Das Neue Gottes wirken sehen

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Jesaja 43,18+19

Dienstag 20.4.2021 – Die Chronik: Die Coronakrise - Jesaja 43,18+19Das Neue Gottes wirken sehenWalter Heidenreich

Sich von Gott wie eine gereinigte mit Wasser gefüllte Flasche, in ein Wassersprudelgerät einschließen und auf die sprudelnde Wirkungen Gottes vertrauen, der Neues um uns schaffen will, um Erfrischtes der Welt zur Rettung anbieten zu können.

Der Lebensstil:

Jesaja 43,18+19 Denkt nicht mehr daran, was war und grübelt nicht mehr über das Vergangene. Seht hin; ich mache etwas Neues; schon keimt es auf. Seht ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste und lasse Flüsse in der Einöde entstehen. 

Gott haben wir in den letzten Jahrzehnten auf eine bestimmte Art und Weise erlebt. Die Gefahr ist, dass wir ihn weiterhin genauso erleben möchten. Es wird aber etwas Neues kommen! Wie leben in einer Zeit der Herstellung aller Dinge. Wir sind unruhig, nervös und fürchten uns und sind unsicher. Wir fürchten uns vor dem Neuen und wissen nicht wie es aussehen soll. Gott hat uns aber noch nicht an den Punkt gebracht, wo er uns haben will. Er will uns runterfahren, in eine innere Ruhe, um uns durch seinen Geist zu regieren. Er möchte sein Volk erneuern, nicht nur in eine Richtung, zum Beispiel Evangelisation, Seelsorge, Lobpreis oder Einheit. Wir sind zu sehr nach außen gerichtet und singen, spielen ihm zu wenig in unseren Herzen und erleben zu wenig Nähe mit den Geschwistern. Wir Christen sind zum Anfassen da, zum in den Arm nehmen, zum Hände auflegen, zum Bruderkuß. Immer gemeinsam unterwegs, beständig in der Apostel Lehre, in der Gemeinschaft und beim Brot brechen, Säulen die uns niemand wegnehmen darf.

Ich erahne folgendes: Wir werden eine Zeit von vollmächtigem und regierendem Beten durch seine Gnade und seinen Geist erleben, das den Himmel mit der Erde verbinden wird. Danach wird es eine große Ernte geben, wovon wir träumen. Gott wird seinen Geist souverän ausgießen. Ich war Teil der Jesuspeople-Bewegung. Unsere Generation wurde aufgegeben, weil wir sündig, krass und chaotisch waren, alles auf den Kopf gestellt haben. Gott hatte den Clou uns auf eine einzigartige Weise zu erretten und zu gebrauchen. Als Volk Gottes werden wir durch turbulente Zeiten gehen. In denen wir verfolgt und unterdrückt werden. Aber der Geist Gottes wird kommen und Überführung und Heilung schenken. Er will durch die Pandemie Neues tun. Er führt uns in die Berufungen und Ordnungen Gottes, dass sein Leib – wie noch nie - voll zur Wirkung kommen wird und sich an seiner Ernte beteiligen kann. Ich spüre Entwicklungen, einige erkennen schon wo es lang geht und es gibt schon Aufbrüche. Walter Heidenreich sinngemäß aus seinem Vortrag: Als Christen verantwortlich leben in Corona-Zeiten. 

Foto Pixabay

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Mittwoch 4.3.2020 – Die aktuelle Studie Der Fokus: Jes.43,14-28 Gott bereitet die Heimkehr seines Volkes vor - Jesaja 43,18+19Das Neue Gottes wirken sehen -  ACK-Arbeitspapier

Vorausahnen, sich darauf vorbereiten und dann erleben, wie kleine und größere Ströme in ausgetrockneten Umfeldern einfließen und sie fruchtbar machen

Die Orientierung:

Jesaja 43,18+19 Denkt nicht an das, was früher war, / achtet nicht auf das Vergangene! Seht, ich wirke Neues! Es wächst schon auf. Merkt ihr es nicht? Ich bahne einen Weg durch die Wüste, lege Ströme in der Einöde an.

Man könnte es deutlicher nicht ausdrücken: „Siehe, ich schaffe ein Neues, jetzt wächst es auf, erkennt ihr’s denn nicht?“ Sehen und erkennen, was Gott schafft und was unabhängig vom Betrachter wächst – das muss genügen. Gott wirbt hier geradezu dafür, angesichts der größeren Weltgeschichte die eigene Lebensgeschichte nicht als Ohnmachts- und Demütigungsgeschichte zu sehen, sondern den Blick auf unscheinbar aufkeimende Veränderungen zu richten. Aus dem Gottesdienst und Materialheft der ACK zum Schöpfungstag 2012