Der Jesuslauf am Freitag 26.November 2021 nach Christus

Der persönliche Studiengang, rund um das Leben und die Bibel, um an bibeltext- und themengeordneten, sowie visualisierten  Inspirationen kontinuierlich zu lernen, Jesus besser - Meilenstein um Meilenstein - nachzufolgen und ein überzeugender Zeuge von ihm zu werden. Das heißt durch tägliches, kontemplatives und chronologisches Bibellesen - inspiriert durch verschiedene Bücherautoren und Vorbilder - Gott suchend, fragend, forschend zu erkennen, um mit ihm wie sein Sohn eins zu werden und ihn in Beziehung mit anderen Kindern Gottes in Beziehung durch unser Leben zu verherrlichen. Alle spirituell Interessierten sollen so dazu angeregt werden, sich ihm durch Jesus Christus zu öffnen. Wenn Du schon mit ihm unterwegs bist, trödelst Du, gehst Du oder läufst Du schon? Holgus 

P.S: Wer den Jesuslauf mit anderen zusammen einfach mitlaufen möchte, der kann dies auf der Facebookseite Wortlauf, wie ich damit begonnen habe!

Die aktuellen Studien und Kontemplationen - über anklicken der Banner unten - entdecken!

November 2021

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26.11.

Freitag 26.11.2021 – Der Fokus: Jesaja 31,4-9 Das Gericht über Assyrien - Jesaja 31,5+6 – Besondere Studien: Flieg Friedenstaube / Kapitel Tränen ab Seite 437 / Das Wunder des Abzugs der Assyrer und die Enttäuschung über die Reaktion der Juden - Die Umkehr /  KOCFFT 441

Die Hoffnung nie aufgeben und Lieder auf sie in allen Lebenslagen singen, um Umkehr in den Umfeldern und Ländern zu erleben, auch wenn Gott immer wieder rettend eingreift

Die Faszination:

Schear Jaschub brachte seinem Vater die Nachricht vom Wunder dieser Nacht, während der die Assyrer abzogen. „Gott sei Dank“ sprach der Prophet Jesaja. “Schear-Jaschub, wie nahe ist Gott!“ Mir ist zumute, wie damals in der Stunde meiner Berufung. Die Näher Gottes überwältigt mich. Ich sprach: „Wehe mir, ich muss vergehen!“ Aber Gott hat mich begnadigt und mich in seinen Dienst genommen. Jetzt ist Gott seinem Volk ganz nahe gekommen., in dieser unerhörten Rettungstat. Die Güte Gottes wird alle überwältigen. Das ganze Volk wird sprechen: „Hier sind wir, zu deinem Dienst bereit!“ Dann wandte er sich an Dan, seinem Enkel: „Reich mir meine Gitarre, Dan!“ „Du willst die Lieder der Hoffnung spielen und singen, Großvater? Ich kennen sie alle!“ „Dan, Schear Jaschub: Wenn ich die Lieder der Hoffnung sang, hoffte ich immer, dass mein Volk umkehrt zu seinem Gott. Jetzt ist der Tag da. Jetzt kommt der große Schar-Jaschub-Tag, der Tag der Umkehr. 

Jesaja 31,5+6 Wie ein Vogel flatternd sein Nest beschützt, so wird Jahwe, der allmächtige Gott, Jerusalem beschirmen, beschützen und retten, schonen und befreien. Ihr Israeliten, kehrt um zu dem, von dem ihr so tief abgefallen seid! 

„Kommt. Lasst uns die Lieder der Hoffnung singen und zum Königspalast ziehen!“ Umringt von seinen Jüngern, zusammen mit Esther, Schear-Jaschub und seinen Enkelkindern zog Jeraja durch die Straßen zur Königsburg. Sie sangen unter seiner Begleitung die Lieder der Hoffnung. „Kehrt um zu dem, von dem ihr so tief abgefallen seid!“ Hermann Koch aus „Flieg Friedenstaube“ Seite 441f

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23.11.

Montag 15.5.2017 – Der Fokus: Jesaja 31,4-9 Die Prophetie über Assyriens Flucht von Jerusalem wegJesaja 31,4-9Sich in den Stürmen des Lebens bewährenKOCFFT 435-439 

Auch in größter Gefahr auf Gott vertrauen und sich nicht auf andere Hilfsangebote einlassen, um ihn dann wunderbar – wie auch immer – zu erleben und sich daran zu erfreuen

Die Ermutigung: 

Nur langsam kamen die Belagerten von den Mauern und den Türmen herab. Zwei Vorstellungen wurden jetzt in allen Gesprächen bewegt: Bedingungslose Kapitulation oder überlaufen! - Zusammen mit seinen Jüngern trat Jesaja hinaus auf die Straße. Gespenstische Stille lag über den Menschen, die verängstigt herumstanden. Aber vor dem Königspalast stand ein großer Haufe redend beieinander. „Überlaufen, das ist die einzige Rettung!“ hörte Jesaja immer wieder. - Jesaja 31,4-9  Denn das hat Jahwe mir gesagt: "Wie der Löwe über seiner Beute knurrt, der Junglöwe, gegen den man alle Hirten zusammengeholt hat, wie er vor ihrem Geschrei nicht erschrickt und sich bei ihrem Lärm nicht duckt, so kommt Jahwe, der allmächtige Gott, auf den Berg Zion herab, zur Verteidigung seiner Hügelstadt. Wie ein Vogel flatternd sein Nest beschützt, so wird Jahwe, der allmächtige Gott, Jerusalem beschirmen, / beschützen und retten, schonen und befreien." Ihr Israeliten, kehrt um zu dem, von dem ihr so tief abgefallen seid! Denn es kommt der Tag, an dem jeder seine silbernen und goldenen Götzenbilder verabscheuen wird, die Götzen, die ihr mit euren Händen zu eurer Sünde angefertigt habt. Assyrien wird fallen durch das Schwert, doch nicht durch eines Menschen Schwert. Vor diesem Schwert ergreift es die Flucht. Seine jungen Krieger müssen Zwangsarbeit tun. Sein Fels wird vor Grauen vergehen, seine Oberen ergreifen die Flucht, spricht Jahwe, der seinen Herd in Jerusalem hat und dessen Feuer auf dem Zion brennt. Jesaja stieg von dem Felsblock herab. „Kommt, kehrt um. Kehrt zurück zu eurem Gott, traut auf ihn! – Als sich im Osten die ersten Anzeichen des Morgenrots zeigten, standen alle Soldaten auf den Mauer und starrten hinaus in die Nacht. Als dann das Morgenlicht kam und langsam in die Täler fiel, da konnte jeder das Wunder dieser Nacht sehen. Eilig hatte man den König geweckt. Bei ihm liefen die Meldungen zusammen. „Oberst Jojada meldet vom Usiaturm an der Westmauer: Kein Assyrer mehr vor der Stadt!“ Hermann Koch aus „Flieg Friedenstaube“ Seite 435-439 

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22.11.

Montag 22.11.2021 - Die aktuelle Studie - Psalm 77,7 - Gott als Schöpfer / Der Geist des Menschen / Schöpferisch in allen Lebensbereichen zunehmend vorgehenDer Genussmodus - SCHHER 90f

Beim Weiterlesen des Buches Herztöne wurde mir dieser Textabschnitt für mein Leben sehr wichtig. Nur das Experimentieren, der schöpferische Prozess bringt uns im Leben weiter und lässt uns reifen. Das Experimentieren bringt aber auch kleinere und größere Versagen mit sich. Sie als Gnade wahrzunehmen, aus denen wir besser lernen können, als immer im Gelingen stur bleiben zu müssen tat so gut, dass ich nun weiter umdenken kann. Nun kann ich meine schöpferischen Prozesse noch intensiver umsetzen, zum Beispiel einer von ihnen, den Jesuslauf.

Das Leben als schöpferische Prozesse in allen Lebensbereichen, indem wir weit über hinaus letztlich nach Gott forschen und das Spiel der Gnade zwischen Gelingen und Scheitern lernen

Die Faszination:

Schöpferisch zu sein, bedeutet, auf eine Art vermessen zu sein, denn man muss über das hinausgehen, was man schon weiß und kann. Das Nichtwissen ist Voraussetzung eines jeden schöpferischen Prozesses, denn wir immer nur tun, worin wir uns sicher sind, ist alles was wir tun, bestenfalls feige, schlimmstenfalls belanglos. Vielleicht ist eder Glaube an Gott vor allem ein Protest gegen die Belanglosigkeit, denn es bedeutet, mit mehr zu rechnen als mit sich selbst. Die Liebe des empirischen/experimentellen Weges weiß wovon der Psalter spricht: „Ich denke und sinne des Nachts und rede mit meinem Herzen. Mein Geist muss forschen.“ Diese Art der Liebe, die die Dinge ausprobiert, widersteht der Resignation, denn sie weiß: Der Schöpfungsprozess ist ein Akt, durch den etwas entsteht, was über das Können und Wissen hinausgeht. Es bedeutet, mehr zu wollen, als du absehen kannst. Du rechnest mit dem Wunder, du greifst nach der Gnade, damit dein Werk sich über dich erheben kann. – Wie aber kann man die Enttäuschung aushalten, wenn es nicht geschieht und die Versuche misslingen? Um in diesem vermessenen Drang nicht gestutzt zu werden, müssen wir wissen, dass die Gnade, nach der wir greifen, vor allem die Gnade des Scheiterns ist. – Was die Liebe des empirischen Weges sagt, ist dies: Deine einzige Aufgabe besteht darin , wieder aufzustehen. Das zu wissen bringt dich dazu, nicht aufzuhören, auch wenn alles dagegenspricht, dass du weitermachst. Mach dich bereit mit der Gnade zu spielen, und du wirst erfahren, was es heißt Gemeinschaft mit dem Schöpfer zu haben. Martin Schleske aus „Herztöne“ Seite 90f

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19.11.

