In der Erwartung auf das Wiederkommen von Jesus, brennend und investierend leben - Mat.25,1-30 - Apr.30 nach Christus

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Sonntag 22.11.2009 - LETZTER SONNTAG DES KIRCHENJAHRES - Der Predigttext: Matthäus 25,1-12 - Matthäus 25,6-10 - RAGDGJ 238 - Die rechte Erwartung auf das Wiederkommen von Jesus

Zusammen in hoher Erwartung auf den Bräutigams Jesus leben, indem wir voll Heiligen Geistes für ihn brennen, wenn er kommt.

Die Herausforderung:

Matthäus 25,6-10 Um Mitternacht aber entstand ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt! Gehet aus, ihm entgegen! Da erwachten alle jene Jungfrauen und rüsteten ihre Lampen. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl; denn unsre Lampen erlöschen! Aber die klugen antworteten und sprachen: Niemals! Es würde nicht reichen für uns und für euch! Gehet vielmehr hin zu den Krämern und kaufet für euch selbst! Während sie aber hingingen, um zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit; und die Tür wurde verschlossen.

Die Jungfrauen die vorher recht gewartet haben, das heißt: die gearbeitet, und damit Sinn und Verstand für Gottes Kommen erworben haben, die haben Öl in den Lampen. Die können wohl auch durch das Kommen Gottes auferweckt werden, aber sie sind doch vorbereitet und gerüstet. Sie können sich rasch auf die Lage einstellen, den Schlaf abschütteln, die Lampen schmücken und dem Bräutigam entgegen gehen. Die anderen sind bloß verwirrt und betäubt. Sie müssen erst eine neue Orientierung suchen. Und damit kommen sie zu spät. Denn Gott kommt immer mit Überraschung. Leonhard Ragaz aus "Die Gleichnisse Jesu" Seite 238                         

Ja mein lieber Bräutigam, wie eine Jungfrau möchte ich auf Dich warten. Sie geben sich niemand hin ausser Dir. Ja ich erwarte von Dir befruchtet zu werden und von niemand anderem. Jetzt in dieser Zeit erwarte ich von Deiner Liebe und Deinen Einflüsterungen zu leben, um genug Öl angesammelt zu bekommen und dann vorbereitet und gerüstet mich mit Dir, sowie mit vielen anderen mich mit Dir zu vereinigen.

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Lukas 19,20+21 / Matthäus 25,24-26

Freitag 12.3.2021 – Der Fokus: Luk.19,11-27 Das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden - Lukas 19,20+21 / Matthäus 25,24-26Die Frucht des Geistes Treue / Das Reich Gottes als Geschenk - RAGDGJ 204

Das Reich Gottes als Geschenk an unser Leben annehmen, es treu investieren und seine Fülle erleben, die sich daraus entwickelt, um es als Gewinn an den Geber zurück zu geben

Die Orientierung:

Lukas 19,20+21 Doch der Nächste, der kam, erklärte: „Herr, hier ist dein Pfund Silbergeld. Ich habe es in einem Schweißtuch aufbewahrt, denn ich hatte Angst vor dir, weil du ein so strenger Mann bist. Du forderst Gewinn, wo du nichts angelegt hast, und erntest, wo du nicht gesät hast.“

Der Herr des Reiches ist kein harter Herr. Gott ist über die Massen großzügig, ist bereit, Rücksicht zu nehmen und zu schenken ohne Maß.Das Reich Gottes selbst ist nicht eine Forderung, sondern ein Geschenk. Es ist nicht ein Anspruch, sondern ein Angebot. Das Reich Gottes will doch gerade die Dürftigkeit des Lebens  aufheben durch seinen Reichtum; es will doch gerade das Unrecht gut machen durch sein Recht. Und das Reich Gottes ist eine so einfache Sache. Es erfordert gar keine besonderen Gaben. Es gibt sich selbst. Es ist gerade für die Kleinen und Schwachen; denn die Großen und Starken glauben nur zu leicht, sie brauchen es nicht. Das Reich Gottes ist gerade für die Stillen und Bescheidenen; die Lauten und Hochmütigen meinen es nicht notwendig zu haben. Es kommt wie gesagt ganz und gar auf des Eine an: die Treue. In dieser Treue haben immer und immer wieder Kleine und Schwache Großes getan, das Reich Gottes getragen und gefördert. – Mit der Treue vermehrt sich die Gabe des Reiches, bis sie sehr groß wird, überschwängliche Fülle wird, aber ohne die Treue, in der Zaghaftigkeit und im Trotz, in der falschen Demut und im Hochmut verringert sie sich und wird zuletzt zum Bankrott. Leonhard Ragaz aus „Die Gleichnisse Jesu“ Seite 204