Hebräer 13,12+13

Montag 30.3.2020 – SONNTAG JUDICAPredigttext: Hebräer 13,12-14Hebräer 13,12+13 - Den Leidensweg von Jesus mitgehen - LAUHEB 123

Das Leiden und Sterben von Jesus Christus tiefer wahrnehmen, um von seiner Liebe erfasst, ihn überallhin zu begleiten, wo er uns auch hinführt

Die Herausforderung:

Hebräer 13,12+13 Darum hat auch Jesus außerhalb der Stadtmauern gelitten, um das Volk durch sein Blut zu heiligen. - Jesus hat die wahre Erfüllung der alttestamentlichen Opfewr gebracht und sich im Vollzug der Selbsthingabe ganz unter die Ordnungen des Alten Bundes gestellt. Aber die freiwillige Hingabe seines Lebens war mehr als ein Tieropfer, die je erbracht wurden. Er starb außerhalb der Tore der Gottesstadt, der Stadt des großen Königs. Nach dem Alten Testament wird der Schuldige außerhalb des Lagers zu Tode gebracht. Hier aber stirbt der rechte Hohepriester selbst außerhalb des Tores; um das schuldige Volk zu heiligen. Sein Blut hat reinigende und heilende Kraft für die Menschen, die sich unter die Besprengung mit seinem Blut stellen. Niemand kann aber Vergebung, Reinigung und Heiligung empfangen, das heißt in die Lebensgemeinschaft mit Christus eintreten, der nicht auch in die Gemeinschaft seiner Leiden kommen will. Das drückt der Apostel in den Worten aus: Lasst uns also zu ihm hinausgehen, vor das Lager, und die Schande tragen, die er getragen hat! Fritz Laubach aus „Der Brief an die Hebräer – Wuppertaler Studienbibel“ Seite 283

Ja mein lieber Rabbi, an diesem Geschehen scheiden sich die Geister in der Christenheit. Mit einem Gott der scheinbar Blut sehen will, um den Menschen ihre Schuld vergeben zu können, möchte niemand etwas zu tun haben. Als Schaulustige, sind Dir damals viele gefolgt. Nur wenige, sind aber mit Dir mitgegangen, um mit Dir mitzuleiden. Das als Liebe wahrzunehmen, was Du getan hast, das braucht besondere Erleuchtung. Lass mich Deine Liebe erkennen, die alle Erkenntnis übertrifft. Dafür will ich überall mit Dor mitgehen und Dich nicht verleugnen.