FOSNAF - Richard Foster - Nachfolge feiern

Die Bücherstudien

FOSNAF - Richard Foster - Nachfolge feiern

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Dienstag 5.2.2013 - Lesung: Matthäus 10,16-11,1 - Matthäus 10,39 - FOSNAF 103 - Das Ego sterben lassen

Alles was wir festhalten wollen, auch uns selbst, verlieren und leer werden, dass Gott uns wieder die Hände füllen kann. 

Die Orientierung: Mt 10,39 Wer sein Leben findet, der wird es verlieren; und wer sein Leben verliert um meinetwillen, der wird es finden. – Selbstliebe und Selbstverleugnung sind keine Gegensätze. Jesus sagt uns ganz deutlich, dass die Selbstverleugnung der einzig sichere Weg ist, auf dem wir uns selbst lieben können. – Immer wieder müssen wir uns klarmachen, dass Selbstverleugnung die Freiheit bedeutet, anderen nachgeben zu können. – Selbstverleugnung ist nicht das gleiche wie Selbstverachtung. Selbstverachtung bringt zum Ausdruck, dass wir keinen Wert besäßen. Selbstverleugnung hingegen zeigt uns, dass wir von unendlichem Wert sind, und lässt uns erkennen, wie wir ihn einsetzen können. Richard Foster FOSNAF 103

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7. SONNTAG NACH TRINITATIS 22.7.2012 - Philliper 2,1-4 - FOSNAF 109 - Die Gemeinschaft unter Christen

In der Gemeinschaft des Geistes aufgehen und drin bleiben, dann wissen wir was der Gemeinschaft gut tut  und sie aufblühen lässt.

Der Königsweg: Phil 2,1-4 Gibt es nun irgendwelche Ermahnung in Christus, gibt es Zuspruch der Liebe, gibt es Gemeinschaft des Geistes, gibt es Herzlichkeit und Erbarmen, so machet meine Freude völlig, indem ihr eines Sinnes seid, gleiche Liebe habet, einmütig und auf eines bedacht seid, nichts tut aus Parteigeist oder eitler Ruhmsucht, sondern durch Demut einer den andern höher achtet als sich selbst, indem jeder nicht nur das Seine ins Auge fasst, sondern auch das des andern. - Wir weichen den Problemen aus, wenn wir die Umsetzung dieser Anregungen von Paulus aus eigener Kraft und Weisheit tun wollen, die uns eigentlich in die Abhängigkeit vom Heiligen Geist hineintreiben sollte. – Der Geist Gottes beurteilt die Gedanken und Absichten unseres Herzens sehr genau – unsere und die der anderen. Er will als immer gegenwärtiger Lehrer unser Prophet bei uns sein und uns Anweisungen geben, was wir in jeder einzelnen Situation tun sollen. Richard Foster FOSNAF 109

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Freitag 2.9.2011 - Fokus: 1.Korinther 11 - 1.Korinther 11,3 - FOSNAF 109 - Die Unterordnung - Der Leib Christi - Der Psalm: Das Ende der Kopflosigkeit

Das Ende der Kopflosigkeit einleiten, sich an Christus und seinen Leib durch sein Wort und seinen Geist anschließen lassen, Nervenbahn um Nervenbahn, um sein wirksamer Leib in der Welt zu sein! 

Der Königsweg: 1.Kor.11,3 Ich will aber, daß ihr wisset, daß Christus eines jeglichen Mannes Haupt ist, …

Der erste Schritt der Unterordnung muss gegenüber dem dreieinigen Gott vollzogen werden. Am Anfang des Tages stehen wir wartend vor Gott, dem Vater, dem Sohn und dem heiligen Geist. Die ersten Worte am Morgen könnten das Gebet des Thomas von Kempen sein: „Herr, Du weißt wohl, wie es am besten ist, es geschehe dies oder das, gerade so, wie es am besten ist, gerade so, wie Du es willst! Gib was Du willst, wieviel Du willst, und wann Du willst!“ Wir öffnen Leib, Seele und Geist für den Willen Gottes. Ähnlich wird der ganze Tag, in Taten der Unterordnung verbracht, durchzogen von inneren Gebeten der Hingabe an Gott. Richard Foster FOSNAF109

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Montag 2.6.2014 - Die Chronik: Die Gründungszeit des ersten Staates Israel - Der Fokus: Israel begehrt einen König 1.Samuel 8,1-22 - 1.Samuel 8,7 - FOSNAF 152 - Gott als König - EmdK

Unsere Lebenssituationen und -bereiche vom Geist Gottes durchtränken lassen, um auf eigene oder fremde Macht verzichten und von Gottes Kraft leben zu können

Die Orientierung:

1.Sam 8,7 Da sprach der HERR zu Samuel: Gehorche der Stimme des Volkes in allem, was sie dir gesagt haben; denn sie haben nicht dich, sondern mich verworfen, dass ich nicht König über sie sein soll.

Es kam ein Tag, an dem Israel selbst die Propheten zurückwies, weil es sich einen König wünschte. Von dieser Zeit an war der Prophet ein Außenseiter. Er war eine einsame Stimme in der Wüste. – Als Volk, als Gemeinde hatten sie beschlossen, unter der unmittelbaren Herrschaft des Heiligen Geistes zu leben. Sie wollten weder totalitär menschliche Herrschaft noch Anarchie. Sie lehnten sogar die Demokratie, d.h. die Herrschaft der Mehrheit ab. Sie hatten es gewagt, auf der Basis der Herrschaft des Heiligen Geistes zu leben, nicht die 51% strebten sie an, nicht Kompromisse, sondern geistgewirkte Einmütigkeit. Und sie hatten Erfolg auf diesem Weg. Richard Foster aus "Nachfolge feiern" Seite 152