1. Der Genussmodus

Ein Hängesessel! - Zeit zum Abhängen - zwischen Himmel und Erde - einfach jetzt einsteigen - Zeit den wichtigen Genussmodus pendelnd einzuüben - oder auf der Coach zuhause nachvollziehen – Mit Ohrstöpseln ungestört – Gewärmt durch eine Wolldecke – Bei sich, mit geschlossenen Augen 

Fortsetzung siehe unten!

Ein Hängesessel! - Zeit zum Abhängen - zwischen Himmel und Erde - einfach jetzt einsteigen - Zeit den wichtigen Genussmodus pendelnd einzuüben - oder auf der Coach zuhause nachvollziehen – Mit  Ohrstöpseln ungestört – Gewärmt durch eine Wolldecke – Bei sich, mit   geschlossenen Augen 

Eingestiegen nehmen wir im Hängesessel oder auf der Coach zuhause das Wunder der Schwerkraft wahr - Wir versinken in den Polstern, machen uns so schwer wie möglich, überlassen uns dem Hängesessel und den ellyptisch-spiralförmigen Bahnen die uns zielsicher zum Ruhepunkt lenken. 

Wir vollziehen es nach und staunen zunehmend darüber, dass dies auf der Erde möglich ist, die mit ca. 30 Kilometer um die Sonne und mit 280 Meter pro Sekunde in Deutschland um sich selbst rast bzw.  wirbelt.  Trotzdem – welch Wunder – bringt uns die Anziehungskraft der Erde im Hängsessel oder auf der Coach zum Stillstand!

Das Wunder der Kreation Erde und das Leben auf ihr – wie und durch wen – sie auch immer entstanden ist, ist wohl die wichtigste Wahrnehmung von uns Menschen. In der Bibel werden alle Kreationen des Lebens als gut, insgesamt sogar als sehr gut bewertet. Den wertschätzenden Genuss des Lebens üben wir in diesem Modus ein.

Zuerst genießen wir unser alltägliches Leben, auch wenn es durch Krankheit oder andere Einschränkungen reduziert ist. Wir genießen die Ruhe und Wärme im Hängekorb, im Bett oder im Liegestuhl angestrahlt von der Sonne. Wir lernen alles gute und sehr gute unseres Lebens zu genießen: Eines ums andere, entdecken sie es, es ist immer da! 

Wir genießen vor allem unseren lebendigen Körper durch die Fähigkeit ihn überall zu erspüren, um als Ganzes wie elektrisiert durch ihn zu werden. Dann spüren wir unseren Herzschlag und die Wärme unseres Körpers. Dann genießen wir die Luft, die wir tief und so lange bewusst einatmen, bis wir nicht anderes mehr tun als atmen. 

Wir beginnen nun, uns als Menschen wahrzunehmen, die einen Geist von Gott eingehaucht bekommen haben und die von ihm, mit der ganzen Schöpfung, das Prädikat sehr gut bekommen haben. Wir lassen nun alles Gute an unserer Persönlichkeit, an unserem Aussehen, unseren besonderen Intelligenzen, Begabungen und Erfahrungen wirken und lernen auf sie zu vertrauen.

Wir  nehmen uns auch als Unvollkommene wahr, weil unser Geist Leben durch den Geist Gottes zutiefst braucht, um uns als brauchbaren Menschen wahrnehmen und wertschätzen zu können. Er steht uns wie die umgebende Luft zur Verfügung, die wir einatmen können und von dessen Sauerstoffe wir leben. Wir können ihn nun atmend aufnehmen und unser ganzes Menschsein von ihm durchdringen lassen. 

Erfüllt von ihm können wir aus unseren Potentialen das Beste aus unserem Heute machen, indem wir das Gute das Gott in uns hineingelegt hat und legt, entspannt durch unser Sein, unser Sprechen, unsere Taten und durch unsere Beziehungen ausleben. Wir erleben uns dabei wie befruchtete Blüten, aus denen wohlschmeckende Früchte herauswachsen und genossen werden können. 

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Psalm 77,7

Montag 22.11.2021 - Die aktuelle Studie - Psalm 77,7 - Gott als Schöpfer / Der Geist des Menschen / Schöpferisch in allen Lebensbereichen zunehmend vorgehenDer Genussmodus - SCHHER 90f

Beim Weiterlesen des Buches Herztöne wurde mir dieser Textabschnitt für mein Leben sehr wichtig. Nur das Experimentieren, der schöpferische Prozess bringt uns im Leben weiter und lässt uns reifen. Das Experimentieren bringt aber auch kleinere und größere Versagen mit sich. Sie als Gnade wahrzunehmen, aus denen wir besser lernen können, als immer im Gelingen stur bleiben zu müssen tat so gut, dass ich nun weiter umdenken kann. Nun kann ich meine schöpferischen Prozesse noch intensiver umsetzen, zum Beispiel einer von ihnen, den Jesuslauf.

