnung durch die Wolkendecke über der Erde wahrnehmen, durch die Christus in mir und über den Wolken sein Wirken synchronisieren kann

Die Faszination:

Johannes 1,51 Dann fügte er hinzu: "Ja, ich versichere euch: Ihr werdet den Himmel offen sehen und erleben, wie die Engel Gottes vom Menschensohn zum Himmel aufsteigen und wieder herabkommen."

Die Jünger erkennen in Jesus das Lamm Gottes, den Rabbi, den Messias, den Sohn Gottes und König Israels und schließlich den Menschensohn, über dem die Engel auf- und niedersteigen. In dieser Berufungsgeschichte wird zugleich die Berufung des Lesers deutlich. Er soll in den Worten und Taten Jesu, die das Evangelium berichtet, eingeführt werden in das Geheimnis Jesu. Er soll so lesen, dass in Jesus der Himmel offen steht, dass in Jesus Gott selbst sichtbar wird. Jesus ist die Verbindung zwischen Himmel und Erde wieder hergestellt. Dadurch wird der Mensch gesegnet wie einst Jakob. Dadurch kommt der Mensch erst zu seinem wahren Wesen. Die Engel sind in der Tradition Bilder der Kontemplation. In ihm schauen wir Gott. Alles was Jesus tut, will uns den Himmel öffnen. So wird das Bild von der Himmelsleiter zum Schlüssel, wie wir das Evangelium lesen sollen. Anselm Grün aus „Jesus, Wege zum Leben“ Seite 472

Ja abba Vater, danke dass Du eine Öffnung für uns geschaffen hast, Deinen Sohn Jesus, der in uns und im Himmel lebt. Da ist das ja ganz selbstverständlich, dass die Engel auf und niederschreiten können und die Energien und Weisheiten verbreiten, die nur vom Himmel kommen. Danke für solche Erfahrungen in der jüngsten Vergangenheit. Die direkte Verbindung soll stehen zwischen Dir mein Christus in mir und im Himmel.

Donnerstag 13.1.2011 -  Die Chronik: Die wunderbare Schöpfung, das Drama Mensch und der Segen GottesDer Fokus: 1.Mose 28,10-22 Jakob erlebt den Segen des Himmels1.Mose 28,11-15Den Segen wirken lassenLUBAES 60

Im ständigen Austausch mit dem Himmel Menschen, Familien, Beziehungsfelder, Gemeinden, Städten, Völkern und Kontinente durch segnen Segen zukommen lassen

Die Faszination:

1.Mose 28,11-15 Dabei kam er an einen bestimmten Ort und übernachtete dort, weil die Sonne schon untergegangen war. Er nahm einen der Steine des Platzes, machte ihn zu seinem Kopflager und legte sich schlafen. Im Traum sah er einen Treppenaufgang, dessen Spitze bis an den Himmel reichte. Engel stiegen auf ihm hinauf und herab. Und auf einmal stand Jahwe über ihm und sagte: "Ich bin Jahwe, der Gott deines Vaters Abraham und der Gott Isaaks. Das Land, auf dem du liegst, will ich dir und deinen Nachkommen geben. Deine Nachkommen werden zahlreich sein wie der Staub auf der Erde. Du wirst dich ausbreiten nach Westen und Osten, Norden und Süden. Durch dich und deine Nachkommenschaft sollen alle Sippen der Erde gesegnet werden. Und ich werde dir beistehen. Ich beschütze dich überall, wo du hingehst, und bringe dich wieder in dieses Land zurück. Ich werde dich nicht verlassen und tue alles, was ich dir versprochen habe."

Niemand weiß was ein Heiliger ist. Er hat gegeben, und nun empfängt er; Himmel und Erde stehen in ständigem Austausch. Er bindet die Erde an den Himmel; aus Abgründen erwächst die ungekannte Freude des Himmels, nicht nur für den Heiligen: Sie strömt über auf den Müden, die Sterblichen, die Blinden und Lahmen im Geiste; sie bahnt sich ihren Weg und bringt Segen, sie richtet auf, zieht an und heilt. Willst Du wissen was Liebe ist, frag den Heiligen. Chiara Lubich aus „Alle sollen eins sein“ Seite 60

Abba Vater, was für eine Wohltat ist es doch heute diesen Text lesen können, nach der intensiven Auseinandersetzung der Brüder. Was ist Wahrheit, was ist Gerechtigkeit, was ist Versöhnung und was ist Liebe? Diese Fragen brachen und brechen weiter in mir auf. Ohne die Schule des Lebens stellen wir solche Fragen nicht, deshalb preise ich Dich und lobe ich Dich für meine Schule, in die Du mich hinein gestellt hast, in mein Schicksal. Wie Leo Tolstoi es empfohlen hat möchte ich es lieben: „Liebe Deine Geschichte. Sie ist der Weg, den Gott mit Dir gegangen ist.“

Wie wunderbar ist es heute auf dem Stein Jakobs entspannen zu können und durch einen Lichtstrahl, durch Christus direkt verbunden zu sein mit Dir mein Gott und die Engel auf und niedersteigen lassen zu können, auf die Menschen die uns Mühe machen, auf die Menschen die es dringend brauchen und auf die Menschen die uns am Herzen liegen. Dein Segen soll noch mehr durch mich auf die Welt fließen können wie bisher. Wenn ein Heiliger so leben kann, wie Chiara Lubich es beschreibt, dann möchte ich ein solcher Heiliger werden.

Vater ich preise Dich für den Segen, der durch das Volk Israel und durch Jesus Christus sich auf die Erde ergossen hat und sich in vielen Erdteilen durchgesetzt hat, von dem wir heute noch leben können.

Ja mein lieber Rabbi, Du hast die Menschen, vor allem die Kinder gesegnet. Lehre Du mich weiter zu segnen. Es reicht die Hände aufzulegen, die Hände aufzuheben wie mein Vater früher oder einfach im Geist nur die Person berühren, die uns Mühe macht. Ich will erwarten, dass dann wieder dein Himmel aufreisst.

Ich segne heute Barak Obama, dass Du ihn heute besonders segnest und die Situation benutzt, die durch den Anschlag auf die Politikerin entstanden ist. Die USA ist angeschossen, bringe Du nun die politischen Scharfmacher zur Besinnung!