Der Jesuslauf am Freitag 15.Oktober 2021 nach Christus

Der persönliche Studiengang, rund um das Leben und die Bibel, um an bibeltext- und themengeordneten, sowie visualisierten  Inspirationen kontinuierlich zu lernen, Jesus besser - Meilenstein um Meilenstein - nachzufolgen und ein überzeugender Zeuge von ihm zu werden. Das heißt durch tägliches, kontemplatives und chronologisches Bibellesen - inspiriert durch unterschiedliche Bücherautoren und Vorläufer - Gott suchend, fragend, forschend zu erkennen, um mit ihm wie sein Sohn eins zu werden und ihn in Beziehung mit anderen Kindern Gottes in Beziehung durch unser Leben zu verherrlichen. Alle spirituell Interessierten sollen so dazu angeregt werden, sich ihm durch Jesus Christus zu öffnen. Wenn Du schon mit ihm unterwegs bist, trödelst Du, gehst Du oder läufst Du schon? Holgus 

P.S: Wer den Jesuslauf mit anderen zusammen einfacher mitlaufen möchte, der kann dies auf der Facebookseite Wortlauf, wie ich damit begonnen habe!

Die aktuellen Studien und Kontemplationen - über anklicken der Banner unten - entdecken!

Der aktuelle Meilenstein:

Die Meilensteine:

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Reich gemacht durch die Gerechtigkeit von Jesus Christus, noch reicher werden durch die Ausgabe dieser wertvollen Währung - ab September 2021

Der Meilenstein: 

Lernen gebefreudig, wie die an für sich armen Makedonier, für das Reich Gottes und allen Menschen gegenüber zu werden, indem wir den Reichtum der Gnade und der Gerechtigkeit durch Jesus Christus wahrnehmen und ausgeben lernen

Die aktuellen Inspirationen:

Alle Inspirationen nach Bibelbüchern geordnet - Interessante aktuelle Studien und Themen: Epheser 2,1-22Das GemeindelebenDer Glauben - Das Ego sterben lassen

Oktober 2021

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15.10.

Dienstag 2.5.2017 – Der Fokus: Römer 15,22-33 Die Reisepläne von PaulusRömer 15,29 / Epheser 2,10Der Segen – Hugh E.AlexandersAll die Fülle ist in Dir ...

Begleitet von Segen wie in einem Umzug, als Repräsentant Gottes, die vorbereiteten Werke angehen und vollbringen, dass viel Frucht zu seiner Ehre entsteht

Die Faszination: 

Röm 15,29 Und ich weiß, dass ich euch die ganze Fülle des Segens von Christus mitbringen werde. / Epheser 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Jesus Christus zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Wir sind berufen, die Segensfülle des Evangeliums von Christus kennenzulernen. Das ist das Gegenteil von Kleinglauben, Ängstlichkeit und Passivität, gegen die wir zu kämpfen haben, um nicht stehen zu bleiben. Warum uns mit Wenigem begnügen, wenn wir die Fülle haben können? Lasst uns schöpfen aus Gottes Fülle, Lebenswasser aus den Schleusen des Himmels empfangen und dadurch erquickt und erneuert werden! Der Segen wird sich in unserem Leben zeigen, wenn wir den Schatz des Evangeliums von Christus freigeben und, von unserer Selbstsucht freigemacht, nur eines im Auge haben: diesen Schatz an andere weiterzugeben. Hugh E. Alexanders aus Evangeliums.net

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14.10.

Donnerstag 14.10.2021 – Der Fokus: Römer 13,1-7 Der Christ und die Unterordnung -  Römer 13,1 / Apostelgeschichte 16,37Revolutionäre Unterordnung leben – FOSNAF 108

Revolutionäre Unterordnung leben lernen, indem wir uns bis zu den Grenzen des Verstehbaren unterordnen und gleichzeitig uns gegen Unrecht im Sinne und in der Weisheit von Jesus Christus wehren

Die Orientierung:

Paulus schrieb durchaus im Sinne der Kreuzesnachfolge: Röm 13,1 Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die vorhandenen aber sind von Gott verordnet. – Als er jedoch sah, dass der Staat die von ihm von Gott zugewiesene Funktion, Gerechtigkeit für alle zu gewähren, nicht mehr erfüllte, klagte er die Verantwortlichen an und bestand darauf, dass das Unrecht in Ordnung gebracht würde: Apg 16,37 Paulus aber sprach zu ihnen: Sie haben uns, die wir Römer sind, öffentlich ohne Urteil geschlagen und ins Gefängnis geworfen; und jetzt schicken sie uns heimlich fort? Nicht also; sondern sie mögen selbst kommen und uns hinausführen! Befand sich Paulus damit im Gegensatz zu ihrem eigenen Grundsatz der Selbstverleugnung? Nein. Er hatte nur verstanden, dass die Unterordnung ihre Grenzen erreicht hatte, wenn sie sich destruktiv auswirkte. Er demonstrierte eine revolutionäre Unterordnung, indem er ein ungerechtes Vorgehen mehr mutig als sanft zurück wies und willig war, die Konsequenz auf sich zu nehmen. Richard Foster „ Nachfolge feiern“ Seite 108  

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13.10.

Montag 14.8.2017 – Der Fokus: Römer 12,1+2 Unser Leben als Gottesdienst gestaltenRömer 12,2Dein Wille geschehe - DEIAGD 53

Gottes Willen in uns immer wieder neu wahrnehmen und erkennen, was wir für ihn im Kleinen und im Großen zu tun haben, was uns als sein Werk bestätigt, um es dann freudig mit seinem dauerndem Beistand zu tun

Der Königsweg:

Römer 12,2 Und richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch dadurch umgestalten, sodass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist - ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt

Wir haben nichts anderes zu tun, als zu erkennen, dass Gott in unserem Inneren gegenwärtig ist, und dass wir ihn alle Augenblicke ansprechen und ihn um seinen Beistand bitten, damit wir in zweifelhaften Dingen seinen Willen erkennen und das was wir klar als seinen Willen erkannt haben, so verrichten wie es sich gebührt; ferner dass wir dies alles bevor wir damit beginnen, ihm übergeben und am Ende ihm dafür danken, dass wir es um seinetwillen verrichtet haben. Bruder Lorenz zitiert in „Alle meine Gedanken sind bei Dir“ von Reinhard Deichgräber

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12.10.

Dienstag 12.10.2021 – Der Fokus: Römer 11,13-24 Die aufgepfropften Zweige der Heidenchristen  - Römer 11,17Der Christ als Zweig - Holgus

Sich als Zweig eines wunderbaren Baumes verstehen, der einen trägt, versorgt und fruchtbar macht

Der Lebensstil:

Römer 11,17 Nun sind einige Zweige ausgebrochen worden, und du wurdest als neuer Zweig unter die übrigen eingepfropft. Obwohl du von einem wilden Ölbaum stammst, hast du jetzt Anteil am Saft aus der Wurzel des edlen Ölbaums. 

Wir nehmen uns als Zweige eines einzigartigen, wunderbaren Baumes wahr, wir waren wilde Sprösslinge, wurden ausgewählt, einbezogen und ließen uns abschneiden, wir wurden dann aufgesteckt und verbunden, zunehmend vertraut, verwachsen wir mit ihm, wir tragen uns nicht mehr selbst, wir lassen uns von ihm tragen, so können wir schwerelos wachsen, Wir werden nicht zum Stock, sondern verzweigen uns in Nähe und Distanz tastend weiter vor. Wir können den Baum nicht veredeln, wir lassen uns von ihm veredeln. Wir finden immer Licht, wo auch immer, unsere Blätter verwandeln es um in Energie für ihn. Wir saugen uns mit den Säften des Baumes voll, nähren uns davon und verdunsten sie um uns. Wir lernen einzigartige Blüten zu entfalten und uns gegenseitig zu bestäuben, wir bringen mit der Zeit, mehr oder weniger nahrhafte und wohlschmeckende Früchte. Holgus aus seiner Kontemplation „Der geheimnisvolle Baum“ 


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11.10.