Das Leben als schöpferische Prozesse in allen Lebensbereichen, indem wir weit über hinaus letztlich nach Gott forschen und das Spiel der Gnade zwischen Gelingen und Scheitern lernen

Die Faszination:

Schöpferisch zu sein, bedeutet, auf eine Art vermessen zu sein, denn man muss über das hinausgehen, was man schon weiß und kann. Das Nichtwissen ist Voraussetzung eines jeden schöpferischen Prozesses, denn wir immer nur tun, worin wir uns sicher sind, ist alles was wir tun, bestenfalls feige, schlimmstenfalls belanglos. Vielleicht ist eder Glaube an Gott vor allem ein Protest gegen die Belanglosigkeit, denn es bedeutet, mit mehr zu rechnen als mit sich selbst. Die Liebe des empirischen/experimentellen Weges weiß wovon der Psalter spricht: „Ich denke und sinne des Nachts und rede mit meinem Herzen. Mein Geist muss forschen.“ Diese Art der Liebe, die die Dinge ausprobiert, widersteht der Resignation, denn sie weiß: Der Schöpfungsprozess ist ein Akt, durch den etwas entsteht, was über das Können und Wissen hinausgeht. Es bedeutet, mehr zu wollen, als du absehen kannst. Du rechnest mit dem Wunder, du greifst nach der Gnade, damit dein Werk sich über dich erheben kann. – Wie aber kann man die Enttäuschung aushalten, wenn es nicht geschieht und die Versuche misslingen? Um in diesem vermessenen Drang nicht gestutzt zu werden, müssen wir wissen, dass die Gnade, nach der wir greifen, vor allem die Gnade des Scheiterns ist. – Was die Liebe des empirischen Weges sagt, ist dies: Deine einzige Aufgabe besteht darin , wieder aufzustehen. Das zu wissen bringt dich dazu, nicht aufzuhören, auch wenn alles dagegenspricht, dass du weitermachst. Mach dich bereit mit der Gnade zu spielen, und du wirst erfahren, was es heißt Gemeinschaft mit dem Schöpfer zu haben. Martin Schleske aus „Herztöne“ Seite 90f

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1.Mose 2,7 / 1.Mose 1,31

Montag 18.10.2021 – Die aktuelle Studie -  1.Mose 2,7 / 1.Mose 1,31Der Genußmodus / Der Geist des Menschen - Holgus

Mich als Mensch mit einem Geist wahrnehmen, der nur dann unsere Persönlichkeit freisetzen kann, wenn wir den Heiligen Geist in uns einatmend aufnehmen, um Gottes Bestimmung für unser Leben zu erfüllen, eine sehr gute Schöpfung von ihm zu sein

Die Kontemplation:

1.Mose 2,7 Da formte Jahwe, Gott, den Menschen. Er nahm lose Erde vom Ackerboden und hauchte Lebensatem in sein Gesicht. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen. - 1.Mose 1,31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen - der sechste Tag.

Wir beginnen nun, uns als Menschen wahrzunehmen, die einen Geist von Gott eingehaucht bekommen haben und die von ihm, mit der ganzen Schöpfung, das Prädikat sehr gut bekommen haben. Wir lassen nun alles Gute an unserer Persönlichkeit, an unserem Aussehen, unseren besonderen Intelligenzen, Begabungen und Erfahrungen wirken und lernen auf sie zu vertrauen.

Wir  nehmen uns auch als Unvollkommene wahr, weil unser Geist Leben durch den Geist Gottes zutiefst braucht, um uns als brauchbaren Menschen wahrnehmen und wertschätzen zu können. Er steht uns wie die umgebende Luft zur Verfügung, die wir einatmen können und von dessen Sauerstoffe wir leben. Wir können ihn nun atmend aufnehmen und unser ganzes Menschsein von ihm durchdringen lassen. 

Erfüllt von ihm können wir aus unseren Potentialen das Beste aus unserem Heute machen, indem wir das Gute das Gott in uns hineingelegt hat und legt, entspannt durch unser Sein, unser Sprechen, unsere Taten und durch unsere Beziehungen ausleben. Wir erleben uns dabei wie befruchtete Blüten, aus denen wohlschmeckende Früchte herauswachsen und genossen werden können. Holgus aus der Kontemplation "Der Genussmodus"

Ja mein Gott, danke dass Du Deine Schöpfung und besonders uns Menschen sehr gut gemacht hast. Obwohl wir gefallene Menschen vor Dir sind, dürfen in Christus mit Dir leben und zu unserer Bestimmung finden sehr Gutes   durch unser Leben zu gestalten, durch unsere Ideen, unser Wahrnehmen und durch unser Sprechen. Danke dass Du uns dafür ein menschliches Vorbild gegeben hast: Deinen Sohn Jesus Christus!