Markus 4,33+34

Samstag 18.6.2011 – Der Fokus: Markus 4,30-34 Das Gleichnis vom Senfkorn - Markus 4,33+34Der sonntägliche Gottesdienst / Die Evangelisation - RAGDGJ 12

Unsere Evangelisation wie Jesus ausüben, indem wir Gleichnisse, Bilder und Geschichten für Gott sprechen lassen

Der Lebensstil: 

Markus 4,33+34 Jesus gebrauchte viele solcher Gleichnisse, um den Menschen die Botschaft Gottes verständlich zu machen. Er verwendete immer Gleichnisse, wenn er zu den Leuten sprach. Aber seinen Jüngern erklärte er alles, wenn er mit ihnen allein war. 

Jesus bringt Gottes Wesen, Wollen und Wirken den Leuten nahe, aber er drängt es ihnen nicht auf. Die, welche es fassen können, sollen es fassen, die Einen mehr, die Anderen weniger. Alle in Freiheit; die Übrigen sollen es eben lassen. Gott drängt sich nicht auf. Namentlich nicht in einem Dogma. So sollten auch wir es halten. – Es ist natürlich, dass die Jünger tiefer in das Wesen des Reiches Gottes eingeweiht sind. Aber dieses ist freiwillig, wenn es auch für alles Volk ist, doch wieder ein zartes Geheimnis. Es darf nicht ins banal lehrhafte gezerrt, es darf einfach nichts auf den Markt geworfen, ins Schaufenster gestellt werden. Darin fehlen wir und das ist einer der Gründe warum Gott und das Reich so wenig gelten. Leonhard Ragaz aus „Die Gleichnisse Jesu“ Seite 12

Danke Vater, für die zunehmende Erkenntnis die durch dieses Wort heute wieder aktiviert wird und sich weiter entfalten kann. Selbst Deine Jünger hast Du Jesus mit Gleichnissen gelehrt, nicht nur das Volk. Du bist durch Deine Welt damals gegangen, hast quasi Videoaufnahmen gemacht und hast sie vor den Menschen abgespielt. Du hast die Menschen dazu verführt einen neuen Film anzusehen und hast ihnen keinen Vortrag bzw. eine Predigt gehalten, die sofort als richtig oder als falsch angenommen oder abgelehnt werden konnte. Du hast Dich nicht aufgedrängt, Du hast Dich fragen lassen und Du hast so gelebt, dass man Dich gefragt hat. Ja ich will noch besser Deinem Beispiel folgen. Mein Leben soll wie eine Leuchtkörper sein, den Du durchleuchten kannst, der so transparent ist, dass Dein Licht so wenig wie möglich gebrochen wird.