Montag 11.10.2021 –Der Fokus: Römer 10,1-13 Die Sinnlosigkeit der Selbstgerechtigkeit - Römer 10,3+4Die geschenkte Gerechtigkeit / Die Sünde der Selbstgerechtigkeit - Carl Olof Rosenius

Der erdrückende Antrieb zur Selbstgerechtigkeit bei anderen, aber auch bei uns selbst wahrnehmen, um sich im Glauben ganz in der uns geschenkten Gerechtigkeit reinigen zu lassen und zu entspannen, dass wir sie dann gestärkt ausleben können

Die Orientierung:

Römer 10,3+4 Sie – die Juden und auch viele Christen - begreifen nicht, worum es bei der Gerechtigkeit Gottes geht, und versuchen, durch ihre eigene Gerechtigkeit vor Gott - oder vor sich selbst und anderen - zu bestehen. Damit haben sie sich der Gerechtigkeit, die Gott ihnen schenken will, verweigert. Denn mit Christus ist der Weg des Gesetzes zu Ende. Jetzt wird jeder, der an ihn glaubt, für gerecht erklärt. 

Der Grund des vorsätzlichen Bestrebens, die eigene Gerechtigkeit aufzurichten, ist der, dass man weder die Tiefe des eigenen Verderbens noch die heiligen Forderungen Gottes recht erkennt. Man beachtet nicht, dass Gott die Reinheit des Herzens fordert, stattdessen Frömmigkeit nur auf äußere Werke misst. Und in dieser Weise kann man in seinen eigenen Augen gut und fromm werden. Dazu ist nur erforderlich, so heuchlerisch zu sein, dass man sich nicht um das Herz kümmert, das zu allen Zeiten gut, rein, demütig, mild und liebevoll ist, sondern dass du nur auf Werke blickst. Dann kannst du so fromm werden, wie du es willst, um in dir selbst Trost zu finden, und dann bist du mit deiner ganzen Frömmigkeit ein Pharisäer geworden. 

Ganz anders ist es, wenn der Mensch an sich selbst, an seiner eigenen Frömmigkeit und Kraft gänzlich verzweifelt, wegen aller Dinge bestraft und schuldig wird, seinen alleinigen Trost aber in der Gerechtigkeit von Jesus Christus hat und nur durch die große, freie Gnade belebt wird, das Gute zu tun. Dann sind die Werke Früchte des Geistes, dann sind sie Gott angenehm. Damit ist aber nicht gemeint, dass diese Gläubigen nun von aller Selbstgerechtigkeit frei sind. Gewiss nicht! Ihre Selbstgerechtigkeit ist aber nicht mehr ihr Ausrichtung, sondern ihre Anfechtung und Plage, der sie wie jeder anderen Versuchung und Sünde begegnen, nämlich dadurch, dass sie diese selber strafen und sich von ihr erlösen lassen. Carl Olof Rosenius aus Evangeliums.net

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8.10.

Montag 23.4.2007 – Der Fokus: Röm.9,19-29 Gottes Erwählung und deren Verherrlichung - Römer 9,20+21 / Jesaja 45,9-12 Das Temperament - Ole HallesbyRUTIHZ 232 

Das Temperament und unsere Erwählung als Kinder Gottes als Gottes Schöpfung wahrnehmen, um es selbstbewusster und entschiedener zum Baus des Reiches Gottes einzusetzen

Die Orientierung:

Römer 9,20+21 So? Wer bist du eigentlich? Du Mensch willst anfangen, mit Gott zu streiten? Sagt das Werk zu seinem Meister: "Warum hast du mich so gemacht?" Ist der Töpfer nicht Herr über den Ton und kann aus derselben Masse ein Gefäß machen, das auf der Festtafel zu Ehren kommt, und ein anderes, das für den Abfall dienen soll?

Jesaja 45,9-12 Weh dem, der mit seinem Urheber hadert, hadert und doch nur eine Scherbe von vielen Tonscherben ist. Sagt der Ton vielleicht zum Töpfer: "Was machst du denn da?" Hält er ihm vielleicht vor: "Du hast kein Geschick!"? Weh dem, der zum Vater sagt: "Warum hast du gezeugt?" und zur Frau: "Warum hast du Wehen gehabt?" So spricht Jahwe, der heilige Gott Israels und sein Schöpfer: "Fragt mich über das, was kommt! Doch meine Kinder und das Werk meiner Hände lasst mir anbefohlen sein! Ich selbst habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr! Ich habe den Himmel ausgespannt und gab den Sternen ihr Gesetz. 