Freitag 19.11.2021 – BUSS- UND BETTAG - Der Predigttext: Matthäus 7,12-20In Beziehung leben / Das Leben mit der goldenen Regel / Der Christ als BaumPfarrerin Karina Beck, Stuttgart

Paradiesische Früchte durch unser Leben wie ein guter Baum gedeihen und anbieten lernen, indem wir verwurzelt in der guten Erde Gottes dafür Kraft schöpfen und so glückselige Beziehungen lernen zu gestalten

Der Lebensstil:

Matthäus 7,12-20 Alles, was ihr von anderen erwartet, das tut auch für sie! Das ist es, was Gesetz und Propheten fordern. Geht durch das enge Tor! Denn das weite Tor und der breite Weg führen ins Verderben, und viele sind dorthin unterwegs. Wie eng ist das Tor und wie schmal der Weg, der ins Leben führt, und nur wenige sind es, die ihn finden! Hütet euch vor den falschen Propheten! Sie sehen aus wie sanfte Schafe, in Wirklichkeit aber sind sie reißende Wölfe.  An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Von Dornen erntet man keine Weintrauben, und von Disteln kann man keine Feigen lesen. So trägt jeder gute Baum gute Früchte und ein schlechter Baum schlechte. Ein guter Baum trägt keine schlechten Früchte und ein schlechter Baum keine guten. 19 Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen. Deshalb sage ich: An ihren Früchten werden sie erkannt.

Im Predigttext stecken viele berühmte Bilder und Sprichwörter: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen“, „der Wolf im Schafspelz“ oder auch „die Goldene Regel“: „Was du nicht willst, dass man dir tu, das füg auch keinem andern zu.“ Der Predigttext ist sogar noch umfassender, weil er positiv formuliert: „Alles, was ihr wollt, dass euch die Leute tun sollen, das tut ihnen auch.“ Stellen Sie sich vor, wir alle würden nach dieser Devise leben und alle Menschen so behandeln, wie wir behandelt werden möchten. Und wir würden von allen so behandelt werden, wie sie sich selbst wünschen würden, behandelt zu werden. 

Wer sich an die Goldene Regel hält, erfüllt das Gesetz und die Propheten, also den Willen Gottes. Wenn es mir gelingt, mich ganz und gar auf mein Gegenüber einzulassen, wenn ich es schaffe, den anderen mit Interesse und Empathie auf Augenhöhe wahrzunehmen (und nichts weniger als das erwarten wir ja auch von anderen), dann tue ich Gottes Willen. Dann nehme ich mein Gegenüber als geliebtes und gewolltes Geschöpf Gottes mit einer eigenen Würde wahr. So wie Adam und Eva einander erkannten und respektierten im Paradies: als einzigartige Menschen in ihrer Verschiedenheit. Sie nahmen sich wahr, erkannten, dass sie aus demselben Fleisch sind, also von der gleichen Art, mit den gleichen Gefühlen und Bedürfnissen. Meine Gedanken zur Goldenen Regel haben mich nun ins Paradies geführt. Aber ja, warum nicht: Das wäre doch das Paradies, wenn alle Menschen täglich nach der Goldenen Regel leben. Das Paradies freilich ist erst für das Ende der Zeit verheißen.

Für mich ist klar: Der Weg ins Paradies braucht Pausen, und ich brauche Unterstützung. Ich will ihn nicht allein gehen. Ich kann es auch nicht, und ich kann den Willen Gottes auch nicht immer tun. Das schaffe ich einfach nicht. Als Mensch bin ich manchmal ungerecht und müde oder sogar verzweifelt. Woher soll ich die Kraft nehmen – und das Wissen und die Geduld und das Selbstwertgefühl–, allen Menschen und der Schöpfung gegenüber immer respektvoll und verantwortungsvoll zu handeln?
 
An dieser Stelle entwirft der Predigttext ein weiteres starkes Bild: das vom Baum und den Früchten: Gute Früchte wachsen nur an gesunden und starken Bäumen, die genügend Licht und Wasser haben. Gute Früchte wachsen nicht aufgrund eigener Anstrengung, sondern aufgrund eines guten Standorts mit Licht und Wasser. An den Früchten kann man darum erkennen, wie gut ein Baum versorgt ist. Für mich heißt das: Wenn ich selbst gut verwurzelt bin und nicht um jeden Sonnenstrahl kämpfen muss, dann gelingt es mir besser, nach der Goldenen Regel zu leben und Gottes Willen zu erfüllen. 

Ich mag das Bild vom Baum. Es strahlt Ruhe und Entschleunigung aus: langsam wachsen, blühen, Früchte ansetzen, langsam reifen und dann andere mit dem Ergebnis erfreuen und satt machen. Das braucht Zeit und Geduld. Das geht nicht in Hektik und Stress. Gottes Gegenwart ist nicht im Sturm und in der Achterbahn. Sie ist im Windhauch, im sanft plätschernden Wasser, in der Pause. Da kann ich diejenige Kraft tanken, die ich brauche, um Früchte zu tragen. Um noch einmal in das Bild vom Weg zu wechseln: Ich möchte darauf achten, dass ich genügend Pausen mache auf dem schmalen Weg und mich stärken lasse von Gottes Wort und seiner Nähe. Pfarrerin Karina Beck aus ihrer Predigt zum Buss- und Bettag 2021

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16.11.

Samstag 13.5.2017 – Der Fokus: Jesaja 28,7-23 Gerichtsrede über die Politiker, die Priester und Propheten in Jerusalem - Jesaja 28,14-22Jesus der Eckstein - KOCFFT 316 

Sich auf dem Stein, den die meisten Menschen nicht nützlich finden ausruhen, sich vom Heiligen Geist neu organisieren lassen, um die Herausforderungen des Lebens zu bestehen

Die Orientierung: 

Dann sprach Kanzler Shebna: Zum Zeichen für diesen Bund legen wir hiermit den Grundstein des Silohturms! So lebensspendend wie das Wasser , das durch den Siloahkanal fließt, so mächtig und unüberwindlich  wie dieser Turm der diesen Kanals bewacht, so möge auch der „Vierbund“ sein. Feierlich legte er den Grundstein  an seinen Ort. Der Bund war geschlossen. Dann marschierten die Soldaten   der bundesschließenden Mächte  auf der Straße vorbei: ägyptische Streitwagen, philistäische Reiter, judäische Fußsoldaten. Noch stand Kanzler Schebna an seinem Ort. Es war die größte Stunde seines Lebens. Im Vollgefühl seiner Macht stand er da. Er rief: „Volk von Juda! Wir sind jetzt sicher! Nicht nur einen Dreibund haben wir geschlossen. Ein „Vierbund“ ist es! Wir haben auch den Bund mit der Unterwelt und dem Tod geschlossen! Wo sind nun unsere Feinde? Sind sie nicht alle verstummt? Sie mögen herzutreten. Ich fordere sie heraus an diesem Siegestag.“ Da bahnte sich Jesaja den Weg durch die Menge. Er schwang sich auf einen Felsblock. Und er rief: Jesaja 28,14-22 Darum hört das Wort Jahwes, ihr Lästermäuler, ihr Herrscher von Jerusalem! Ihr prahlt, mit dem Tod im Bund zu sein. Ihr habt mit dem Totenreich einen Vertrag? Ihr glaubt, wenn die Katastrophe kommt, geht sie an euch vorbei, denn ihr hättet Lügen zu eurer Zuflucht gemacht, euch abgesichert durch Betrug? Darum spricht der Herr Jahwe: Seht her, ich habe auf dem Zionsberg ein festes Fundament gelegt: ein erprobter Block, ein kostbarer Eckstein, ein felsenfester Grund. Wer ihm vertraut, hält ebenso stand. Als Richtschnur nehme ich das Recht / und als Waage die Gerechtigkeit. Der Hagelsturm fegt eure Lügenzuflucht weg, und Wasser überflutet das Versteck. Euer Bündnis mit dem Tod ist dann gelöst, und mit dem Totenreich ist der Vertrag gelöscht. Und wenn die Katastrophe wie eine Flut über euch kommt, seid ihr nur noch zertretenes Land. Sooft sie heranbraust, reißt sie euch mit, und Morgen für Morgen tobt sie heran. Selbst in der Nacht habt ihr keine Ruhe mehr. Und jedes Prophetenwort wird euch eine Schreckensnachricht sein. Ja, "das Bett ist zu kurz, um sich auszustrecken und die Decke zu schmal, um sich einzuwickeln." Denn Jahwe wird sich erheben wie am Berg Perazim, er wird toben wie im Tal von Gibeon. Doch was er tut, wird euch befremden, sein Werk wird euch unheimlich sein. Darum lasst jetzt euren Spott, damit man eure Fesseln nicht noch fester zieht! Denn ich habe von Jahwe, dem allmächtigen Gott, vom Herrn der ganzen Erde, ein "Zunichte!" gehört und ein "Entschieden!" – Entscheidet euch auf welchen der beiden Ecksteine ihr bauen wollt. Hermann Koch aus „Flieg Friedenstaube“ Seite 316 

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15.11.

Montag 15.11.2021 – Der Fokus: Jesaja 26,7-19 Gebet in der letzten Zeit - Jesaja 26,12 / Epheser 2,10Die Arbeit Gottes zulassen - Holgus - Befiehl du deine Wege … 

In vollem Vertrauen auf Gottes Wirken - wie auf einer Rutschbahnfahrt - in seinem Frieden, die kleinen und wenn es sein soll die großen Taten in unserem Leben zu seiner Verherrlichung in uns vorbereiten und durch uns ausführen lassen

Der Lebensstil:

Jesaja 26,12 Du wirst uns Frieden geben, Jahwe, denn du hast ja alle unsere Taten für uns vollbracht. 

Wir Kinder Gottes sind insgesamt seine Werke und Werkzeuge , durch die er sich verwirklichen und handeln will. Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Christus Jesu zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, daß wir darin wandeln sollen. (Epheser 2,10) Wenn der Friede Gottes uns erfüllen kann, dann sind wir in der Lage wahrzunehmen, dass er die Werke durch uns tun will. Wir dürfen Ideen zu Werken in uns vorbereiten und entstehen lassen, um sie dann so durch uns ausführen zu lassen, wie es ihm gefällt und ihn verherrlicht. Die kleinen Werke, die uns der Alltag vorgibt, auch die dürfen wir eins nach dem anderen ihn durch uns tun lassen. Wenn wir ihm unseren Tag anbefehlen und ihm in tiefem Vertrauen gestalten lassen, dann kommt entspanntes Handeln auf. Wir strengen und nicht mehr an, sondern geben uns seinen Werken in und durch uns hin, ohne zu bremsen oder zu beschleunigen, wie auf einer Rutschbahn von einer Kurve in die andere durch den Tag, von seinem Anfang bis zu seinem Ende. Holgus 15.11.2021

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12.11.

