Die Zeiten des Weltgeschehens

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Markus 1,14+15 / Jesaja 50,3

Donnerstag 19.12.2024 – Der Fokus: Markus 1,14-15 Der Beginn vom Wirken von Jesus in Galiläa - Markus 1,14+15 / Jesaja 50,3Die Zeiten des Weltgeschehens - Martin Schleske SCHWER 48

Den offenen Himmel der Zeit von Jesus wahrnehmen und genießen, während der Gott 1:1 mit seinem Sohn gewirkt und ein Testament hinterlassen hat, das wir in Kraft setzen sollen

Die Orientierung:

Markus 1,14+15 Nachdem Johannes dann verhaftet worden war, ging Jesus nach Galiläa und verkündigte dort die gute Botschaft von Gott. Er sagte dabei: "Es ist jetzt so weit, die Herrschaft Gottes ist nah. Ändert eure Einstellung und glaubt diese gute Botschaft!"

Es gibt geistige Fenster. Sie stehen für die rechte Zeit: Kairos. Wir sollen die Zeit beherzigen. Nicht alle Prozesse und Geschehnisse haben ihre Zeit erfüllt. Darum kann nicht alles jederzeit geschehen. Es gibt Zeitfenster des Heiligen. Jesus predigte: Die Zeit (kairos) ist erfüllt. Darum kann das Reich Gottes mit euch verbunden werden. Diese Aussage steht im Widerspruch zu der allzu selbstverständlichen Annahme, die Gottespräsenz sei eine gleichbleibende Größe. Die Bibel zeigt, dass die Gottesnähe zunehmen und auch abnehmen kann - bis hin zu Zeiten der Gottesfinsternisse, die „den Himmel mit Dunkel kleiden und ihn in Trauer hüllen." (Jesaja 50,3). Martin Schleske aus „Werkzeuge“ Seite 48