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Markus 2,14+15

Mittwoch 27.1.2021 – Der Fokus: Markus 2,13-17 Die Berufung des Levi durch Jesus und dessen Einkehr in seinem Haus - Markus 2,14+15Die Kraft der Sehnsucht ihm nachzufolgen - SCHEVA 228

Die Gemeinschaft mit Jesus feiern, der sich immer gerne von Menschen einladen lässt, die zum ersten Mal und immer wieder neu die Kraft des großen stürmischen Herzens haben ihm zu folgen

Die Fazination:

Markus 2,14+15 Als er weiterging und an der Zollstelle vorbei kam, sah er Levi, den Sohn von Alphäus, dort sitzen und sagte zu ihm: "Komm, folge mir!" Der stand auf und folgte ihm. Später war Jesus in seinem Haus zu Gast. Mit ihm und seinen Jüngern waren noch viele Zolleinnehmer eingeladen und andere, die einen ebenso schlechten Ruf hatten. Viele von ihnen gehörten schon zu denen, die ihm nachfolgten. 

Christus geht jetzt mit Matthäus in sein Haus, das große Haus eines reichen Mannes. Küche und Keller öffnen sich, und viele setzen sich mit ihm zu Tisch, „Zöllner und Sünder“ mit Jesus und seinen Jüngern. Dort sitzt er mitten in der Welt unter den Menschen dieser Welt. Teilt mit ihnen Brot und Wein und Rede. Draußen aber stehen die Gerechten und zürnen. Warum setzt sich mit den Jüngern an den Tisch? Was ist es, das er an ihnen liebt. – Jesus liebt am Zöllner die unbändige Kraft, nicht rechts und links zu schauen, über das Urteil und Vorurteil  der anderen durchzubrechen zu ihm. Die Kraft des großen, stürmischen, kindlichen Herzens, das ja sagt, ja zur Sünde, ja zu seiner Hilflosigkeit. Die unbändige Kraft, die unter der Sünde hervorstößt, emportaucht und das brennende Herz Christus entgegenhebt. Das brennende Herz der Sehnsucht nach Gott – das ist es, was Christus liebt. Paul Schütz aus „Evangelium“ Seite 228

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Markus 13,7+8 / Markus 2,22

Donnerstag 5.7.2007 - Der Fokus: Markus 13,6-8 Die Lehre von Jesus über die EndzeitMarkus 13,7+8 / Markus 2,22  – Die kommenden Prüfungen / Die Klimakrise - DREMEZ 367 / 368

Innerlich gut vorbereitet und gerüstet, die Geburtswehen vor der neuen Zeit wahrnehmen und sie mit Jesus Christus mutig durchstehen

Die Mahnung: 

Markus 13,7+8 Erschreckt nicht, wenn ihr von Kriegen hört oder wenn Kriegsgefahr droht. Das muss so kommen, aber es ist noch nicht das Ende. Ein Volk wird sich gegen das andere erheben, und ein Staat den anderen angreifen. In vielen Teilen der Welt wird es Erdbeben und Hungersnöte geben. Doch das ist erst der Anfang, es ist wie bei den Geburtswehen. 

Angesichts eines deutlich sichtbaren und dennoch unabwendbaren Grauens kann es, wenn überhaupt, nur einen Glauben geben, wie die Apokalyptiker ihn bezeugen: zu hoffen, dass gerade die Katastrophe der Weg Gottes sei, um bestimmte Wahrheiten am Ende nur umso klarer sichtbar zu machen. Freilich wird man, um so zu glauben, oft einen unerträglich langen Atem brauchen; „es ist noch nicht das Ende“ Markus 13,7 zu seinen Jüngern; „es ist nur erst der Anfang der Wehen“ Markus 13,8; gerade der Schmerz an den bestehenden Verwirrungen werde schließlich zum Beginn eines neuen Lebens, einer neuen Geburt führen; - ein ungeheuerlicher Gedanke, der dennoch vieles für sich hat. Kann es denn nicht sein, dass etwas Neues wirklich erst kommt, wenn wir mit all unserem Tun   an eine Ende gekommen sind? Und wenn man dem neuen Wein keine neuen Schläuche zur Verfügung stellt, muss er dann nicht die Alten zerreißen. (Markus 2,22) Eugen Drevermann aus „Das Markusevangelium – Teil 2“ Seite 367 / 368

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Unvereinnahmt von Menschen, in Beziehung mit ihnen bleiben, indem wir in Christus bleiben und ihn zur Wirkung kommen zu lassen, um die Ablehnung aushalten zu können.

Lukas 14,25+26 / Lukas 5,37+38

Montag 27.11.2017 – Die Chronik: Die Passion des Königs - Der Fokus: Lukas 14,25-35 - Lukas 14,25+26 / Lukas 5,37+38 - SANHVG 262 - Die lebenslange Reise bis zum Ziel - Das Leben in der Familie

Die Herausforderung:

Lukas 14,25+26 Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm, und er wandte sich um und sprach zu ihnen: Wenn jemand zu mir kommt und nicht seinen Vater und die Mutter, Weib und Kinder, Brüder und Schwestern hasst, dazu aber auch seine eigene Seele, der kann nicht mein Jünger sein. - Lukas 5,37+38 Niemand fasst neuen Wein in alte Schläuche; denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet, und die Schläuche kommen um; sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche fassen, so werden beide erhalten.

Es ist undenkbar, dass Jesus uns die Erlaubnis gegeben haben könnte, irgendjemand in falscher Weise zu hassen. Er meint, dass wir diesen fortwährenden fleischlichen Einfluss aus unseren Familien und uns selbst hassen sollen, der die Lebensart des alten Weinschlauchs dem neuen überstülpen möchte. Die verschiedenen erlernten Möglichkeiten, all die guten Familiendinge zu tun, müssen gehasst werden und am Kreuz sterben, damit der neue Weg Jesu unser Weg werden kann. John und Paula Sanford aus "Heilung des verwundeten Geistes" Seite 262 

Samstag 9.11.2013 - Die Chronik: Der wahre König tritt auf - Der Fokus: Lukas 5,36-39 Das Gleichnis von den WeinschläuchenLukas 5,37+38 - Die Umgestaltung durch Christus - Holgus

In Christus zu wunderbaren Menschen - wie Wein - heranreifen, bis er uns den Menschen zu kosten geben kann und wir eine kräftigende, sowie heilsame Wirkung auf sie ausüben können. Foto Fotolia 

Die Faszination: Lk 5,37+38 Und niemand fasst neuen Wein in alte Schläuche; denn sonst wird der neue Wein die Schläuche zerreißen, und er selbst wird verschüttet, und die Schläuche kommen um; sondern neuen Wein soll man in neue Schläuche fassen, so werden beide erhalten. – Wir reifen in Christus, wenn wir uns in ihm bergen können. In unseren alten Zuständen, an die wir uns gewöhnt haben platzen wir irgendwann oder versauern. In Christus und seiner Liebe aber reifen wir zu wunderbarem Wein, so lange bis er uns den Menschen zu kosten gibt. Er ist nicht nur der Weingärtner, sondern auch der Weinspezialist. Jesus ist nicht nur die Weinrebe, sondern auch das neue Fass. Bleiben wir und genießen wir also dieses Reifen. Warten wir wann und wie uns Jesus den Menschen anbieten und Kraft schenken möchte. Holgus 9.11.2013