Freitag 12.11.2021 - Die aktuelle Studie - Johannes 17,22+23 – Der Christ als Licht / Die Einheit in der Dreieinigkeit – Holgus

Heute bin ich nach einer Kleingruppe etwas schockiert, dass wir nur so wenig aus dem Bibeltext Johannes 17,21-26 und aus dem Referat von Erika Pöllmann „Das Geheimnis der Verbindlichkeit“ machen können.

Als Christen, die Herrlichkeit Gottes, die er seinem Sohn übergeben und die er in uns als Geschenk hineingelegt hat, in uns auspacken und wahrnehmbar immer heller - in uns und durch uns - so leuchten lassen, dass Gottes Liebe in der Welt erkannt wird

Die Kontemplation: 

Johannes 17,22+23 Ich habe ihnen die Herrlichkeit geschenkt, die du mir gegeben hast, damit sie eins sind, so wie wir eins sind ich in ihnen und du in mir, damit sie die vollkommene Einheit gewinnen und damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt und sie geliebt hast, so wie ich von dir geliebt bin.

Wir nehmen wahr, dass Jesus Christus uns die Herrlichkeit geschenkt hat, die er von seinem Vater bekommen hat. Wir sind Christen, wenn wir das erlebt haben. Dieses Geschenk ist unendlich durchsichtig eingepackt, es leuchtet und möchte immer heller in uns durch uns leuchten. Immer wenn wir es ein weiteres Mal annehmen und einmal weiter auspacken leuchtet es heller. Zunehmend werden wir so intensivere Lichter der Welt, wie uns Jesus Christus definierte. Auch wenn die Ausstrahlung noch nicht so stark ist, nehmen wir wahr dass es in uns leuchtet. Dazu lassen wir uns so lange wie möglich Zeit, immer wieder, immer öfter, zunehmend ganz entspannt, um einzutauchen in die Lichter der Dreieinigkeit. So erleuchtet verändert sich alles, je länger und intensiver wir es in uns durch den kontemplativen Glauben leuchten lassen können, durch alles was wir sind, tun und aussprechen. So werden wir zu immer stärkeren Lichtern, die sich nun auch gegenseitig wahrnehmen und zusammen so ein starkes Licht abgeben, dass es Menschen wahrnehmen und fragend werden können. Holgus 12.11.2021

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11.11.

Donnerstag 11.11.2021 – Der Fokus: Jesaja 22,15-25 Prophetien über Schebna und Eljakim - Jesaja 22,22 / Offenbarung 3,7Das tägliche Leben aus Gottes Hand empfangen - Frederick B.Meyer

Gottes Führungen vertrauen, der vor uns die Türen verschließt und öffnet, wie und wenn er es will, um uns zu seinem Werk zu machen, das ihn verherrlicht, wenn wir die sich öffnenden Räume voll ausfüllen

Die Faszination:

Jesaja 22,22 Ich vertraue ihm die Schlüssel zum Palast der Nachkommen Davids an. Was er öffnet, wird kein anderer verschließen, und was er verschließt, wird keiner mehr öffnen. 

Hinter dem irdischen Vorbild steht in diesen Worten der göttliche Menschensohn in majestätischer Schönheit. „Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der da hat den Schlüssel Davids, der auftut und niemand schließt zu, der zuschließt und niemand tut auf; siehe, ich habe vor dir gegeben eine offene Tür.“ (Offenbarung 3,7)  Worte von unvergleichlicher Schönheit, die wir auch auf uns anwenden dürfen!

Jesus will uns jeden Tag einführen in seinen Dienst, jede Türe zu den Seelen anderer, jede neue Seite des Lebens, der Erkenntnis uns aufschließen; und Er, der uns die offenen Türen gibt, Er weiß unsere Werke und kennt unsere kleine Kraft. Er wird uns niemals eine Türe öffnen zu einem neuen Lebensweg, der für unsere Schritte zu schwierig wäre. Die offene Türe wird uns Ziele zeigen, die zu erreichen wir nicht für möglich gehalten hätten, – und ist einmal eine Türe geöffnet, dann wagen wir es nur, durchzudringen, ob sie auch von Gewappneten belagert wäre, wie in Bunyans Gesicht, und wenn auch ein starker Gegendruck sich fühlbar machte, – wagen mir es trotz allen Hindernissen, im Vertrauen auf die erhabenen Worte: Niemand wird zuschließen. Wiederholen wir es uns immer wieder: niemand wird zuschließen.

Aber der Herr schließt zu. Der heilige Geist erlaubte den Aposteln nicht, durch Bithynien zu ziehen. Wir mögen zuweilen durch einen langen Korridor an lauter geschlossenen Türen vorbei geführt werden. Das Herz will fast brechen, wenn die mit: Freundschaft, Liebe, Heimat überschriebenen Türen uns verschlossen sind; aber an ihnen vorbei führt uns der Weg zu der einen unverschlossenen Türe, durch die wir zum wahren Leben eingehen. Verliere nicht den Mut und die Hoffnung, wegen der, verschlossenen Türen deines vergangenen Lebens. Folge Ihm nach, der die Schlüssel hat. Frederick B.Meyer aus Evangeliums.net

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10.11.

Mittwoch 10.5.2017 – Der Fokus: Jesaja 19,16-26 Gottes Pläne für Ägypten - Jesaja 19,22-25Die Völker / Die Hand Gottes - Frederick B.Meyer 

Die Hand Gottes über den Völkern zu Entwicklungen, Mahnungen, Bestrafungen und Begnadigungen wahrnehmen, sie durch Gebet beeinflussen und ihm vertrauen, dass sie zu einem guten Ende finden

Die Faszination: 

Jesaja 19,22-25 Jahwe wird die Ägypter zwar schlagen, aber ihnen wieder aufhelfen. Sie werden zu ihm umkehren, und er wird ihre Gebete erhören und sie heilen. Zu der Zeit wird es eine Straße von Ägypten nach Assyrien geben. Die Völker werden sich gegenseitig besuchen und gemeinsam Jahwe dienen. Dann wird Israel der Dritte im Bund sein und - zusammen mit Assyrien und Ägypten - ein Segen für die ganze Erde. Denn Jahwe, der allmächtige Gott, wird sie segnen mit den Worten: "Gesegnet sei mein Volk Ägypten! Gesegnet sei Assyrien, das Werk meiner Hände! Gesegnet sei Israel, mein Eigentum!" 

Es ist außerordentlich auffallend, diese Ausdrücke aus dem Munde eines Israeliten zu vernehmen. Wir sehen daraus die Wirkung jener glühenden Kohle auf den Lippen Jesajas. Er hatte etwas verstehen gelernt von der Liebe Gottes, die sich über die Grenzen der Nationalität und der Kaste erstreckt, und sich allen denen mitteilt, die demütig darnach verlangen. Hier wird uns zum Voraus ein Bild jenes Zeitalters vor die Augen geführt, das noch seiner Erfüllung harrt, wo die langmütige Erziehung Gottes an der Menschheit, ihr Ziel in ihrer Bekehrung zu Ihm erreicht haben wird. Oh wie herrlich ist die Aussicht, die uns hier angedeutet wird, dass einst die bittersten Feinde der Kirche Christi in ihre Grenzen aufgenommen und mit der Gunst behandelt werden sollen, die Gott seinem Volke erweist! Hätte wohl jemand, der einst die schrecklichen Plagen miterlebte, gedacht, dass die Ägypter jemals vor Gott, als „mein Volk“ angeredet werden würden? Wer hätte sich einbilden können, dass Assur, jener tyrannische Verfolger, je „das Werk meiner Hände“ genannt würde? Und doch, – das sind die Siegeszeichen der göttlichen Gnade. Unser Hirte hat viele Schafe, nicht nur in der jüdischen Hürde: diese muss er auch zu sich führen – dann wird es nur eine Herde sein unter einem Hirten. Wir brauchen an niemand zu verzweifeln, denn Gottes Gnade ist höher als die Gipfel der Berge. Frederick B.Meyer aus Evangeliums.net

9.11.

Dienstag 9.5.2017 – Der Fokus: Jesaja 17,12-14 Der vergebliche Wirbelsturm der VölkerJesaja 17,12-14Die VölkerKOCFFT 417f - Meine Hoffnung und meine Freude …

Sich nicht vom dramatischen Weltgeschehen vereinnamen lassen und sich fürchten, sondern die Weltgeschichte vom Ende her sehen, wenn sich die Stürme der Völker aufgelöst haben und der Friedefürst regiert

Die Faszination: 

Auf dem Usiaturm, mitten unter den verängstigten Menschen und vor dem gewaltigen assyrischen Heer, griff Jesaja in die Saiten: Jes.17,12+13 „Ha, ein Getöse vieler Völker! Wie das Tosen des Meeres tosen sie! Und ein Gebrause von Nationen, wie das Brausen von gewaltigen Wassern brausen sie!“ „So ist es!“ rief ein Soldat. „ Aber was hilft es, wenn du uns jetzt bloß beschreibst, wie groß die Gefahr ist! Gibt es für uns noch eine Hoffnung?“ Jes.17,13 Da fährt er mit einem gewaltigen Schelten drein und schon flieht’s fernhin, gejagt wie Spreu auf den Bergen vor dem Wind, wie Distelräder vor dem Sturm!“ Es war keiner unter den Zuhörern, von dem Knaben Dan an bis zum ältesten Mann, der nicht das Ungeheure begriffen hätte, das sich mit diesen Worten ereignete. Sie blickten hinunter von der Mauer und sahen das gewaltige Heer. Immer neue Massen strömten auch jetzt noch über die Berge heran. Dieses Heer! Da war die Gestalterin der Welt! Das war in der Hand des Großkönigs das Instrument der neuen Ordnung. Und was tat Jesaja? Mit Wertlosem verglich er es, mit Spreu! Mit lächerlich Unbrauchbarem, dem Spiel der Winde ausgeliefert, mit Distelrädern! Dan lachte, der Soldat lachte, und der Mann lachte. Lachten, weil sie auf einmal befreit waren von der Angst durch Jesaja’s Lied der Hoffnung. Der Prophet aber fuhr fort: Jes 17,14 Siehe, zur Abendzeit ist Schrecken da; ehe es aber Morgen wird, sind sie nicht mehr vorhanden! Das ist das Teil derer, die uns berauben, und das Los derer, die uns plündern. Hermann Koch aus „Flieg Friedenstaube“ Seite 417

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8.11.

