In Berührung mit jesus sein

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Markus 5,30 / Lukas 6,19

Freitag 19.2.2021 – Der Fokus: Markus 5,25-34 Die blutflüssige Frau wird in der Berührung mit Jesus gesund - Markus 5,30 / Lukas 6,19 In Berührung mit Jesus sein / Die Kraft Holgus

In Berührung mit Jesus sein und bleiben, wie er damals mit dem Vater, dass Kraft von uns ausgehen kann, durch Berührungen und in Beziehungen 

Die Faszination:

Markus 5,30 Im selben Augenblick spürte auch Jesus, dass eine Kraft von ihm ausgegangen war. Er drehte sich in der Menge um und fragte: "Wer hat mein Gewand berührt?" / Lukas 6,19 Alle versuchten, ihn zu berühren, denn es ging eine Kraft von ihm aus, die alle gesund machte. 

Beziehungen leben von Berührungen, sie geben ihnen eine besondere Kraft, zum Beispiel bei einer Umarmung von Verwandten oder Freunden zur Begrüßung oder zum Abschied. Ehepaare leben von Berührungen und Umarmungen und – wenn die Beziehung reif ist - von der sexuellen Vereinigung, da fließt mehr oder weniger Energie zwischen ihnen, besonders beim Orgasmus. Auch eine segnende Handauflegung kann Wunder bewirken. Heilung und Kraft ging damals von Jesus aus, nicht nur durch die körperliche Berührung mit ihm. Das wussten die Menschen damals. Er war wohl dauernd nicht nur in einer geistigen Beziehung mit seinem Vater, sondern auch in Berührung mit ihm. Beziehungen können viel wohltuendes auslösen, Berührungen aber noch mehr. Wir können einüben, wie Jesus in Berührung mit seinem Vater zu leben. Besonders der Lieblingsjünger von Jesus Johannes – so wird es berichtet – suchte die Berührung mit Jesus. Wir sollten genauso die Berührung mit Jesus suchen wie er. Weil er auferstanden ist und der Heilige Geist diese Berührung zustande bringen kann, können wir das auch. Wenn wir den inneren Kontakt zu ihm verloren haben, können wir ihn wieder durch einer spirituelle Berührung herstellen. Das ist ein lohnendes Übungsfeld, das interessant ist angegangen zu werden. Unsere Kraft wird dann zunehmen, wie bei einer Batterie die immer wieder aufgeladen wir, die aber niemals leer ist. Holgus 19.2.2021

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Johannes 12,3

Montag 25.4.2016 – Der Fokus: Johannes 12,1-8  Die verschwenderische Salbung von Jesus durch MariaJohannes 12,3In Berührung mit Jesus sein - GRÜWZL 532

Von der Liebe von Jesus erfüllt, sie an ihn wieder zurückgeben und ihren Duft um uns herum verbreiten

Die Faszination: 

Johannes 12,3 Maria aber nahm eine Flasche mit einem Pfund Salböl, es war echte, sehr kostbare Narde, und salbte Jesus damit die Füße. Dann tupfte sie diese mit ihrem Haar ab. Der Duft des Salböls erfüllte das ganze Haus. 

Gottes Liebe, die im Tod Jesu zur Vollendung kommt, verbreitet einen angenehmen Duft. Das ganze Haus, die ganze Kirche, die ganze Welt wird davon erfüllt und verwandelt. Die Kirchenväter deuten diese Szene so, dass der Wohlgeruch der Erkenntnis (der Gnosis) seit Jesu Auferstehung die ganze Welt erfüllt. Gegenüber dem üblen Geruch, den der tote Lazarus verbreitet, bedeutet Auferstehung, angenehm zu riechen. Johannes zeigt in diesen Bildern, dass die Wirklichkeit Gottes mit allen Sinnen wahrzunehmen ist. Sie kann geschaut und gehört, geschmeckt und gerochen und betastet werden. Die mystische Tradition hat diese Sicht des Johannes weiter geführt in ihrer Theologie der „dulceto“ = Süßigkeit Gottes. Gott lässt sich erfahren und spüren. Gottes Spur in der menschlichen Seele ist der Wohlgeruch, der neue Geschmack, die Süßigkeit und Freude. Anselm Grün aus „Jesus-Wege zum Leben“ Seite 532