Matthäus 5,17-48 / Lukas 6,27-36 - Die Erfüllung des Gesetzes - Sommer 28 nach Christus

Matthäus 5,43-48 Die Liebe zu den Feinden macht vollkommen

Matthäus 5,18

Montag 11.5.2020 – SONNTAG KANTATE – Der Predigttext: 2.Chronik 5,2-14 - 2.Chronik 5,10 / Matthäus 5,18Als Jünger auserwählt und bevollmächtigt - Watchman Nee – Der Meilenstein: Das ausgetauschte Leben

Das Gesetz der Liebe, in sich durch Christus erfüllen lassen, dass ich das tun kann, was ich will, nämlich Gott zu gefallen

Der Lebensstil:

2.Chronik 5,10 In der Lade waren nur die beiden Tafeln, die Mose am Horeb hineingelegt hatte, als Jahwe den Bund mit den Israeliten bei deren Auszug aus Ägypten schloss.  

Das auf die beiden steinernen Tafeln geschriebene Gesetz war ein ständiges Zeugnis gegen das Volk Gottes gewesen. Das Volk war unfähig, die Forderungen des Gesetzes zu erfüllen; wären die beiden Tafeln nicht in der Lade verborgen gewesen, dann hätte es das Gefühl gehabt, das Gesetz sei bloß dazu da, es zu verdammen und ihm das Gericht zu bringen. Für uns versinnbildlicht die Lade Christus, unseren Erlöser. Aber er steht nicht nur zwischen uns und Gottes Gericht, sondern er kam, um in seiner Person das Gesetz für uns "zu erfüllen" ; was also von den steinernen Tafeln in der Lade gegen uns war, ist nun zu etwas geworden, was für uns ist. Deshalb ist die Lade des Zeugnisses auch die Lade des Bundes. Matthäus 5,18 "Nicht ein Jota oder ein Strichlein vom Gesetz soll vergehen, bis alles geschehen ist." Watchman Nee aus Evangeliums.net

Ja mein lieber Rabbi, das ist wieder ein Meilenstein für mich, hinter den ich nicht mehr zurück fallen will. Du hast alles dafür getan, dass wir nicht vor dem Gericht für ewige zum Tod verurteilt, sondern freigesprochen werden. Sondern Du hast uns auch ein anderes Leben angeboten, das das alte ersetzt: Nicht das was ich will tue, sondern das was ich nicht will das tue ich. Das Neue heißt: Das was ich will, tut der der in mir ist. Ich habe nur immer wieder, ja täglich für den Austausch dieses Lebens zu sorgen. Danke für diesen Impuls heute Morgen. Dazu will ich einen Tag nach dem SONNTAG KANTATE aufspielen. Ich will in Zukunft singen: In mir ist Dein Leben …

Matthäus 5,25+26

Donnerstag 30.10.2014 - Die Erfüllung des GesetzesMatthäus 5,25+26 - GRÜBVJ 53 - Jesus der Versöhner

Vorwürfe von anderen, aber auch von mir selbst, wie Feuer durch die Gnade löschen und sie dann erst verarbeiten. Foto Fotolia

Die Orientierung: Mt 5,25+26 Sei deinem Widersacher bald geneigt, während du noch mit ihm auf dem Wege bist; damit der Widersacher dich nicht etwa dem Richter überantworte, und der Richter dich dem Gerichtsdiener übergebe, und du ins Gefängnis geworfen werdest. Wahrlich, ich sage dir, du wirst von dort nicht herauskommen, bis du den letzten Heller bezahlt hast! – Im griechischen Urtext heißt es einfach: „solange du noch auf dem Weg bist“. Solange ich lebe und in Bewegung bin, muss ich mich mit meinem Gegner versöhnen. Hier ist vor allem der innere Gegner gemeint, all das, was ich in mir selbst bekämpfe, was ich nicht annehmen kann. Solange ich auf dem Weg bin, soll ich mich mit dem inneren Gegner versöhnen. Ich muss versuchen meine Schattenseiten anzunehmen, die ich am Liebsten abschneiden möchte. Wenn ich mich nicht mit meinen Schattenseiten versöhne, dann führen sie mich vor den inneren Richter, vor die Instanz des Über-Ichs. Der innere Richter wird mich dem Gerichtsdiener übergeben, der mich mit Selbstvorwürfen peinigt, der mich in meinen Lebensmustern festhält. Und er wird mich ins Gefängnis werfen. Ich werde so in mir gefangen sein, dass es irgendwann zu spät ist, dass es irgendwann zu spät sein wird, aus diesem inneren Gefängnis auszubrechen. Solange ich auf dem Weg bin, ist es meine Aufgabe, mich mit mir selbst auszusöhnen. Nur dann werde ich auch fähig sein, mich mit den Gegnern zu versöhnen, die meine Wege kreuzen. Anselm Grün GRÜBVJ 53