Montag 8.11.2021 – Die aktuelle Studie - Hebräer 4,9-11 / Psalm 131,2Das Gebet als Stille / Der Stillmodus SCHHER 248 

Bei Gott wie ein Baby bei seiner Mutter gestillt, die Zweisamkeit mit ihm zusammen wunschlos genießen, um aus seiner Ruhe heraus leben und agieren zu können

Der Lebensstil: 

Hebräer 4,9-11 Es gibt also noch eine besondere Ruhe für das Volk Gottes. Denn wer in diese Ruhe hineinkommt, wird sich von all seiner Arbeit ausruhen, so wie Gott von der seinen ruht.  Wir wollen deshalb alles dransetzen, zu dieser Ruhe zu gelangen, um nicht wie jene frühere Generation durch den gleichen Ungehorsam zu Fall zu kommen. – Psalm 131,2 Ja, ich ließ meine Seele still und ruhig werden; wie ein kleines Kind bei seiner Mutter, wie ein kleines Kind, so ist meine Seele in mir.

Beten heißt warten und verweilen, es heißt, gemeinsam mit Gott zu schweigen und diese Zeitlosigkeit über alles zu lieben. Es ist die Liebe der gemeinsamen Gegenwart. – Man merkt einer Seele an, ob sie weiß, was Stille vor Gott bedeutet. Was ist die heilige Stille? Es bedeutet, wunschlos in Gott zu ruhen. Da wird unsere Seele in einen Raum wunschlosen Vertrauens geführt. Martin Schleske aus „Herztöne“ Seite 248

Die Kontemplation:

Nachdem wir uns von Gott beruhigen, anlegen und stillen haben lassen, verweilen wir wunschlos und still in enger Berührung mit ihm. Wir genießen uns gegenseitig wie eine Mutter ihr gestilltes Baby und ruhen in seiner Ruhe, im Raum seiner Liebe, in der wir Kraft finden mit ihm zu leben, um zunehmend alles in Ruhe zu tun und in allen Beziehungen zu Menschen zu verbreiten.  

4.11.

Samstag 7.5.2011 – Der Fokus: Jesaja 14,1-21 Das Triumpflied über den Sturz des Weltherrschers - Jesaja 14,16Das Stadtleben / Der Satan / Den Kampf in und um uns gewinnen - DAWUSF 71

Um unsere Städte, unsere Familien und unsere Mitmenschen vor allem geistlich kämpfen, indem wir den Sieg bis zum Endsieg des Löwen von Juda über dem Verführer ausrufen und in den Auseinandersetzungen seine Siege jetzt schon bis zum Frieden vorerleben

Der Lebensstil: 

Jesaja 14,5-7 Der HERR hat den Stab der Gottlosen zerbrochen, das Zepter des Tyrannen, der die Völker in seinem Übermute schlug mit unaufhörlichen Schlägen, der im Grimm Nationen mit schonungsloser Verfolgung niedertrat. Jetzt ruht und ist stille das ganze Land; man bricht in Jubel aus. 

Geistliche Kampfführung fordert zwei grundlegende Schritte. Zuerst müssen wir die Lüge des Feindes erkennen. Dann gilt es die Autorität wie Jesus auszuüben, um satanische Aktivitäten zu unterbinden. - Die Bibel sagt, Satan ist wie ein brüllender Löwe. Es gibt jedoch nur einen Löwen mit wahrer Autorität, und das ist der König von Juda. Satan gewinnt nur dann Autorität, wenn Menschen der Anklage und dem Betrug des Feindes unterliegen. Die Bibel sagt, dass wir eines Tages mit Erstaunen den Feind ansehen und uns fragen werden: „Ist das der Mann, der die Erde erbeben lies, Königreiche erschütterte.“ Jes.14,16. Er wird in Wirklichkeit klein und kraftlos sein. In jedem Kampf um eine Person, eine Familie, eine Gemeinde oder eine Stadt ist die halbe Schlacht schon gewonnen, wenn wir die Lüge erkannt haben. Ist dieser Betrug einmal aufgedeckt, können wir die jeweiligen Verheißungen im Wort Gottes anwenden, die die Grundlage unseres Glaubens und unserer Autorität sind. John Dawson aus „Unsere Städte für Gott gewinnen“ Seite 71

Ja abba Vater, wir sind das Volk, Dein Volk das Führung braucht und an den „Endsieg“ glauben muss, wenn es im Alltag Tag für Tag Sieg erleben will. So reiße ich mich heute Morgen wieder zusammen und ziehe die Siegesflagge über mir und meinem Haus, meiner Familie und meiner Stadt bis zum Anschlag hoch und rufe Deinen Sieg aus. Dann setzt sich der Glaube durch: Jes 14,27 Denn der HERR der Heerscharen hat es beschlossen, wer will es vereiteln? Seine Hand ist ausgestreckt; wer will sie abwenden? Für Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit kann ich mich gerne auch einsetzen, die tiefere Bedeutung der Farben der französischen Flagge.  

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4.11.

Donnerstag 4.11.2021 – Der Fokus: Jesaja 11,1-10 Der Friedenskönig und sein Reich - Jesaja 11,1+2 / Lukas 10,21 – Die Gabe der Weisheit / Die Selbstwahrnehmung - GRÜTDK 87f

Den Heiligen Geist uns ins Reine mit uns selbst bringen lassen, dass wir uns und andere riechen können, um die Gabe der Weisheit empfangen und sie wirkungsvoll weitergeben zu können

Die Faszination:

Jesaja 11,1+2 Aus Isais Stumpf wächst ein Spross, aus seinen Wurzeln schießt ein neuer Trieb. Auf ihm wird ruhen der Geist Jahwes, der Geist der Weisheit und des Verstands, der Geist des Rates und der Kraft, der Erkenntnis und der Ehrfurcht vor Jahwe. 

Weise ist der, der im Einklang mit sich selbst ist, der sich ausgesöhnt hat mit sich  und seiner Lebensgeschichte, der sich selbst mag. Wenn er sich selbst schmeckt, dann verbreitet er auch einen guten Geschmack einen angenehmen Beigeschmack. Bei Menschen, die nicht weise sind, die sich selbst nicht schmecken können, haben wir nach dem Gespräch das Gefühl eines bitteren oder faden Nachgeschmacks. Weise ist jemand, der nach außen hin einen angenehmen Geschmack verbreitet, der eine angenehme Ausstrahlung hat. – Weise ist der, der richtig sieht, der die Welt so erblickt, wie sie ist, der die inneren Zusammenhänge erkennt. – Jesus ruft „vom Heiligen Geist erfüllt, voll Freude aus: Ich preise dich Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verbrogen, den Unmündigen aber offenbart hast“ (Lukas 10,21). Wer an Jesus glaubt, hat teil an seiner Weisheit. Er sieht mehr als die Menschen, die sich viel Wissen angeeignet haben. Zu dieser Weisheit gehört für Thomas von Aquin nicht nur der Glaube, der tiefer sieht, sondern auch die Liebe. Die Liebe wird dem Menschen zum Auge, das ihn sehen lässt. Wer glaubt und liebt, der ist wahrhaft weise. Der sieht die Wirklichkeit so wie sie ist. Anselm Grün aus „Trau deiner Kraft“ Seite 87 f

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3.11.

Mittwoch 3.11.2021 – Der Fokus: Jesaja 9,1-6 Der kommende Friedefürst wird prophezeit - Jesaja 9,5Jesus der wunderbare Ratgeber - Dietrich Bonhöfer 

Die Herrschaft von Jesus als König aller Könige und Herr aller Herren im Glauben wahrnehmen, um seinen wunderbaren Einfluss und seinen besonderen Rat im Alltag, aber auch besonders in schwierigen Situationen zu erleben

Die Faszination:

Jesaja 9,5 Denn uns ist ein Kind geboren, ein Sohn ist uns geschenkt. Die Herrschaft liegt auf seiner Schulter; man nennt ihn: Wunderbarer Ratgeber, Starker Gott, Vater in Ewigkeit, Fürst des Friedens. 

»Wunder-Rat« – heißt dieses Kind. In ihm ist das Wunder aller Wunder geschehen, aus Gottes ewigem Rat ging die Geburt des Heilandkindes hervor. In der Gestalt eines Menschen­kindes gab Gott uns seinen Sohn, Gott ward Mensch, das Wort ward Fleisch. Das ist das Wunder der Liebe Gottes zu uns, und es ist der unergründliche weise Rat, daß diese Liebe uns gewinnt und rettet. Weil aber dieses Kind Gottes eigener Wunder-Rat ist, darum ist es auch selbst eine Quelle aller Wunder und alles Rates. Wer in Jesus das Wunder des Sohnes Gottes erkennt, dem wird jedes seiner Worte und jede Tat zum Wunder, der findet bei ihm in allen Nöten und Fragen letzten, tiefsten, hilfreichsten Rat. Ja, bevor das Kind seine Lippen auftun kann, ist es voller Wunder und voller Rat. Geh zum Kind in der Krippe, glaube in ihm den Sohn Gottes, und du findest in ihm Wunder über Wunder, Rat über Rat. Dietrich Bonhöfer aus seiner Weihnachtspredigt 1940

Oktober 2021

Foto Holgus - Fußgängerzone Esslingen/Neckar

29.10.

Freitag 29.10.2021 – Der Fokus: Jesaja 5,8-24  Gott straft seine Verächter Jesaja 5,12 / Psalm 28,5Die Arbeit GottesCARBVL 121f

Das Leben mit seinen Zufällen, als Akte Gottes verstehen, über die wir uns freuen dürfen, durch die wir geläutert werden und in denen wir seine Boten sein können, die seinen Willen in den Alltag einflechten können

Die Faszination:

Jesaja 5,12 Zither und Harfe, Pauke und Flöte und Wein gehören zu ihrem Gelage, doch was Jahwe tut, beachten sie nicht, / vor seinem Wirken haben sie keinen Respekt. / Psalm 28,5 Denn sie achten nicht auf die Taten Jahwes, noch auf das Werk seiner Hände. Darum reißt er sie nieder, und richtet sie nicht wieder auf.