 Das Temperament bleibt eine Stärke unserer Persönlichkeit von der Wiege bis zum Grab … Das Temperament prägt uns als Persönlichkeit und unterscheidet uns von allen anderen Menschen. Warum erkennen wir nicht in unserer typischen Persönlichkeitsstruktur unser Charisma. Dieser individuelle Unterschied ist ein festgelegter Teil von Gottes Plan. Er macht das Leben vielfältig und reich in allen seinen Beziehungen. Alles wurde zur Verherrlichung Gottes geschaffen. Auch die Temperamente. Sie sind ein Teil des reichen, farbigen Lebens, aus dem sich einst, wenn alles erfüllt ist, das Reich Gottes aufbauen wird. Ole Hallesby zitiert „Ich habe Zeit für Dich“ von Reinhold Ruthe Seite 232 

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7.10.

Donnerstag 7.10.2021 – Der Fokus: Römer 14,1-12 Das Zusammenleben in der Gemeinde - Römer 14,4+5 / Johannes 21,22Sich von unguten Abhängigkeiten lösen / Selbstverantwortung in der Nachfolge - BÜRILH 121

Erfüllt von Frieden und Gerechtigkeit gegenüber jedem auftreten, unabhängig von den Verurteilungen der Menschen Gott dienen 

Der Lebensstil:

Römer 14,4+5 Wie kommst du denn dazu, den Sklaven eines anderen zur Rechenschaft zu ziehen? Ob er mit seinem Tun bestehen kann oder nicht, geht nur seinen Herrn etwas an. Und er wird bestehen, denn sein Herr ist in der Lage, dafür zu sorgen. Der eine hebt bestimmte Tage hervor, für den anderen ist jeder Tag gleich. Aber jeder soll mit voller Überzeugung zu seiner Auffassung stehen.

Jedes Alleinsein bringt einen Vorgeschmack meines Todes, bedeutet eine Vorübung auf mein Sterben. Ich bin allein in die Welt gekommen, ich werde allein hinausgehen. Keiner kann für mich noch mit mir sterben. Ich selber bin unvertretbar! – Auch das erscheint uns wie ein Sterben, wenn wir in der Einsamkeit von den Menschen und Diktaten der Menschen gelöst werden. – Gott hat in dem allen seine Hand darin. Er führt uns durch Sterben zu neuem Leben. Er löst uns von der Herrschaft der Meinungen und bindet uns an seinen Willen. Wir werden uns dann nicht mehr von anderen richten und bestimmen lassen, denn wir haben angefangen, uns selber des Richtens zu enthalten; wir lernen, dass jeder für sich selbst Rechenschaft ablegen muss. Und wenn ich meine, ich müsste auf Gott über seine Wege mit anderen zugehen, dann werde ich häufiger die Antwort erhalten: „Was geht es dich an? Folge du mir nach!“ Johannes 21,22. Hans Bürki aus „Im Leben herrschen“ Seite 121f

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6.10.

Donnerstag 8.8.2014 – Der Fokus: Römer 8,18-29 Die große Hoffnung auf die Herrlichkeit - Römer 8,28 / Psalm 37,41.Gebot: Du sollst Gott lieben / Die Seelsorge - ENGOA 100

In allen Lebenslagen durch unser Leben Gott lieben und Lust an ihm haben, dass wir als Menschen wahrgenommen werden, denen alles zum Besten dient und das bekommen, was ihr Herz wünscht

Die Faszination: 

Römer 8,28 Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt. Das sind ja die Menschen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat. / Psalm 37,4 Habe deine am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz wünscht.