Ja abba Vater, in mir ist ein Verdränger, der mich schützen will vor meiner und der vollen Wahrheit. So kann ich mich nicht annehmen lernen und muss andere ablehnen durch den unbarmherzigen und gnadenlosen Richter in mir, der auf andere mit einem Finger zeigt und der drei Finger auf sich selbst zeigt. Du nimmst mich und alles in mir an, dann wird es hell in meinen Zellen in mir und dann gehen die Türen von innen auf. Alles in mir kann sich dann verbinden und ich werde als ganzer Mensch erleuchtet. Nur durch Dein Licht kann ich verwandelt werden von Schuldgefühlen und dem Richtgeit, durch nichts anderes sonst. Wenn wir andere Menschen anstrahlen können, auch wenn sie nicht unserem Ideal entsprechen, dann lösen sich Widerstände und Feindschaften auf. Wie schön wäre es, wenn wir Christen wie hell erleuchtete Häuser in Städten wären, die nachts hell erleuchtet sind. Dann würden sicher unsere Mitmenschen sich auch nach diesem wunderbaren Licht sehnen, Jesus Du unser Licht.

Matthäus 5,44+45

Mittwoch 19.2.2020 – Die Chronik: Der provozierende KönigDer Fokus: Matthäus 5,43-48 Die Liebe zu den Feinden macht vollkommenMatthäus 5,44-45Die Feindesliebe - RAGDBJ 99

Tochter und Sohn Gottes bleiben, indem wir niemandem mehr Feind oder Gegner werden, sondern im Vergeben den Segen Gottes erleben

Der Lebensstil:

Matthäus 5,44+45 Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde und betet für die, die euch verfolgen. So erweist ihr euch als Kinder eures Vaters im Himmel. Denn er lässt seine Sonne über Bösen und Guten aufgehen und lässt regnen über Gerechte und Ungerechte.

Von einem Jünger Christi darf, ja muss Feindesliebe verlangt werden. Gott verlangt sie von dir, wenn du sein Sohn sein willst, dass du sein Sohn wirst. Es geht im Reich Gottes nicht anders. Sei sein Sohn, tue das Außerordentliche als selbstverständlich. – Höre wenigstens auf der Feind deines Feindes zu sein und warte bis der andere es auch nicht mehr ist. Wenn du es nicht mehr bist, so ist das vielleicht das Mittel dafür, dass er es auch nicht mehr sein wird. Fange du an. Du spürst den Segen dieses Anfangs als Befreiung. - Der Feind kann dir nicht schaden, wenn du ihn dir nicht schaden lässt. Er muss dir zuletzt dienen. Es muss alles gut werden. Er dachte es böse zu machen. Gott aber gedachte es gut zu machen. Denen, die Gott lieben, müssen auch Feinde zum Besten dienen. Glaube daran! Leonhard Ragaz aus „Die Bergpredigt Jesu“ Seite 99

Ja abba Vater, Gott der umfassenden Liebe, ich nehme es an Dich zu lieben, indem ich auch meinen Feind liebe. Lehre mich seinen Hass und seine Ungerechtigkeit mir nicht schaden zu lassen, sondern im Gegenteil – wie Du selbst – ein gutes Ende der Feindschaft oder Dissonanz herbei zu sehnen, zu beten und zu verwirklichen. Das soll Dich, Deine Liebe, letztlich verherrlichen. Schenke mir Gnade dazu!