Gott vollbringt manchmal fühlbare Wunder, um die Welt – von sich – zu überzeugen. In der Zweisamkeit der Seele aber hat Er solche Wunder nicht nötig. Dort vollbringt Er seine Wunder durch das wunderbare Zusammentreffen der täglichen Ereignisse. Manchmal ist es nicht schwer, Wunder und Zufall zu unterscheiden, aber oft ist auch der Zufall ein Wunder, oder Gott vollbringt Seine Wunder durch den Zufall. In Wirklichkeit existiert der Zufall gar nicht. Was wir Zufall oder Schickung nennen, ist nichts anderes als den Wille Gottes zu erkennen, weil er sich in den Ereignissen des täglichen Lebens verwirklicht, in den Naturgesetzen und der Geschichte, im Zufall, im Schicksal, in Schickungen und Zufälligkeiten. Aber alles das ist die Vorsehung Gottes. – Oft erkennen wir die Göttliche Vorsehung nicht, weil sich unser Wille störend gegen den Willen Gottes stellt und so seine Absichten und Pläne unterbricht. Wenn wir unseren Willen aber ganz unter den Willen Gottes stellen, wenn wir nicht das Geringste unternehmen, um uns gegen Seine Pläne zu stellen, dann sehen wir auf wunderbare Weise die göttliche Vorsehung in unser Leben eingreifen. Dann erhält aller Zufall und unser ganzes tägliches Leben einen Sinn, und unser ganzes Leben wird voll von unvergleichlichen Fügungen. Ernesto Cardenal aus „Das Buch von der Liebe“ Seite 121f  

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28.10.

Donnerstag 4.5.2017 – Der Fokus: Jesaja 1,21-31 Gottes Anklage zur Läuterung Jerusalems - Jesaja 1,21Die Macht der Gottlosigkeit - KOCFFT 70 

Verführt werden von der Liebesbeziehung zu Gott, zu anderen gottlosen Beziehungen und deren Verwirklichung, wie in einer Ehe zum Ehebruch

Die Mahnung: 

Der Oberpriester schaute Simei an, damit dieser den Einsatz nicht verpasste: „Darum spricht Gott …!“ An dieser Stelle, in diesem Augenblick geschah es. Vom geöffneten Tempeltor her ertönte eine Stimme. Und gleich nach den ersten Tönen war es, wie in jeder Stunde, als die Totenklage über Usia die Stadt erfüllte. „Ach…!“ Wie damals noch einmal „Ach…!“ Vor wenigen Wochen noch galt die Totenklage dem toten König Usia, der die Augen geschlossen hatte und jetzt in seiner Gruft lag. Wem galt das Leichenlied jetzt? Weil die Totenklage um den König noch in jedermanns Erinnerung war, weil die Gefühle noch lebendig waren, die sich damals damit verbunden hatten, darum zog die Totenklage jetzt jedermann mit unwiderstehlicher Gewalt in ihren Bann. Jesaja 1,21 Ach, wie ist zur Hure geworden die treue Stadt! Sie war voll Recht, Gerechtigkeit wohnte darin; nun aber – Mörder. Der Oberpriester war unfähig, auch nur ein Wort zu sagen. Da war es, das Bild, das er gefürchtet hatte! Die treue Stadt – eine Hure! Hermann Koch aus „Flieg Friedenstaube“ Seite 70

Ja abba Vater, eine Million Männer suchen immer wieder Huren in unserem Land auf, Dir sei es geklagt. Damals hast Du Dein Volk entlarvt, warum tust Du es heute nicht mehr. Wir gehen fremd und merken es nicht, nicht mehr Du bist Objekt unserer Anbetung, sondern andere Objekte schieben sich ganz subtil vor Dich und schon verlassen wir den, der uns gebildet und zusammengeführt hat. Lass uns zunehmend wachsamer werden, dass wir Dich vom Thron stürzen wie die Deutschen Christen vor 84 Jahren.

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27.10.

Mittwoch 27.10.2021 – Der Fokus: 2.Chronik 29,1-19 Hiskia wird König von Israel und reinigt den Tempel - 2.Chronik 29,4-6Der Christ als Tempel - Frederick B. Meyer

Den Gottesdienst von uns als Tempel immer wieder -– noch entschiedener und hingebungsvoller – erneuern, dass unser Lob zu Gott immer leidenschaftlicher und durchgehender aufsteigt

Die Erneuerung:

2.Chronik 29,4-6 Und er - Hiskia - ließ die Priester und Leviten kommen und versammelte sie auf dem Platz gegen Aufgang und sprach zu ihnen: Hört mir zu, ihr Leviten! Nunmehr heiligt euch und heiligt das Haus des HERRN, des Gottes eurer Väter, und schafft den Unrat aus dem Heiligtum heraus! Denn unsre Väter haben sich versündigt und getan, was in den Augen des HERRN, unsres Gottes, böse ist, und haben ihn verlassen; denn sie haben ihr Angesicht von der Wohnung des HERRN abgewandt und ihr den Rücken gekehrt.

Die in diesem Kapitel beschriebene Reinigung des Tempels lässt sich auf unser Herz anwenden. Da sind die Tore des Gebets nicht aufgeschlossen, die Lampe des Zeugnisses brennt nicht; die Brandopfer der Selbsthingabe sind vernachlässigt, und als Folge hiervon ist das Lied der heiligen Sänger verstummt. Soll dies Lied je wieder erschallen, so muss eine gründliche Reinigung und Erneuerung des inneren Heiligtums vorher stattfinden. Du sagst mir, du könntest das Lied des Herrn nicht mehr singen; dann weiß ich, dass du dich in das fremde Land des Rückfalls verirrt hast. Du gestehst, dass du schon seit einiger Zeit keine Freude mehr gehabt hast an Gott und seinem Dienste; dann bin ich überzeugt, dass der Tempel deines Herzens einer Erneuerung dringend bedarf. - Reinige das Haus des Herrn; ziehe ans Licht alle Unreinigkeit. Scheide durch Selbstprüfung den Unrat aus, der sich durch Monate und Jahre der Vernachlässigung angesammelt hat. Halte dich für das Vergangene an das vollbrachte Sühnopfer, und erneuere das Brandopfer der ungeteilten Übergabe deiner selbst. Wenn du dich dann entschließest, ein ganzes Eigentum Gottes zu sein, dann lege dich, mit allen Angelegenheiten deines Lebens, zu den Füßen Jesu hin, dass Er über dich verfüge, alsdann wird der Gesang des Herrn aufs neue beginnen. - Das Lied deines Lebens ist verstummt, weil du nicht im Einklang bist mit dem Willen Gottes; aber wenn durch die geheiligte Übergabe deines Herzens die Harmonie wieder hergestellt ist, dann wird deine Seele erfüllt mit Liedern ohne Worte, und die Liebe wird, einem Ozeane gleich, sich über dich ergießen. Frederick B. Meyer aus Evangeliums.net

Ja mein Gott, mein Leben soll ein Gottesdienst sein, der nicht unterbrochen wird, ja an Intensität zunimmt. Ja mein Gebet soll zunehmen, mein Leben soll Dir gehören, mein Leben Dir und meinen Mitmenschen leuchten. Ja mein Lobgesang soll zunehmen. Danke dass wir in einer so guten zeit leben, das birgt aber auch die Gefahr in sich, die Beziehung zu Dir zu vernachlässigen. Führe uns Christen zur Umkehr!

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26.10.

Dienstag 23.9.2014 – Der Fokus: Apostelgeschichte 18,24-28 Apollos predigt in Ephesus und Korinth - Apostelgeschichte 18,24-26Das geistgewirkte Sprechen - Alfred Christlieb 

Zunehmend durch Belehrbarkeit, segensreich über Jesus freimütig und leidenschaftlich zu verschiedensten Menschen und Milieus vollmächtig sprechen, ja sogar predigen können

Die Faszination: 

Apostelgeschichte 18,24-26 Inzwischen war ein Jude namens Apollos nach Ephesus gekommen. Er stammte aus Alexandria und war ein gebildeter, wortgewandter Mann, der eine umfassende Kenntnis der Heiligen Schriften besaß und außerdem in der Lehre des Herrn unterwiesen war. Er sprach mit glühender Begeisterung und belehrte seine Zuhörer genau über das Leben von Jesus, obwohl er keine andere Taufe als die von Johannes kannte. Dieser Apollos begann freimütig in der Synagoge zu sprechen. Als Priszilla und Aquila ihn dort hörten, luden sie ihn zu sich nach Hause ein und erklärten ihm die Lehre Gottes noch genauer. 

Es gibt Segensmenschen, die abnehmen und verflachen, sei es durch Hochmut, den ihr Erfolg mit sich bringt, sei es durch irgendwelche Untreue. Apollos dagegen nahm an Segen zu. Wodurch? Es sind keine Leidensschulen erwähnt, durch die oft die gesegnetsten Werkzeuge Gottes innerlich weiter und tiefer geführt werden. Wohl aber ist uns ein anderes wichtiges Mittel zum Wachstum des Segens genannt: Apollos ließ sich von einfachen Brüdern und Schwestern etwas sagen. Er nahm es von Aquila und Priscilla gern an, dass sie ihm den Weg Gottes noch tiefer auslegten. Alfred Christlieb aus Evangeliums.net

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25.10.

Montag 25.10.2021 – Die aktuelle Studie - Epheser 1,11+12Die Geschichte / Der RegiemodusLUCGGM 17 

Gelassen – voll Vertrauen – der Regie des allmächtigen Lenkers der Zukunft folgen, indem wir sein Drehbuch und unsere Rollen intuitiv verstehen und unsere Einsätze gut vorbereitet ausfüllen

Die Faszination: 

Können Sie die Handlung eines Buches aus einem Absatz erschließen oder den Verlauf einer Sinfonie aus nur einem Takt heraushören? Können Sie den Handlungsablauf Ihres gesamten Lebens enthüllen, indem sie es näher untersuchen? Auf keinen Fall. Sie bestehen aus so viel mehr als den paar Tagen zwischen Wiege und Bahre. - Ihre Geschichte bewegt sich innerhalb der Geschichte Gottes. Das ist das große Versprechen der Bibel und die große Hoffnung dieses Buches. "In Christus finden wir heraus, wer wir sind und wofür wir leben. Lange bevor wir das erste Mal von Jesus Christus hörten und uns Hoffnung machten, hatte er schon ein Auge auf uns und Pläne für ein wunderbares Leben, als Teil der Gesamtbestimmung, die er für alles und für jeden von uns ausgearbeitet hat." Epheser 1,11+12 Über uns und um uns herum führ Gott Regie in einer größeren Saga, die von seiner Hand geschrieben wurde, nach seinem Willen inszeniert und nach seinem Zeitplan enthüllt wird. Und Sie sind ein Teil davon. Lassen sie uns eintauchen in seine Geschichte. Der Plan ist einfach: Wir streifen auf der Suche nach Gottes Narrativen chronologisch durch die Bibel. Max Lucado aus "Gottes Geschichte mit Dir“ Seite 17 

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22.10.