Die Größe von Gottes Gnade- und Retter-Macht zeigt sich in dieser Verheißung. Die gilt für alle und immer; es gibt keine Ausnahme, wirklich keine! Gott will und kann auch aus den schwersten Erfahrungen etwas Gutes machen. Der Beitrag des Menschen heißt: Gott lieben! Dies ist eine Herausforderung, wenn wir in der Not stecken. Es bedarf einer klaren Entscheidung, sich durch nichts von der Liebe Gottes trennen zu lassen, auch nicht in unseren Gedanken und Schussfolgerungen. Ich bin gewiß, dass Gott das Mass dessen, was uns geschieht, so festsetzt, dass er diese Verheißung auch wirklich erfüllen kann. Dies aus eigener Erfahrung zu wissen, ist für Seelsorger sehr wichtig, weil wir immer wieder mit der bedrängenden Frage konfrontiert werden: „Weshalb hat Gott das zugelassen?“ Und dann folgt meistens die logisch erscheinende Begründung: „Wenn er mich lieben würde, hätte er mir das nicht zugemutet.“ - Wer eine falsche Definition der Liebe Gottes hat, hat falsche Erwartungen und hält sich für ein ungeliebtes Kind. So kann er Gott nicht mehr lieben, und das Schwere kann nicht mehr zum Segen umgesetzt werden. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen. Manfred Engeli aus „Gottes Angebote“ Seite 100

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5.10.

Dienstag 5.10.2021 – Der Fokus: Römer 8,1-17 Das neue Leben im Geist - Römer 8,13+14 / Johannes 14,26Die Führung und Begleitung durch den Heiligen Geist / Christsein als Tochter und Sohn Gottes - VIEVLG 33+34

Als Kinder Gottes immer mehr dem Geist Gottes in und durch uns Raum geben, keinen Widerstand mehr ihm entgegensetzen, dass er uns lenken und benutzen kann

Der Lebensstil:

Römer 8,13+14 Denn wenn ihr euer Leben von eurer Natur bestimmen lasst, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die alten Verhaltensweisen tötet, werdet ihr leben. Denn diejenigen, die von Gottes Geist gelenkt werden, sind Kinder Gottes.

Die normale Entfaltung des göttlichen Lebens findet überall da statt, wo man das Arbeiten des Geistes Gottes durch nichts aufhält. Das Reifen und Zunehmen im göttlichen Leben geschieht nur unter fortlaufender Demütigung und Zerbrechung. Das ist die bei Kindern Gottes immer neu geforderte Buße, dieses himmlische Geschenk, dass der Heilige Geist wirkt und das man auch die göttliche Traurigkeit nennt. - Es gilt, mit heiligem Eifer jedem Zug des alten Wesens, jeder Spur von Ungöttlichkeit zu Leibe zu gehen. Jesus sagt: So jemand zu mir kommt und hasset nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Johannes 14,26. Christa von Viebahn Seite 33+34

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4.10.

Montag 4.10.2021 – ERNTEDANKFEST – Predigttext: 2.Korinther 9,6-15 – 2.Korinther 9,8+9Die Großzügigkeit Gottes / Die großzügige Gemeinde -  Landesbauernpfarrerin Sabine Bullinger, Hohebuch

Die Großzügigkeit Gottes wahrnehmen und auf sie vertrauen lernen, dass wir sein Ebenbild werden können, Gnade um Gnade dafür schöpfen und geberfreudiger werden können

Die Faszination: 

2.Korinther 9,8+9 Gott hat die Macht, alle Gaben über euch auszuschütten, sodass ihr nicht nur jederzeit genug für euch selbst habt, sondern auch noch anderen reichlich Gutes tun könnt. 9 So steht es auch geschrieben: "Er hat den Armen reichlich gegeben, seine Gerechtigkeit besteht ewig." 

Ich erlebe Erntedank in diesem Jahr so widersprüchlich. Auf der einen Seite der reich geschmückte Erntedankaltar. Er lässt den Eindruck entstehen, als wäre alles gut. Früchte und Blumen zeigen: Das Gartenjahr war gut, die Landwirte konnten ihre Ernte einbringen. In weiten Teilen des Landes kann man mit den Erträgen einigermaßen zufrieden sein. Auf der anderen Seite: Die Nachrichten der vergangenen Monate berichteten Erschreckendes. Ungeahnte Hitzeperioden in eigentlich gemäßigten Temperaturzonen, Waldbrände weltweit. Starkregenereignisse und Überschwemmungen in vielen Ländern der Erde. Eine Flutkatastrophe ungeahnten Ausmaßes in Deutschland. Der Klimawandel nimmt apokalyptische Züge an.