Freitag 22.10.2021 – Der Fokus: Apostelgeschichte 21,1-16 Die Reise von Paulus von Milet nach Jerusalem - Apostelgeschichte 21,4-6Die Gemeinschaft unter Christen - Frederick B.Meyer Jesus Du bist König in unserer Mitte ...

Für wahre Christen gibt es keine Abschiede, sie bleiben auf ewig im Gebet miteinander verbunden und freuen sich jetzt schon auf das Wiedersehen in der Ewigkeit

Die Faszination:

Apostelgeschichte 21,4-6 Die Christen von Tyrus warnten uns – Paulus und seine Gefährten - wiederholt vor der Weiterreise. Trotzdem brachen wir nach Ablauf der Woche wieder auf. Die Jünger begleiteten uns mit ihren Frauen und Kindern bis vor die Stadt. Am Strand knieten wir nieder und beteten. Dann nahmen wir Abschied von ihnen und gingen wieder an Bord, während sie nach Hause zurückkehrten. 

Christen nehmen niemals Abschied. Die in der Liebe Gottes gegründete Verwandtschaft kann nicht abgebrochen werden. Bei solcher Freundschaft gibt es weder Vergangenheit noch Zukunft, nur eine selige Gegenwart. Was da war, das ist und wird bleiben. Und wenn die Herzen sich im Gebet begegnen, so kann von Trennung keine Rede sein, ob auch hunderte von Meilen, Länder und Meere zwischen ihnen liegen. Sie sind vereint vor dem Angesichte des Vaters – ewig, unauflöslich, selig vereint. Wenn wir von denen scheiden müssen, die uns die Liebsten sind, dann lasst uns niederknien und beten, lasset uns in dieser Stellung in unaufhörlicher Fürbitte bleiben; Raum und Zeit sind nicht wesentliche Hindernisse der Gemeinschaft; wer dem König nahe steht, ist damit auch allen denen nahe, die Ihm, sei es im Himmel oder auf Erden, am nächsten sind. Für solche gibt es schon jetzt kein Meer der Trennung mehr. Frederick B.Meyer aus Evangeliums.net

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21.10.

Donnerstag 21.10.2021 – Der Fokus: Apostelgeschichte 20,17-38 Abschied von den Ephesern in Milet - Apostelgeschichte 20,22-24 / Psalm 143,10Die lebenslange Reise bis zum Ziel - Alfred Christlieb

Vom Heiligen Geist zunehmend unseren Berufungen und Werken Gottes geführt, trotz Widrigkeiten alles dran setzen, sie in unserem Leben zur Vollendung zu bringen

Der Lebensstil:

Apostelgeschichte 20,22-24 Seht, durch die Weisung des Geistes gebunden, gehe ich jetzt nach Jerusalem und weiß nicht, was mir dort begegnen wird. Aber ich weiß, dass der Heilige Geist mir in jeder Stadt, durch die ich komme, ankündigt, dass Gefangenschaft und Leiden dort auf mich warten. Doch halte ich mein persönliches Ergehen und mein Leben für nicht der Rede wert. Wichtig ist nur, dass ich das Ziel erreiche und den Auftrag erfülle, den mir Jesus, der Herr, aufgetragen hat: den Menschen die gute Botschaft von Gottes Gnade zu bringen. 

Der Grund seiner Reise ist die innere Nötigung durch den heiligen Geist. Gebunden durch die Weisung des Geistes reist er nach Jerusalem. Eine zweifellose Gewissheit des göttlichen Willens ist und bleibt der sicherste Grund jeder Reise in unserem Leben. Das Licht und der Führer seiner Reise ist der Heilige Geist. Dieser treibt ihn nicht nur zu dieser Reise an, sondern erleuchtet ihn auch, und gibt ihm diejenige Kenntnis über seinen Weg, die ihm vonnöten ist. Dieser Führer gibt ihm auch für dunkle und schwere Wege große Kraft und Freudigkeit, so dass er nicht zu erschrecken braucht, sondern "mit Freuden" seinen Lauf fortsetzt. Es gibt keinen besseren Führer und kein besseres Licht für all unser Reisen, als das Licht des Geistes Gottes. Lehre mich tun, was dir gefällt, denn du bist mein Gott! Dein guter Geist führe mich auf ebenes Land! Psalm 143,10 - Das Ziel und der Zweck seiner Reise ist die Ausrichtung der ihm von Jesus übertragenen Aufgabe Wichtig ist nur, dass ich das Ziel erreiche und den Auftrag erfülle, den mir Jesus, der Herr, aufgetragen hat Apostelgeschichte 20,24 Wichtig ist nur, dass ich das Ziel erreiche und den Auftrag erfülle, den mir Jesus, der Herr, aufgetragen hat) Ihm war der Dienst der Verkündigung des Evangeliums unter den Heiden anvertraut. Er war berufener Missionar und wollte diesen Beruf treu ausfüllen. Auch wir haben eine Aufgabe in unserem Leben bekommen, die wir aus Gottes Hand annehmen dürfen. Es ist gut für uns, wenn unser ganzer Eifer darauf gerichtet ist, unsere Aufgabe auf die rechte Weise zu erfüllen.

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20.10.

Montag 2.5.2011 – Der Fokus: Römer 16,1-16 Liebesgrüße an Christen aus RomRömer 16,16 / 1.Korinther 16,20Die Gemeinschaft unter Christen - BÜRILH 134 

Die durch einen Kuss ausgedrückte Liebesgemeinschaft und die besonderen Dienstbeziehungen – auch weltweit - zwischen Christen wieder vom Geist Gottes organisieren lassen 

Der Lebensstil: 

Römer 16,16 Grüsst einander mit einem heiligen Kuss. Alle Gemeinden, die zu Christus gehören, grüßen euch. / 1.Korinther 16,20 Alle Brüder hier lassen euch grüßen. Grüßt euch mit dem Bruderkuss. ​​​​

Wie herzlich frei und natürlich die Liebe der Christen untereinander strömen konnte! Davon machen wir uns wahrscheinlich eine nur blasse Vorstellung. Wir können uns weder an den kalten Formen christlicher „Begegnung“ entzünden, noch uns nach den schwärmerischen Kurzschlüssen „geistlicher“ Verbrüderung richten. 

Wie seltsam und fremd ist diese Sprache im Kapitel 16 des Römerbriefs und Wirklichkeit in unserer Erfahrung! Paulus begegnet seinen Mitverbundenen zart wie eine Mutter, stark wie ein Vater, persönlich wie ein Freund, innig wie ein Geliebter, herzlich wie ein Bruder. Er freut sich an ihnen, er sehnt sich nach ihnen, er möchte sie genießen, er wird durch sie erquickt und getröstet, er selbst teilt ihnen seine Seele mit, weil er sie lieb gewann, er ist gewiss, dass sie ihn aufnehmen wie ein Geschenk, wenn er kommt. 

Eine derartige Freiheit und Liebesfähigkeit, eine solche menschliche Herzlichkeit und lautere Wärme der Beziehungen lässt sich nicht organisieren und einrichten. Wo zwei oder drei sich darin  nach dem Maß des Glaubens und Gehorsams vor Gott , wird solche Liebe wachsen. Hans Bürki aus „Im Leben herrschen“ Seite 134 

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18.10.

Montag 18.10.2021 – Die aktuelle Studie -  1.Mose 2,7 / 1.Mose 1,31Der Genußmodus / Der Geist des Menschen - Holgus

Mich als Mensch mit einem Geist wahrnehmen, der nur dann unsere Persönlichkeit freisetzen kann, wenn wir den Heiligen Geist in uns einatmend aufnehmen, um Gottes Bestimmung für unser Leben zu erfüllen, eine sehr gute Schöpfung von ihm zu sein

Die Kontemplation:

1.Mose 2,7 Da formte Jahwe, Gott, den Menschen. Er nahm lose Erde vom Ackerboden und hauchte Lebensatem in sein Gesicht. So wurde der Mensch ein lebendes Wesen. - 1.Mose 1,31 Gott sah alles an, was er gemacht hatte: Es war sehr gut. Es wurde Abend und wieder Morgen - der sechste Tag.

Wir beginnen nun, uns als Menschen wahrzunehmen, die einen Geist von Gott eingehaucht bekommen haben und die von ihm, mit der ganzen Schöpfung, das Prädikat sehr gut bekommen haben. Wir lassen nun alles Gute an unserer Persönlichkeit, an unserem Aussehen, unseren besonderen Intelligenzen, Begabungen und Erfahrungen wirken und lernen auf sie zu vertrauen.

Wir  nehmen uns auch als Unvollkommene wahr, weil unser Geist Leben durch den Geist Gottes zutiefst braucht, um uns als brauchbaren Menschen wahrnehmen und wertschätzen zu können. Er steht uns wie die umgebende Luft zur Verfügung, die wir einatmen können und von dessen Sauerstoffe wir leben. Wir können ihn nun atmend aufnehmen und unser ganzes Menschsein von ihm durchdringen lassen. 

Erfüllt von ihm können wir aus unseren Potentialen das Beste aus unserem Heute machen, indem wir das Gute das Gott in uns hineingelegt hat und legt, entspannt durch unser Sein, unser Sprechen, unsere Taten und durch unsere Beziehungen ausleben. Wir erleben uns dabei wie befruchtete Blüten, aus denen wohlschmeckende Früchte herauswachsen und genossen werden können. Holgus aus der Kontemplation "Der Genussmodus"

Ja mein Gott, danke dass Du Deine Schöpfung und besonders uns Menschen sehr gut gemacht hast. Obwohl wir gefallene Menschen vor Dir sind, dürfen in Christus mit Dir leben und zu unserer Bestimmung finden sehr Gutes   durch unser Leben zu gestalten, durch unsere Ideen, unser Wahrnehmen und durch unser Sprechen. Danke dass Du uns dafür ein menschliches Vorbild gegeben hast: Deinen Sohn Jesus Christus!

 

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15.10.

Dienstag 2.5.2017 – Der Fokus: Römer 15,22-33 Die Reisepläne von PaulusRömer 15,29 / Epheser 2,10Der Segen – Hugh E.AlexandersAll die Fülle ist in Dir ...