Dieser Abschnitt aus dem 2. Korintherbrief ist ein Loblied auf die Großzügigkeit. Von Sparsamkeit keine Spur. Eine Großzügigkeit, die aus dem Herzen kommt und dabei die Sparsamkeit vergessen lässt, den Geiz sowieso. Eine Großzügigkeit, die ihren Ursprung hat in einer noch viel größeren Großzügigkeit, die so unfassbar reich macht, dass sie einfach überfließend ist. Es ist die Großzügigkeit Gottes, an die Paulus erinnert. Sie ist der Ursprung aller Gaben. „Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen“, wie es in einem Lied heißt. Im Abschnitt vorher hat Paulus zu Spenden für Bedürftige aufgerufen. Jetzt argumentiert er. Paulus macht gar keinen Druck. Keine Rede von „Du musst, sonst…“ oder „Man sollte…“ Paulus nimmt seine Gemeinde mit hinein in die Geschichte Gottes mit den Menschen. Sie ist so reich und überschwänglich, dass man davon einfach weitergeben muss. Ideell und materiell, spendabel und ganz fröhlich.

Er schenkt und gibt im Überfluss. Alle Menschen sind im Blick. Gott schenkt Gnadengaben und Begabungen aller Art. So reichlich, dass es jederzeit voll genug ist und man locker davon abgeben kann. „Volle Genüge“, im griechischen Urtext steht Autarkie. Autark sein, das bedeutet, alles zu haben, was man zum Leben braucht. Autark heißt: keine wirtschaftliche Not spüren, sein Leben selbst bestimmen und die Freiheit haben abzugeben, weiterzugeben, Gutes zu tun. Alles haben, was man zum Leben braucht. Landesbauernpfarrerin Sabine Bullinger, Hohebuch aus ihrer Predigt zum Erntedankfest 2021

September 2021

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30.9.

Donnerstag 20.4.2017 – Der Fokus: Römer 7,1-6 Der Dienst der Gläubigen für Gott im Geist und nicht unter dem Gesetz Römer 7,6Das geistgewirkte Sprechen / Den Geist Gottes Beziehungen gestalten lassen -  CRASOT 50

Zur Musik des Heiligen Geistes in uns alle Beziehungen spielerisch gestalten lernen, dass sie zu Zeugnissen für unsere Umfelder werden, besonders wenn wir als Kinder Gottes Partys zur Ehre Gottes feiern

Die Faszination: 

Römer 7,6 Doch jetzt sind wir vom Gesetz befreit, denn wir sind mit Christus gestorben und der Macht des Gesetzes nicht länger unterstellt. worin wir festgehalten wurden, so dass wir im neuen Wesen des Geistes dienen können und nicht im alten Wesen des Buchstabens. 

Ohne die tiefe Überzeugung, dass das was ich denke, tatsächlich von Gott kommt, habe ich keine Kraft, das Leben eines Menschen so zu verändern, wie es nach seinem Willen verändert werden soll. – Wie wir Seelsorge praktizieren, wie wir Gemeinde leben, wie wir mit unserem Ehepartner umgehen und unsere Kinder erziehen, wie wir unsere Kleingruppentreffen aufziehen, wie wir unsere Geschäfte treiben und uns Ziele setzen und wie wir Freundschaften aufbauen, könnte sich alles von Grund auf verändern. – Für mich ist das schlechthin die neue Art, zu leben und mit anderen umzugehen. Paulus spricht vom „neuen Wesen des Geistes, das er dem „alten Wesen des Buchstabens“ entgegensetzt. Jetzt muss ich nicht mehr versuchen alles richtig zu machen, wenn ich mit anderen spreche – der Druck ist weg. – Stattdessen kann ich jetzt mit meinem Gegenüber „tanzen“, je nach Rhythmus mal schnell, mal langsam. Manchmal sind wir uns so nahe, dass wir uns berühren. Dann wieder entfernt voneinander, damit jeder sich auf seine eigene Weise bewegen kann. Es ist eine neue Art von Beziehung, und sie hängt ganz und gar davon ab, ob wir den Rhythmus des Heiligen Geistes in uns vernehmen, uns diesem Rhythmus anvertrauen und hingeben. Lawrence Grabbaus seinem Buch "Soultalk" Seite 50

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29.9.