Begleitet von Segen wie in einem Umzug, als Repräsentant Gottes, die vorbereiteten Werke angehen und vollbringen, dass viel Frucht zu seiner Ehre entsteht

Die Faszination: 

Röm 15,29 Und ich weiß, dass ich euch die ganze Fülle des Segens von Christus mitbringen werde. / Epheser 2,10 Denn wir sind sein Werk, geschaffen in Jesus Christus zu guten Werken, zu welchen Gott uns zuvor bereitet hat, dass wir darin wandeln sollen.

Wir sind berufen, die Segensfülle des Evangeliums von Christus kennenzulernen. Das ist das Gegenteil von Kleinglauben, Ängstlichkeit und Passivität, gegen die wir zu kämpfen haben, um nicht stehen zu bleiben. Warum uns mit Wenigem begnügen, wenn wir die Fülle haben können? Lasst uns schöpfen aus Gottes Fülle, Lebenswasser aus den Schleusen des Himmels empfangen und dadurch erquickt und erneuert werden! Der Segen wird sich in unserem Leben zeigen, wenn wir den Schatz des Evangeliums von Christus freigeben und, von unserer Selbstsucht freigemacht, nur eines im Auge haben: diesen Schatz an andere weiterzugeben. Hugh E. Alexanders aus Evangeliums.net

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14.10.

Donnerstag 14.10.2021 – Der Fokus: Römer 13,1-7 Der Christ und die Unterordnung -  Römer 13,1 / Apostelgeschichte 16,37Revolutionäre Unterordnung leben – FOSNAF 108

Revolutionäre Unterordnung leben lernen, indem wir uns bis zu den Grenzen des Verstehbaren unterordnen und gleichzeitig uns gegen Unrecht im Sinne und in der Weisheit von Jesus Christus wehren

Die Orientierung:

Paulus schrieb durchaus im Sinne der Kreuzesnachfolge: Röm 13,1 Jedermann sei den obrigkeitlichen Gewalten untertan; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die vorhandenen aber sind von Gott verordnet. – Als er jedoch sah, dass der Staat die von ihm von Gott zugewiesene Funktion, Gerechtigkeit für alle zu gewähren, nicht mehr erfüllte, klagte er die Verantwortlichen an und bestand darauf, dass das Unrecht in Ordnung gebracht würde: Apg 16,37 Paulus aber sprach zu ihnen: Sie haben uns, die wir Römer sind, öffentlich ohne Urteil geschlagen und ins Gefängnis geworfen; und jetzt schicken sie uns heimlich fort? Nicht also; sondern sie mögen selbst kommen und uns hinausführen! Befand sich Paulus damit im Gegensatz zu ihrem eigenen Grundsatz der Selbstverleugnung? Nein. Er hatte nur verstanden, dass die Unterordnung ihre Grenzen erreicht hatte, wenn sie sich destruktiv auswirkte. Er demonstrierte eine revolutionäre Unterordnung, indem er ein ungerechtes Vorgehen mehr mutig als sanft zurück wies und willig war, die Konsequenz auf sich zu nehmen. Richard Foster „ Nachfolge feiern“ Seite 108  

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13.10.

Montag 14.8.2017 – Der Fokus: Römer 12,1+2 Unser Leben als Gottesdienst gestaltenRömer 12,2Dein Wille geschehe - DEIAGD 53

Gottes Willen in uns immer wieder neu wahrnehmen und erkennen, was wir für ihn im Kleinen und im Großen zu tun haben, was uns als sein Werk bestätigt, um es dann freudig mit seinem dauerndem Beistand zu tun

Der Königsweg:

Römer 12,2 Und richtet euch nicht nach den Maßstäben dieser Welt, sondern lasst die Art und Weise, wie ihr denkt, von Gott erneuern und euch dadurch umgestalten, sodass ihr prüfen könnt, ob etwas Gottes Wille ist - ob es gut ist, ob es Gott gefallen würde und ob es zum Ziel führt

Wir haben nichts anderes zu tun, als zu erkennen, dass Gott in unserem Inneren gegenwärtig ist, und dass wir ihn alle Augenblicke ansprechen und ihn um seinen Beistand bitten, damit wir in zweifelhaften Dingen seinen Willen erkennen und das was wir klar als seinen Willen erkannt haben, so verrichten wie es sich gebührt; ferner dass wir dies alles bevor wir damit beginnen, ihm übergeben und am Ende ihm dafür danken, dass wir es um seinetwillen verrichtet haben. Bruder Lorenz zitiert in „Alle meine Gedanken sind bei Dir“ von Reinhard Deichgräber

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12.10.

Dienstag 12.10.2021 – Der Fokus: Römer 11,13-24 Die aufgepfropften Zweige der Heidenchristen  - Römer 11,17Der Christ als Zweig - Holgus

Sich als Zweig eines wunderbaren Baumes verstehen, der einen trägt, versorgt und fruchtbar macht

Der Lebensstil:

Römer 11,17 Nun sind einige Zweige ausgebrochen worden, und du wurdest als neuer Zweig unter die übrigen eingepfropft. Obwohl du von einem wilden Ölbaum stammst, hast du jetzt Anteil am Saft aus der Wurzel des edlen Ölbaums. 

Wir nehmen uns als Zweige eines einzigartigen, wunderbaren Baumes wahr, wir waren wilde Sprösslinge, wurden ausgewählt, einbezogen und ließen uns abschneiden, wir wurden dann aufgesteckt und verbunden, zunehmend vertraut, verwachsen wir mit ihm, wir tragen uns nicht mehr selbst, wir lassen uns von ihm tragen, so können wir schwerelos wachsen, Wir werden nicht zum Stock, sondern verzweigen uns in Nähe und Distanz tastend weiter vor. Wir können den Baum nicht veredeln, wir lassen uns von ihm veredeln. Wir finden immer Licht, wo auch immer, unsere Blätter verwandeln es um in Energie für ihn. Wir saugen uns mit den Säften des Baumes voll, nähren uns davon und verdunsten sie um uns. Wir lernen einzigartige Blüten zu entfalten und uns gegenseitig zu bestäuben, wir bringen mit der Zeit, mehr oder weniger nahrhafte und wohlschmeckende Früchte. Holgus aus seiner Kontemplation „Der geheimnisvolle Baum“ 


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11.10.

Montag 11.10.2021 –Der Fokus: Römer 10,1-13 Die Sinnlosigkeit der Selbstgerechtigkeit - Römer 10,3+4Die geschenkte Gerechtigkeit / Die Sünde der Selbstgerechtigkeit - Carl Olof Rosenius

Der erdrückende Antrieb zur Selbstgerechtigkeit bei anderen, aber auch bei uns selbst wahrnehmen, um sich im Glauben ganz in der uns geschenkten Gerechtigkeit reinigen zu lassen und zu entspannen, dass wir sie dann gestärkt ausleben können

Die Orientierung:

Römer 10,3+4 Sie – die Juden und auch viele Christen - begreifen nicht, worum es bei der Gerechtigkeit Gottes geht, und versuchen, durch ihre eigene Gerechtigkeit vor Gott - oder vor sich selbst und anderen - zu bestehen. Damit haben sie sich der Gerechtigkeit, die Gott ihnen schenken will, verweigert. Denn mit Christus ist der Weg des Gesetzes zu Ende. Jetzt wird jeder, der an ihn glaubt, für gerecht erklärt. 

Der Grund des vorsätzlichen Bestrebens, die eigene Gerechtigkeit aufzurichten, ist der, dass man weder die Tiefe des eigenen Verderbens noch die heiligen Forderungen Gottes recht erkennt. Man beachtet nicht, dass Gott die Reinheit des Herzens fordert, stattdessen Frömmigkeit nur auf äußere Werke misst. Und in dieser Weise kann man in seinen eigenen Augen gut und fromm werden. Dazu ist nur erforderlich, so heuchlerisch zu sein, dass man sich nicht um das Herz kümmert, das zu allen Zeiten gut, rein, demütig, mild und liebevoll ist, sondern dass du nur auf Werke blickst. Dann kannst du so fromm werden, wie du es willst, um in dir selbst Trost zu finden, und dann bist du mit deiner ganzen Frömmigkeit ein Pharisäer geworden. 

Ganz anders ist es, wenn der Mensch an sich selbst, an seiner eigenen Frömmigkeit und Kraft gänzlich verzweifelt, wegen aller Dinge bestraft und schuldig wird, seinen alleinigen Trost aber in der Gerechtigkeit von Jesus Christus hat und nur durch die große, freie Gnade belebt wird, das Gute zu tun. Dann sind die Werke Früchte des Geistes, dann sind sie Gott angenehm. Damit ist aber nicht gemeint, dass diese Gläubigen nun von aller Selbstgerechtigkeit frei sind. Gewiss nicht! Ihre Selbstgerechtigkeit ist aber nicht mehr ihr Ausrichtung, sondern ihre Anfechtung und Plage, der sie wie jeder anderen Versuchung und Sünde begegnen, nämlich dadurch, dass sie diese selber strafen und sich von ihr erlösen lassen. Carl Olof Rosenius aus Evangeliums.net

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8.10.

Montag 23.4.2007 – Der Fokus: Röm.9,19-29 Gottes Erwählung und deren Verherrlichung - Römer 9,20+21 / Jesaja 45,9-12 Das Temperament - Ole HallesbyRUTIHZ 232 

Das Temperament und unsere Erwählung als Kinder Gottes als Gottes Schöpfung wahrnehmen, um es selbstbewusster und entschiedener zum Baus des Reiches Gottes einzusetzen

Die Orientierung:

Römer 9,20+21 So? Wer bist du eigentlich? Du Mensch willst anfangen, mit Gott zu streiten? Sagt das Werk zu seinem Meister: "Warum hast du mich so gemacht?" Ist der Töpfer nicht Herr über den Ton und kann aus derselben Masse ein Gefäß machen, das auf der Festtafel zu Ehren kommt, und ein anderes, das für den Abfall dienen soll?

Jesaja 45,9-12 Weh dem, der mit seinem Urheber hadert, hadert und doch nur eine Scherbe von vielen Tonscherben ist. Sagt der Ton vielleicht zum Töpfer: "Was machst du denn da?" Hält er ihm vielleicht vor: "Du hast kein Geschick!"? Weh dem, der zum Vater sagt: "Warum hast du gezeugt?" und zur Frau: "Warum hast du Wehen gehabt?" So spricht Jahwe, der heilige Gott Israels und sein Schöpfer: "Fragt mich über das, was kommt! Doch meine Kinder und das Werk meiner Hände lasst mir anbefohlen sein! Ich selbst habe die Erde gemacht und den Menschen auf ihr! Ich habe den Himmel ausgespannt und gab den Sternen ihr Gesetz. 