Mittwoch 29.9.2021 – Der Fokus: Römer 6,1-13 Die Befreiung von der Macht der Sünde in der Vereinigung mit Christus - Römer 6,4 / Psalm 46,11Das Gebet als Stille / Die Taufe - MURWAG 88

Die Taufe vollenden, durch das Sterben in den Tod von Jesus Christus hinein, um zunehmend die Kraft der Auferstehung und das Leben von Christus in uns zulassen zu können

Die Faszination: 

Römer 6,4 Durch die Taufe sind wir also mit Christus in den Tod hinein begraben worden, damit so, wie Christus durch die herrliche Macht des Vaters von den Toten auferweckt wurde, wir nun ebenfalls in dieser neuen Wirklichkeit leben.

Nichts ist der Grabesstille gleich. Im Grab Jesu, in der Gemeinschaft Seines Todes, im Tod des Ichs mit seinem eigenen Willen und seiner Weisheit, mit seiner eigenen Stärke und Energie – da gibt es Ruhe. Wenn wir uns so vom Ich lösen, und unsere Seelen still zu Gott werden, wird Gott sich erheben und sich als Gott zu erkennen geben. Keine Stille ist wie die, die Jesus vermittelt, wenn er spricht: „Friede, seid still“ In Christus i, in seinem Tod und in seinem Leben, in seiner vollbrachten Erlösung, kann die Seele still sein und Gott wird in sie eingehen können, Besitz von ihr ergreifen und sein vollkommenes Werk tun können. Andrew Murray aus seinem Klassiker „Warten auf Gott“ Seite 88

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28.9.

Mittwoch 19.6.2013 – Der Fokus: Römer 5,1-11 Versöhnung und Friede mit Gott - Römer 5,3-5Die Hoffnung / Vom Frieden zur HoffnungUwe Dalke

Hoffnung in den Bedrängnissen und Krisen entwickeln lernen, durch den Genuss der Versöhnung, sowie das Erlernen von Standhaftigkeit und Bewährung 

Die Ermutigung: 

Römer 5,3-5 Aber nicht nur das: Wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, denen wir ausgesetzt sind, denn wir wissen, dass wir durch Leiden Geduld lernen; und wer Geduld gelernt hat, ist bewährt, und das wiederum festigt die Hoffnung. Und in dieser Hoffnung werden wir nicht enttäuscht, denn Gott hat uns mit dem Heiligen Geist, den er uns geschenkt hat, auch seine Liebe ins Herz ausgegossen.

Krisen müssen manchmal dauern, daraus entwickelt sich Hoffnung, wenn wir auf Gott harren. Keiner wird zuschanden der auf Gott harrt. Männer werden müde und matt, die aber auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft. Zuschanden werden wir, wenn wir leichtfertig unsere Hoffnung aufgeben. Der Feind der Hoffnung ist der Zweifel, der aus dem Rationalismus kommt. Eine Form der Selbsttröstung ist, hoffe nicht zu viel dann wirst Du nicht enttäuscht. Das führt zur Erwartungslosigkeit. Wir wagen uns dann nicht wie David an Bären, Löwen und Goliaths heran. Hoffnung ist irrational und radikal. Hoffnung hat keinen Plan B. Wir sind in der Hoffnung lernende. Gott möchte unsere Hoffnung auf ein hohes Niveau führen. Hoffnung gründet sich allein in Christus und den Verheißungen, die uns in ihm gehören. Bade deshalb in ihm und in seiner Gerechtigkeit, dann wirst Du gereinigt von aller Mutlosigkeit. 

Der Satan bedroht uns mit Horrorszenarien oder verführt uns, uns nur auf menschlich machbares einzulassen, auf unser oder anderes menschliches Können bzw. Fleisch zu vertrauen. Dann vertrauen wir nicht mehr auf Gott. Gott wartet auf einen Grad der Erwartung, dass er eingreifen kann. Hoffnung kann nicht konserviert werden, sondern muss erarbeitet werden. Gott möchte uns bis zum letzten Atemzug trainieren Hoffnung zu haben. Gott kann nur leere Hände füllen. Verachte nicht den kleinen Anfang der Hoffnung, den Hoffnungssenfkorn. Sinngemäß aus der Predigt vom 16.06.06.2013 von Uwe Dahlke (CZK) "Hoffnung lässt nicht zuschanden werden

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27.9.

Montag 27.9.2021 – 17. SONNTAG NACH TRINITATISDie Predigt: Römer 10,9-18 - Römer 10,15 / Jesaja 52,7Freudenboten werden / Die Evangelisation - Pfarrerin Dr. Henrike Frey-Anthes, Schwäbisch Hall 

Die frohe, die heilige Botschaft – das Evangelium – in uns gut sortiert aufbewahren, in Kleingruppen lernen sie auszusprechen und vom Geist geleitet Freudenboten für unsere Mitmenschen mit der Botschaft zu werden, die sie aufschließen und annehmen können

Die Faszination:

Römer 10,15 Wie sollen sie aber predigen, wenn sie nicht gesandt werden? Wie denn geschrieben steht (Jes 52,7): »Wie lieblich sind die Füße der Freudenboten, die das Gute verkündigen!«

Manchmal sagt man: „Das ist mir heilig“ und meint damit: „Das ist mir wertvoll.“ Und zwar für mich allein. Das ist mir heilig. Das ist mir wichtig. Das ist wertvoll für mich. Darum pass ich besonders gut darauf auf. Damit es gut aufgehoben ist. Damit das Heilige heil bleibt. Wie eine wertvolle Vase oder eine kostbare Erinnerung. Gut verschlossen in einem Schrank. Man holt es zu bestimmten Zeiten heraus. Zu besonderen Anlässen. Das gute Geschirr mit Goldrand zu Weihnachten. Die besondere Kerze am Geburtstag. Und sorgsam stellt man es zurück bis zum nächsten Mal. Erleichtert. Alles ist heil. Alles ist gut.
Für Vasen und Geschirr mag das richtig sein. Aber nicht für Gottes Wort. Das muss raus. Gottes Wort gehört hinaus aus den Schränken unserer sorgsam gehüteten Herzen. Raus aus den Vitrinen kunstvoller Gedankengebäude und interessanter theologischer Fragen. Wir reden davon. Sonntags. Und im Alltag. Wir behalten Gottes Wort nicht für uns.

Unser Glauben ist der Traum von Gottes Reich. Von abgewischten Tränen. Die Idee von „Genug für jeden“. Von Gerechtigkeit und Frieden. Und Vertrauen drückt sich aus in leisen Worten. Worte wie: „Ich brauche dich.“ „Steh auf und geh!“ „Hier ist kein Unterschied.“ „Sei furchtlos. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen. Du bist mein.“ Es ist mutig, das zu sagen. Den Mund so voll zu nehmen. Mit solch weitreichenden Worten. Es ist mutig, unrealistisch und subjektiv zu sein. Sich Gottes Wort zu eigen zu machen und es immer wieder neu auszudrücken. Es weiterzugeben, gesättigt mit eigenen Erfahrungen. Mit eigenen Fragen, Hoffnungen und Zweifeln. Mit unserem eigenen Mund und unserem eigenen Zungenschlag.

Gott vertraut uns sein Wort an, damit es zu unseren Worten wird. Denn Gott braucht uns: „Wie sollen sie den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben?“ Gott hat uns sein Wort geschenkt, damit wir davon reden. Füreinander. Miteinander. Wir sind seine Gesandten. Wir alle miteinander. Als Gemeinschaft Gottes. Als Menschen, die so unterschiedlich sind und zwischen denen Gott trotzdem keinen Unterschied macht. Hier ist weder Jude noch Grieche. Weder Protestant noch Katholikin. Weder Schwäbin noch Sachse. Denn wir sind alle eins in Christus.
Freudenboten sind wir. Wie Paulus. Gottes Wort hat in ihren Herzen Wurzeln geschlagen. Sie schämen sich nicht, davon zu reden. Gutes zu sagen und anderen Mut zu machen. Die Freudenboten sind eine Gemeinschaft aus vielen unterschiedlichen Menschen, zwischen denen Gott keinen Unterschied macht. Sie sitzen in unseren Kirchen und Gemeindehäusern. Sie hören und schweigen, beten und singen. Sie leihen sich Worte aus der Bibel und sie leihen einander Worte. Wenn eine schweigen muss, redet ein anderer. Wenn einer der Mund übergeht, dann hört ein anderer zu. Freudenboten. Das sind wir. Pfarrerin Dr. Henrike Frey-Anthes, Schwäbisch Hall aus ihrer Predigt