 Das Temperament bleibt eine Stärke unserer Persönlichkeit von der Wiege bis zum Grab … Das Temperament prägt uns als Persönlichkeit und unterscheidet uns von allen anderen Menschen. Warum erkennen wir nicht in unserer typischen Persönlichkeitsstruktur unser Charisma. Dieser individuelle Unterschied ist ein festgelegter Teil von Gottes Plan. Er macht das Leben vielfältig und reich in allen seinen Beziehungen. Alles wurde zur Verherrlichung Gottes geschaffen. Auch die Temperamente. Sie sind ein Teil des reichen, farbigen Lebens, aus dem sich einst, wenn alles erfüllt ist, das Reich Gottes aufbauen wird. Ole Hallesby zitiert „Ich habe Zeit für Dich“ von Reinhold Ruthe Seite 232 

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7.10.

Donnerstag 7.10.2021 – Der Fokus: Römer 14,1-12 Das Zusammenleben in der Gemeinde - Römer 14,4+5 / Johannes 21,22Sich von unguten Abhängigkeiten lösen / Selbstverantwortung in der Nachfolge - BÜRILH 121

Erfüllt von Frieden und Gerechtigkeit gegenüber jedem auftreten, unabhängig von den Verurteilungen der Menschen Gott dienen 

Der Lebensstil:

Römer 14,4+5 Wie kommst du denn dazu, den Sklaven eines anderen zur Rechenschaft zu ziehen? Ob er mit seinem Tun bestehen kann oder nicht, geht nur seinen Herrn etwas an. Und er wird bestehen, denn sein Herr ist in der Lage, dafür zu sorgen. Der eine hebt bestimmte Tage hervor, für den anderen ist jeder Tag gleich. Aber jeder soll mit voller Überzeugung zu seiner Auffassung stehen.

Jedes Alleinsein bringt einen Vorgeschmack meines Todes, bedeutet eine Vorübung auf mein Sterben. Ich bin allein in die Welt gekommen, ich werde allein hinausgehen. Keiner kann für mich noch mit mir sterben. Ich selber bin unvertretbar! – Auch das erscheint uns wie ein Sterben, wenn wir in der Einsamkeit von den Menschen und Diktaten der Menschen gelöst werden. – Gott hat in dem allen seine Hand darin. Er führt uns durch Sterben zu neuem Leben. Er löst uns von der Herrschaft der Meinungen und bindet uns an seinen Willen. Wir werden uns dann nicht mehr von anderen richten und bestimmen lassen, denn wir haben angefangen, uns selber des Richtens zu enthalten; wir lernen, dass jeder für sich selbst Rechenschaft ablegen muss. Und wenn ich meine, ich müsste auf Gott über seine Wege mit anderen zugehen, dann werde ich häufiger die Antwort erhalten: „Was geht es dich an? Folge du mir nach!“ Johannes 21,22. Hans Bürki aus „Im Leben herrschen“ Seite 121f

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6.10.

Donnerstag 8.8.2014 – Der Fokus: Römer 8,18-29 Die große Hoffnung auf die Herrlichkeit - Römer 8,28 / Psalm 37,41.Gebot: Du sollst Gott lieben / Die Seelsorge - ENGOA 100

In allen Lebenslagen durch unser Leben Gott lieben und Lust an ihm haben, dass wir als Menschen wahrgenommen werden, denen alles zum Besten dient und das bekommen, was ihr Herz wünscht

Die Faszination: 

Römer 8,28 Wir wissen aber, dass Gott bei denen, die ihn lieben, alles zum Guten führt. Das sind ja die Menschen, die er nach seinem freien Entschluss berufen hat. / Psalm 37,4 Habe deine am Herrn, und er wird dir geben, was dein Herz wünscht.

Die Größe von Gottes Gnade- und Retter-Macht zeigt sich in dieser Verheißung. Die gilt für alle und immer; es gibt keine Ausnahme, wirklich keine! Gott will und kann auch aus den schwersten Erfahrungen etwas Gutes machen. Der Beitrag des Menschen heißt: Gott lieben! Dies ist eine Herausforderung, wenn wir in der Not stecken. Es bedarf einer klaren Entscheidung, sich durch nichts von der Liebe Gottes trennen zu lassen, auch nicht in unseren Gedanken und Schussfolgerungen. Ich bin gewiß, dass Gott das Mass dessen, was uns geschieht, so festsetzt, dass er diese Verheißung auch wirklich erfüllen kann. Dies aus eigener Erfahrung zu wissen, ist für Seelsorger sehr wichtig, weil wir immer wieder mit der bedrängenden Frage konfrontiert werden: „Weshalb hat Gott das zugelassen?“ Und dann folgt meistens die logisch erscheinende Begründung: „Wenn er mich lieben würde, hätte er mir das nicht zugemutet.“ - Wer eine falsche Definition der Liebe Gottes hat, hat falsche Erwartungen und hält sich für ein ungeliebtes Kind. So kann er Gott nicht mehr lieben, und das Schwere kann nicht mehr zum Segen umgesetzt werden. Diesen Teufelskreis gilt es zu durchbrechen. Manfred Engeli aus „Gottes Angebote“ Seite 100

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5.10.

Dienstag 5.10.2021 – Der Fokus: Römer 8,1-17 Das neue Leben im Geist - Römer 8,13+14 / Johannes 14,26Die Führung und Begleitung durch den Heiligen Geist / Christsein als Tochter und Sohn Gottes - VIEVLG 33+34

Als Kinder Gottes immer mehr dem Geist Gottes in und durch uns Raum geben, keinen Widerstand mehr ihm entgegensetzen, dass er uns lenken und benutzen kann

Der Lebensstil:

Römer 8,13+14 Denn wenn ihr euer Leben von eurer Natur bestimmen lasst, werdet ihr sterben. Wenn ihr aber durch den Geist die alten Verhaltensweisen tötet, werdet ihr leben. Denn diejenigen, die von Gottes Geist gelenkt werden, sind Kinder Gottes.

Die normale Entfaltung des göttlichen Lebens findet überall da statt, wo man das Arbeiten des Geistes Gottes durch nichts aufhält. Das Reifen und Zunehmen im göttlichen Leben geschieht nur unter fortlaufender Demütigung und Zerbrechung. Das ist die bei Kindern Gottes immer neu geforderte Buße, dieses himmlische Geschenk, dass der Heilige Geist wirkt und das man auch die göttliche Traurigkeit nennt. - Es gilt, mit heiligem Eifer jedem Zug des alten Wesens, jeder Spur von Ungöttlichkeit zu Leibe zu gehen. Jesus sagt: So jemand zu mir kommt und hasset nicht seinen Vater, Mutter, Weib, Kinder, Brüder, Schwestern, auch dazu sein eigen Leben, der kann nicht mein Jünger sein. Johannes 14,26. Christa von Viebahn Seite 33+34

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4.10.

Montag 4.10.2021 – ERNTEDANKFEST – Predigttext: 2.Korinther 9,6-15 – 2.Korinther 9,8+9Die Großzügigkeit Gottes / Die großzügige Gemeinde -  Landesbauernpfarrerin Sabine Bullinger, Hohebuch

Die Großzügigkeit Gottes wahrnehmen und auf sie vertrauen lernen, dass wir sein Ebenbild werden können, Gnade um Gnade dafür schöpfen und geberfreudiger werden können

Die Faszination: 

2.Korinther 9,8+9 Gott hat die Macht, alle Gaben über euch auszuschütten, sodass ihr nicht nur jederzeit genug für euch selbst habt, sondern auch noch anderen reichlich Gutes tun könnt. 9 So steht es auch geschrieben: "Er hat den Armen reichlich gegeben, seine Gerechtigkeit besteht ewig." 

Ich erlebe Erntedank in diesem Jahr so widersprüchlich. Auf der einen Seite der reich geschmückte Erntedankaltar. Er lässt den Eindruck entstehen, als wäre alles gut. Früchte und Blumen zeigen: Das Gartenjahr war gut, die Landwirte konnten ihre Ernte einbringen. In weiten Teilen des Landes kann man mit den Erträgen einigermaßen zufrieden sein. Auf der anderen Seite: Die Nachrichten der vergangenen Monate berichteten Erschreckendes. Ungeahnte Hitzeperioden in eigentlich gemäßigten Temperaturzonen, Waldbrände weltweit. Starkregenereignisse und Überschwemmungen in vielen Ländern der Erde. Eine Flutkatastrophe ungeahnten Ausmaßes in Deutschland. Der Klimawandel nimmt apokalyptische Züge an.

Dieser Abschnitt aus dem 2. Korintherbrief ist ein Loblied auf die Großzügigkeit. Von Sparsamkeit keine Spur. Eine Großzügigkeit, die aus dem Herzen kommt und dabei die Sparsamkeit vergessen lässt, den Geiz sowieso. Eine Großzügigkeit, die ihren Ursprung hat in einer noch viel größeren Großzügigkeit, die so unfassbar reich macht, dass sie einfach überfließend ist. Es ist die Großzügigkeit Gottes, an die Paulus erinnert. Sie ist der Ursprung aller Gaben. „Weil du reichlich gibst, müssen wir nicht sparen“, wie es in einem Lied heißt. Im Abschnitt vorher hat Paulus zu Spenden für Bedürftige aufgerufen. Jetzt argumentiert er. Paulus macht gar keinen Druck. Keine Rede von „Du musst, sonst…“ oder „Man sollte…“ Paulus nimmt seine Gemeinde mit hinein in die Geschichte Gottes mit den Menschen. Sie ist so reich und überschwänglich, dass man davon einfach weitergeben muss. Ideell und materiell, spendabel und ganz fröhlich.

Er schenkt und gibt im Überfluss. Alle Menschen sind im Blick. Gott schenkt Gnadengaben und Begabungen aller Art. So reichlich, dass es jederzeit voll genug ist und man locker davon abgeben kann. „Volle Genüge“, im griechischen Urtext steht Autarkie. Autark sein, das bedeutet, alles zu haben, was man zum Leben braucht. Autark heißt: keine wirtschaftliche Not spüren, sein Leben selbst bestimmen und die Freiheit haben abzugeben, weiterzugeben, Gutes zu tun. Alles haben, was man zum Leben braucht. Landesbauernpfarrerin Sabine Bullinger, Hohebuch aus ihrer Predigt zum Erntedankfest 2021